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Ausgefüllt von Oliver Buslau
Was mögen Sie an sich besonders?
Meine immense Intelligenz, meinen gewaltigen Erfolg, meine überragenden Fähigkeiten. Meine sympathische Ausstrahlung. Und natürlich meine Bescheidenheit.
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Welches politische Vorhaben würden Sie beschleunigt wissen wollen?
Innenpolitisch: Die Steuerreform. Außenpolitisch: Den Friedensprozess in Nahost.
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Was motiviert Sie?
Das habe ich noch immer nicht herausgefunden. Wahrscheinlich viele Dinge.
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Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Preis verleihen?
Meinem Deutschlehrer in der 10. Klasse, der mir dringend davon abgeraten hat, sein Fach als Leistungskurs zu nehmen. Ich bin sicher,dass der Mann noch einige andere preisverdächtige Urteile abgegeben hat.
Auf welches erreichte Ziel sind Sie besonders stolz?
Es ist mir gelungen, meinen Traumberuf „Autor“ auszuüben. Ich muss gestehen: Stolz ist da nicht unbedingt angebracht. Es ist auch eine Menge Glück im Spiel gewesen.
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Wer war Ihr Vorbild in Kindertagen...?
Die großen Klassiker der Musik. Damals wollte ich ebenfalls Komponist werden. Die Einsicht in gewisse Talentbeschränkungen meinerseits kam erst später.
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Wobei können Sie am besten relaxen?
Für mich gibt es bewusstes „Relaxen“ nicht. Es gibt nur verschiedene Situationen, in denen ich verschiedene Dinge tue. Anstrengende und weniger anstrengende. Manchmal auch entspannende. Aber das ergibt sich so.
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Wo können Sie nicht widerstehen?
Ich sage nur: Englisches Weingummi.
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Was war bisher Ihr schönster Lustkauf?
Flugtickets für mich und meine Frau nach Los Angeles.
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Bei welchem Lied singen Sie mit?
Ich spiele lieber Klavier.
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Sagen Sie uns Ihre Lebensweisheit ...
Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es. (Kästner)
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Gibt es einen Maler, für den Sie gerne viel Geld ausgäben?
Nein.
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Für welchen Maler würden Sie kein Geld ausgeben?
Wahrscheinlich für alle.
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Wo würden Sie noch gern wohnen?
In Kalifornien.
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Können Sie gut kochen?
Nicht nur nicht gut, sondern überhaupt nicht.
Und was?
Vor allem Essbares kann ich nicht kochen. Bei Kaffee klappts ganz gut.
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Ihr Lieblingsessen?
Um diesen Rang streiten sich mehr Gerichte, als ich hier aufzählen könnte. Das kann auch an einer gewissen Ignoranz gegenüber den Reizen den gehobenen Kulinarik liegen.
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In wessen Haut würden Sie gern mal schlüpfen?
Ich bin mit meiner ganz zufrieden.
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Hier können Sie uns drei Bücher empfehlen…
James N. Frey: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Dieses Buch ist klasse geschrieben und auch für Nicht-Schreiber interessant.
Otfried Preußler: Krabat. Eines der besten Bücher, das ich kenne. Obwohl nach Schublade ein „Jugendbuch“, ist es für jeden geeignet.
Elmore Leonard: Schnappt Shorty. Einer der besten Krimis, die mir je begegnet sind.
Wo bleiben Sie beim Fernsehen hängen?
Bei manchen Serien (The Simpsons, King of Queens) . Früher auch Ally McBeal
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Wo schalten Sie immer weg?
Bei den nachmittäglichen Pöbel-Talkshows, bei „Big Brother“ und Musiksendungen. Außerdem bei „Sex and the City“ und allem, was nach Sport aussieht.
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Sagen Sie uns Ihre Lieblingsschauspieler?
Sie: Julia Roberts Er: Jack Nicholson
Ihre Helden der Geschichte?
Noch immer die großen Klassiker der Musik.
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Was sagen andere über Sie?
Das weiß ich nicht.
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Was würden Sie abschaffen?
So manches, wenn ich könnte. Allem voran jedoch die um sich greifende Sprachverhunzung. Ein Philosoph hat auf die Frage, was er als Staatsmann zuerst verändern würde, gesagt: „Ich würde dafür sorgen, dass die Menschen die Sprache korrekt benutzen. Damit würde mal viel Übles bereits im Keim ersticken.“ Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
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