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Autofahren ANNO 2005Trotz der hohen Benzinpreise nimmt ja das Verkehrsaufkommen nicht wirklich ab. Wenn man die Entwicklung betrachtet, hat sich nicht nur die Bevölkerung sondern auch die Anzahl der Autos vervielfältigt. Grund genug, mal wieder an ein paar Regeln zu erinnern. Ich habe mich auf die beschränkt, die mir am häufigsten auffallen. Für Ergänzungen bin ich natürlich dankbar.
Eine ähnliche Situation findet man vor, wenn langsam fahrende Autos – nein, es sind nicht immer Kleinwagen – einen Spurwechsel vollziehen, weil vor ihnen noch langsamer fahrende Fahrzeuge auf der Autobahn unterwegs sind. Man hat auch in diesem Fall keine Vorfahrt und gefährdet nicht nur sich selbst sondern auch andere. Der Blick in Rück- und Außenspiegel sollte länger als den Bruchteil einer Sekunde dauern, damit man die Geschwindigkeit des nachfolgenden Verkehrs beurteilen kann. Außerdem sollte beim Überholen die Geschwindigkeitsdifferenz erheblich mehr als 3 – 6 km/h betragen. Nur weil die Brummis es oft vorleben, müssen Pkw dieses nicht nachmachen. Die „Kleinen“ haben mehr Reserven und können bei Bedarf auch mal die Geschwindigkeit erhöhen. Woher hat das Reißverschlussverfahren seinen Namen? Richtig! Und was ist das System eines Reißverschlusses? Auch richtig, immer schön abwechselnd. Warum stehen oft Hinweisschilder „Reißverschlussverfahren erst in X00 Metern“? Damit die Autofahrer sich daran halten. Ist schon mal aufgefallen, dass ausgerechnet die Spur, die kein Hindernis hat, viel langsamer vorwärts kommt? Und woran liegt das? Weil viele Fahrer schon vor Ende der Spur die Seite wechseln. Wir haben also nicht mehr das Verhältnis 1:1 sondern 3, 5 oder sogar 7:1. Kein Wunder also, dass immer mehr Autofahrer aggressiv reagieren und wirklich erst am Ende der anderen Spur ein Fahrzeug vorlassen. Wer will’s verübeln? Es gibt wahrscheinlich noch viele Situationen, die genauso ärgerlich sind oder auch gefährlich wie z.B. Drängler auf der Autobahn. Für mich war einfach mal wichtig, einen Aufruf zu starten. Beruflich bedingt bin ich viel mit dem Auto unterwegs, meistens mit einem Kleinwagen. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen werden die Straßen immer unsicherer. Auch entdeckt man immer mehr Verkehrsteilnehmer, die verunsichert sind. Es handelt sich sowohl um Verkehrsneulinge als auch um die Personen, die seltener Auto fahren. Es ist wichtig, dass wir uns der veränderten Situation anpassen aber dabei nicht alle Regeln außer Acht lassen. Im übrigen, Aggressivität hilft nicht weiter, ganz im Gegenteil. Es gibt nun einmal Momente, da hat man keinen Einfluss und kann auch den Verkehrsfluss nicht beschleunigen. Wenn jemand vor einem fährt, der unsicher ist, wird noch unsicherer, wenn man drängelt. Die Folge – ganz einfach, er bremst „vor Angst“ – Ergebnis: Ziel verfehlt. Liebe Leute, egal was gerade los ist, entspannt einfach mal, insbesondere beim Auto fahren. Rücksicht nehmen finde ich toll, aber bitte in den richtigen Momenten und ohne Gefährdung weiterer Verkehrteilnehmer. Ich bedanke mich schon einmal bei denen, die sich ein Herz nehmen und die eigene Fahrweise mal überprüfen. Natürlich gilt mein Dank auch denen, die sowieso schon „vernünftig“ unterwegs sind. Viele Grüsse und allen fließenden Verkehr und eine unfallfreie Zeit. |
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198 Ferry-Porsche-Preisträger im Entwicklungszentrum Weissach geehrt Harro Harmel, Vorstand Personal der Porsche AG, beglückwünschte die jungen Menschen zu ihren hervorragenden schulischen Leistungen und verwies auf die ausgezeichneten Berufsaussichten, die sich ihnen in Ingenieur-Berufen böten. Porsche selbst sei dafür das beste Beispiel, sagte der Vorstand. Das Unternehmen entwickle derzeit das viersitzige Sportcoupé Panamera, das im Jahr 2009 auf den Markt kommen soll. Seit Herbst 2005 wurden deshalb die eigenen Entwicklungskapazitäten noch einmal beträchtlich aufgestockt und zahlreiche Ingenieure eingestellt. Insgesamt werden durch den Panamera allein an den Standorten Zuffenhausen und Weissach rund 400 neue Stellen geschaffen. Harmel erläuterte, dass die Neuen als junge Nachwuchskräfte mit den kompetenten Porsche-Spezialisten mit langjähriger Berufserfahrung eng zusammenarbeiten würden – mit einem klaren Ziel: „Wenn wir 2009 in ein neues Marktsegment vorstoßen, dann muss unser Fahrzeug die Messlatte werden, an der sich der Wettbewerb zu orientieren hat. Wir müssen besser sein als die Konkurrenz, schneller und wendiger als die großen Konzerne, die unsere Branche heute dominieren“, sagte der Vorstand. Den Preisträgern empfahl er, sich bereits während ihres Studiums um einen Praktikumsplatz bei Porsche zu bewerben, denn das Unternehmen rekrutiere heute den Großteil seines akademischen Nachwuchses aus dem Praktikanten-Pool. Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau dankte der Porsche AG für ihr Engagement bei der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses. Erforschung und Entwicklung neuer Verfahren, besserer Produkte und kundennaher Dienstleistungen seien die Grundlage für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. "Wir müssen die Tür zur Wissensgesellschaft öffnen. In Zukunft wird der wirtschaftliche Erfolg noch stärker von einer guten Ausbildung und einer leistungsstarken Forschung abhängen", betonte der Kultusminister. Die große Zahl der Preisträgerinnen und Preisträger des Ferry-Porsche-Preises weise auf die Attraktivität der technischen und naturwissenschaftlichen Fächer hin und sei ein Beleg für die erfolgreiche Vermittlung des Unterrichtsstoffes dieser Wissensgebiete in Baden-Württembergs Schulen. Der Ferry-Porsche-Preis ist nach dem Begründer der gleichnamigen Sportwagen benannt und wurde im Jahr 2001 zum ersten Mal vergeben. Höhepunkt der diesjährigen Feier war wieder die Verlosung von fünf Stipendien für Auslandspraktika durch Dr. Wolfgang Porsche, Gesellschafter und Aufsichtsrat der Porsche AG sowie jüngster Sohn von Ferry Porsche. Die glücklichen Gewinner sind Johannes Bürkle (Geschwister-Scholl-Gymnasium, Stuttgart), Sandra Kallähn (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Laichingen), Manuel Kambeitz (Max-Planck-Gymnasium, Karlsruhe), Markus Mack (Georg-Büchner Gymnasium, Winnenden) sowie Christopher Sarter (Hohenstaufen-Gymnasium, Eberbach). Die Gewinner haben die Möglichkeit, im Sommer 2006 bei einer ausländischen Vertriebstochter des Sportwagenherstellers ein vierwöchiges Praktikum zu absolvieren. GO 15.02.2006 911 und Carrera GT sind Deutschlands beste SportwagenStuttgart. 17,1 Prozent der Teilnehmer entschieden sich für den 911 Carrera. Somit steht bereits zum 26. Mal ein Modell der seit 42 Jahren in Zuffenhausen gefertigten 911-Baureihe bei der jährlichen Leserwahl von "auto motor und sport" in einer der Kategorien ganz oben auf dem Siegerpodest. In der Gesamtwertung des seit 30 Jahren durchgeführten Wettbewerbs ist der Porsche 911 noch vor dem VW Golf das Modell mit den meisten Siegen. In diesem Jahr folgt ihm der Hochleistungssportwagen Carrera GT mit 15,9 Prozent der Stimmen auf dem zweiten Platz. Auch der neue Cayman S schlägt sich auf Anhieb bravourös, wie "auto motor und sport" selbst feststellt: "Lediglich der Mercedes SLR McLaren verhindert mit seinem dritten Platz, dass bei den Sportwagen Gold, Silber und Bronze an Porsche geht." Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, nahm den Preis heute Vormittag in der "Alten Reithalle" in Stuttgart aus den Händen von Chefredakteur Bernd Ostmann entgegen. Wiedeking: "Bei dieser wichtigen Wahl einen Doppelsieg zu feiern, macht uns besonders stolz." GO 01.02.2006 |

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Bericht: MS
