Bayer 04 Leverkusen
| Bayer 04 Leverkusen |
|
| Vereinsdaten |
| Gründung |
15. Juni 1904 |
Adresse/
Kontakt |
Bismarckstr. 122-124
51373 Leverkusen
Tel.: (0214) 86 600
Fax: (0214) 62 709 |
| Geschäftsführer |
Wolfgang Holzhäuser |
| Sportchef |
Rudi Völler |
| Mitglieder |
11.000 (Fußball: 850) (2004) |
| Vereinsfarben |
Rot-Weiß-Schwarz |
| Fußball-Abteilung |
| Spielklasse |
Fußball-Bundesliga |
| Spielstätte |
BayArena (22.500 Plätze) |
| Abteilungsleiter |
Christine Bernard (Recht)
Claudia Bedburdick (Finanzen und Personal)
Lutz Hoffmann (Services) |
| Chef-Trainer |
Klaus Augenthaler |
| Spielkleidung |
|
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| Vereinserfolge |
1x DFB-Pokal
1x UEFA-Pokal |
| Saison 2004/05 |
Platz 6 (1. Bundesliga) |
| Internet |
| Homepage |
www.bayer04.de |
| E-Mail |
fanpost@bayer04.de |
Bayer 04 Leverkusen ist ein Sportverein aus Leverkusen und einer der mitgliederstärksten Sportvereine von Nordrhein-Westfalen. Er wurde am 1. Juli 1904 unter dem Namen Turn- und Spielverein 1904 der Farbenfabrik vormals Friedrich Bayer Co. Leverkusen als Betriebssportverein gegründet. Die Vereinsfarben sind schwarz-rot.
In insgesamt 14 Abteilungen deckt der Verein ein breites sportliches
Spektrum vom Jugend- und Breitensport bis zum Spitzensport ab.
Fußball
Am bekanntesten ist die Fußballabteilung, deren Vereinsfarben schwarz-rot sind. Sie spielt seit 1979 ununterbrochen in der 1. Bundesliga.
Lange mit dem Image einer Betriebssportmannschaft kämpfend, gehörte
Leverkusen in den letzten Jahren stets zu den stärksten Teams der
Bundesliga und wurde 1997, 1999, 2000 und 2002 Vizemeister. Aber auch Titel gab es schon zu feiern: 1988 gewann der Verein gegen Espanyol Barcelona den UEFA-Pokal, 1993 den DFB-Pokal und 1994 die Deutsche Hallenmeisterschaft. Im Jahr 2002 stand Bayer Leverkusen im Finale der Champions League und unterlag Real Madrid nur knapp mit 1:2.
Seit 1. April 1999 ist die Fußballabteilung in die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH ausgegliedert. Bayer 04 Leverkusen wurde 2002 eingeladen, den G-14 beizutreten, der Vereinigung der stärksten Fußballclubs Europas. Die schillernde Person des Vereins ist Reiner Calmund. Er trat zum 30. Juni 2004 als Manager zurück. Nachfolger ist seit 1. Juli 2004 Wolfgang Holzhäuser.
Geschichte
Bayer Leverkusen-Logojet von LTU
Der Verein ist eng mit dem Chemiekonzern Bayer AG
verbunden. Daher findet sich der Firmenname auch im Vereinsnamen. Die
Firma Bayer unterstützt neben dem Fußball noch viele andere Sportarten,
vor allem die Leichtathletik. Viele Weltmeister und Olympiasieger waren
Sportler aus dem Verein "TSV Bayer 04 Leverkusen"
Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war der Gewinn des UEFA-Pokals im Jahr 1988 und die Teilnahme am Endspiel der UEFA-Champions-League, das man gegen Real Madrid verlor.
Der höchste Sieg war am 18. März 2000 gegen SSV Ulm 9:1. Die höchste Niederlage war am 26. März 1988 gegen Hannover 96 1:6.
Klaus Augenthaler trainierte die Mannschaft seit der Saison
2003/2004, andere Trainer waren noch: Klaus Toppmöller löste Berti
Vogts ab, der als Nachfolger von Christoph Daum aber nur kurz im Amt
war. Die CO-Trainer sind Ulf Kirsten, Peter Hermann und Ralf Minge.
Torwart-Trainer ist Rüdiger Vollborn.
Fans von Bayer Leverkusen in der BayArena
Manager des Vereins ist Wolfgang Holzhäuser. Im Januar 2005 kehrte
Rudi Völler, vormals Spieler beim Verein und Sportdirektor unter Reiner Calmund, als mit hohen Entscheidungskompetenzen ausgestatteter Sportdirektor zu Bayer 04 Leverkusen zurück.
Die Spielkleidung ist Rot-Schwarz oder ganz in Himmelblau. Es gibt
180 Angestellte bei Bayer Leverkusen. Die meisten Tore für den Verein
schossen Kirsten mit 182, Waas mit 72, Schreier mit 63, Cha mit 52 und
Sergio mit 47 Toren. Die meisten Platzverweise hat Nowotny mit 5 Verweisen.
Das Stadion
Heimstätte der Bayer 04 Fußballer ist die BayArena.
Die Gesamtkapazität beträgt 22.500 Sitzplätze, der Gästebereich bietet
2.500 Zuschauern Platz. Das Stadion ist komplett überdacht und bietet
dem Fan großen Komfort. So strahlen beispielsweise in der kalten
Jahreszeit Wärmestrahler vom Dach der Arena. Früher hieß das Stadion
"Ulrich-Haberland-Stadion".
Der Spatenstich zum Bau des Ulrich-Haberland-Stadions fand am 23. April 1956 durch Dr. Fritz Jacobi
statt, 1958 wurde das Stadion mit einer Kapazität von 20.000 Zuschauern
eingeweiht und ersetzte damit das alte Stadion "Am Stadtpark". 1963
wurde anlässlich der 100-Jahr-Feier der Bayer AG das Stadion mit einer
Flutlichtanlage ausgestattet. Im Jahr 1986 wurde das Stadion
schließlich zu einem komplett überdachten Stadion umgebaut. Mit dem Bau
der Südtribühne bietet das Stadion seit August 1997 22.500 Zuschauern
Platz. Die letzte große Baumaßnahme wurde 1999 mit dem Bau des Hotel
Lindner hinter der Südtribühne beendet. Ein weiterer Ausbau des
Stadions ist für die Zeit nach der WM 2006 geplant.
Erfolge
- UEFA-Pokalsieger (1): 1988
- DFB-Pokalsieger (1): 1993
- Champions-League Finalist (1): 2002
- Deutscher Vizemeister (4): 1997, 1999, 2000, 2002
- DFB-Pokal Finalist (1): 2002
Platzierungen in der Fußball-Bundesliga
- Saison 1979/1980: 12. Platz
- Saison 1980/1981: 11. Platz
- Saison 1981/1982: 16. Platz
- Saison 1982/1983: 11. Platz
- Saison 1983/1984: 7. Platz
- Saison 1984/1985: 13. Platz
- Saison 1985/1986: 6. Platz
- Saison 1986/1987: 6. Platz
- Saison 1987/1988: 8. Platz
- Saison 1988/1989: 8. Platz
- Saison 1989/1990: 5. Platz
- Saison 1990/1991: 8. Platz
- Saison 1991/1992: 6. Platz
- Saison 1992/1993: 5. Platz
- Saison 1993/1994: 3. Platz
- Saison 1994/1995: 7. Platz
- Saison 1995/1996: 14. Platz
- Saison 1996/1997: 2. Platz
- Saison 1997/1998: 3. Platz
- Saison 1998/1999: 2. Platz
- Saison 1999/2000: 2. Platz
- Saison 2000/2001: 4. Platz
- Saison 2001/2002: 2. Platz
- Saison 2002/2003: 15. Platz
- Saison 2003/2004: 3. Platz
- Saison 2004/2005: 6. Platz
Saison 2005/2006
1. Spieltag
Die Saison 2005/2006 begann mit einem 4:1 Auftaktsieg beim Aufsteiger Eintracht Frankfurt.
Torschützen waren Dimitar Berbatow, Andrej Woronin, Bernd Schneider und
Jacek Krzynowek. In der Tabelle belegt man nach dem ersten Spieltag
Platz 2 hinter Werder Bremen.
2. Spieltag
Das erste Heimspiel der Saison wurde zu einem Fiasko. Man musste sich dem Deutschen Meister Bayern München
mit 2:5 geschlagen geben. Berbatov konnte seinen zweiten Saisontreffer
per Foulelmeter erzielen, Babic war der zweite Leverkusener Torschütze
des Spiels.
Aktueller Kader
(in alphabetischer Reihenfolge, Stand 9. Juli 2005)
Trainer
Ab 1963 (Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga seit 1979)
Bekannte Spieler des Vereins
(in alphabetischer Reihenfolge)
Die Elf des Jahrhunderts
Zum hundertsten Vereinsjubiläum im Jahre 2004 wurde die Bayer 04--
Elf des Jahrhunderts gewählt. Fans konnten aus einer vorher
ausgewählten Gruppe von Spielern ihre Favoriten wählen.
Tor: Rüdiger Vollborn - Ersatz: Jörg Butt
Abwehr: Lucio, Jens Nowotny, Juan, Jorginho - Ersatz: Christian Wörns, Thomas Hörster
Mittelfeld: Emerson, Michael Ballack, Zé Roberto, Bernd Schneider - Ersatz: Paulo Sergio, Carsten Ramelow, Bernd Schuster
Angriff: Ulf Kirsten (meistgewählter Spieler), Rudi Völler - Ersatz: Bum-Kun Cha
Trikotsponsoren
Angegeben ist das Logo auf der Brust (in Klammern die werbende Firma, sofern abweichend)
- 1904/1905 - 1994/1995: Das Bayerkreuz
- 1995/1996: Talcid (Bayer AG)
- 1996/1997 - 1999/2000: Aspirin (Bayer AG)
- 2000/2001: avanza (RWE)
- seit 2001/2002: RWE
Leichtathletik
Herausragende Erfolge konnte aber auch die Leichtathletikabteilung feiern. Willi Holdorf (Zehnkampf), Heidemarie Ecker Rosendahl (Weitsprung, 4x100m), Ulrike Meyfarth (Hochsprung), Heike Henkel (Hochsprung) und Dieter Baumann (5000 m) sind Olympiasieger in den Reihen von Bayer 04 Leverkusen.
Derzeit im Kader: Nils Winter (Weitsprung)
Basketball
Siehe: Bayer Giants Leverkusen
Handball
Die Damenmannschaft der Handballabteilung gewann seit 1965 12 Deutsche Meisterschaften.
Volleyball
Die Herrenmannschaft von Bayer Leverkusen gewann 1979 und 1988 die Deutsche Meisterschaft und 1988, sowie 1989 den DVV-Pokal, bevor sie 1991 zum SV Bayer Wuppertal transferiert wurde, der 1995 erneut den DVV-Pokal gewann.
1991 wurde auch eine Damenmannschaft ins Leben gerufen, die seit
1995 ununterbrochen in der 1. Bundesliga spielt und 1999 und 2004
Vizemeister wurde.
Weblinks
Quelle: aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie |