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Home : buecher : buslau : Oliver Buslau - Komponieren - Schreiben - Lesen - Studieren und vieles mehr...

Oliver Buslau - Komponieren - Schreiben - Lesen - Studieren und vieles mehr...


                                                                         
 

 Biografische Angaben

Koblenz und erste journalistische Erfahrungen




Ich kam 1962 in Gießen zur Welt, wuchs aber von meinem vierten Lebensjahr an in Koblenz auf. Als kleine Hommage an meine Vaterstadt habe ich den Krimi "Schängels Schatten" geschrieben.

Als Sohn eines bekannten Koblenzer Journalisten und Buchautors war der Aufenthalt in Zeitungsredaktionen für mich schon als Kind etwas ganz Normales. Als musikbegeisterter Teenager schrieb ich die ersten Artikel (Konzertkritiken) für die "Rhein-Zeitung ".

 
   Studium der Musikwissenschaft

Nach meiner Bundeswehrzeit studierte ich von 1982 bis 1990 Musikwissenschaft, Germanistik und Bibliothekswissenschaft in Köln und Wien. Zwischendurch schrieb ich weiter für die "Rhein-Zeitung", aber bald auch für den "Kölner Stadt-Anzeiger" und Musikzeitschriften wie das Magazin für Alte Musik "Concerto ".

 Erfolge als Komponist

Schon früh betätigte ich mich auch als Komponist. 1979 gewann ich sogar einen Förderpreis beim Komponistenwettbewerb "Junge Komponisten gesucht" der Koblenzer Musikschule. Das Stück, das ich damals "verbrach" (was Superkurzes für 4 Holzbläser) wurde insgesamt 3 Mal gespielt. Die Noten finde ich gar nicht mehr. Mehr Erfolg hatte mein Karnevalsmarsch, den ich 1986 für den damaligen Koblenzer Karnevalsprinz Dieter I. von der magischen Feder (mein Vater) schrieb. Er ist heute der Erkennungsmarsch des 
RKK (Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn e.V.) und wird über 1000 Mal im Jahr gespielt.

Magisterarbeit über ein Koblenzer Thema

Meine Magisterarbeit in Musikwissenschaft schrieb ich über ein Koblenzer Thema, nämlich den kurfürstlichen Hofkapellmeister Pietro Pompeo Sales. Für die Anregung der moderne Erstaufführung einer seiner Messen gewann ich ebenfalls einen Preis beim "Ideenwettbewerb 200 Jahre Koblenz" 1992. Es blieb nicht bei der Idee: P.P. Sales' Messe erklang nach etwa 200 Jahren wieder in der Koblenzer Kastorkirche. Nach dem Studienabschluss 1990 in Köln arbeitete ich im Produktmanagement der EMI Classics in Köln, danach als Redakteur beim Greven's Adressbuch-Verlag in Köln.
 
Mit der Opernsängerin Vesselina Kasarova im
Interview auf dem Salzburger Mönchsberg (1995)


Autor von Fachbeiträgen über klassische Musik


Seit dieser Zeit fand ich als Autor ein neues Betätigungsfeld: Ich schrieb hunderte von Beiträgen über klassische Musik in CD-Booklets und Programmheften, außerdem begann ich 1992 für das damals entstandene Musikmagazin RONDO zu schreiben, dessen dienstältester Mitarbeiter ich heute bin. 1992 zog ich nach Bergisch Gladbach. 1993 machte ich mich als freier Autor und Musikjournalist selbstständig. Darüber hinaus habe ich an vielen Musikpublikationen mitgewirkt.

   

Krimis und die Gründung der Zeitschrift "TextArt"

Ende der 90er Jahre begann das Schreiben von Belletristik in meinem Leben einen großen Raum einzunehmen. Die Auseinandersetzung mit dem in Deutschland leider immer noch nicht sehr verbreiteten Gedanken, dass man die Schriftstellerei lernen kann (wie auch das Komponieren oder Malen) brachte mich auf die Idee, die erste deutsche Fachzeitschrift zum Thema zu gründen. Im September 2000 ging das Magazin "TextArt" an den Start, dessen Mitherausgeber und Chefredakteur ich bin. In der Zwischenzeit habe ich auch als Dozent mehrere Schreibkurse gegeben - vor allem zum Thema Krimi.

 

Begegnung mit James N. Frey

2000 passierte ziemlich viel: Im Mai debütierte ich als Krimi-Autor mit dem Bergischen Krimi "Die Tote vom Johannisberg" (Emons-Verlag) und führte dabei meinen ich-erzählenden Wuppertaler Detektiv Remigius Rott ein, der mittlerweile so manchen Fall gelöst hat und auch noch lösen wird. Das Publikum scheint meinem Helden jedenfalls gerne über die Schulter zu schauen. Im Juni besuchte ich einen Schreibkurs bei dem amerikanischen Creative-Writing-Lehrer James N. Frey, der in München einen Workshop gab. Das lange Wochenende, das ich in München verbrachte, hat mich sehr vorangebracht. Ich bekam den entscheidenden Kick, Krimi Nr.2 ("Flammentod ") in Angriff zu nehmen, und mittlerweile sind ja noch weitere dazu gekommen. James N. Frey war von meinen damaligen Plan, eine Zeitschrift für kreatives Schreiben zu gründen, so begeistert, dass er spontan seine Mitarbeit anbot. Er gehört noch immer zu den Stammautoren.

 
 

2004: Beim Radio Berg Talk mit Radio-Berg-Chefredakteurin Claudia Schall, der Schrifstellerin Kerstin Gier und dem John-Sinclair-Autor Jason Dark


Wir freuen uns Oliver Buslau bei Onguru begrüßen zu dürfen.

 Das neueste Projekt: Klassik - alles, was man kennen sollte

Seit Jahr 2003 schreibe ich zusammen mit meiner Kollegin Eva Krautter ein großes Sammelwerk des Weltbild-Verlages: "Klassik - Alles was man kennen sollte". Jeder Band (18 sind geplant) führt in ein bestimmtes Thema der klassischen Musik ein; jedes Buch enthält zwei CDs und ergänzt so Lesen und Hören in idealer Weise.


Liebeserklärung an Salzburg

Und zum Abschluss eine persönliche Empfehlung: Ich hätte es nie geschafft, meinen ersten Krimi zu schreiben, wenn ich mich nicht in einen der schönsten Gasthöfe der Mozart-Stadt Salzburg hätte zurückziehen können - den Hotelgasthof Doktorwirt in Salzburg-Aigen. Übrigens, wenn Sie dem Link zum Doktorwirt folgen und auf "Geschichte" klicken, finden Sie einen weiteren Text von mir ...
   Hier finden Sie ein paar Werke von Oliver Buslau...
   Homepage Oliver Buslau


 ONGURUFRAGEBOGEN
 

Ausgefüllt von Oliver Buslau

 

Was mögen Sie an sich besonders?

Meine immense Intelligenz, meinen gewaltigen Erfolg, meine überragenden
Fähigkeiten. Meine sympathische Ausstrahlung. Und natürlich meine
Bescheidenheit.

.

Welches politische Vorhaben würden Sie beschleunigt wissen wollen?

Innenpolitisch: Die Steuerreform. Außenpolitisch: Den Friedensprozess in
Nahost.

.

Was motiviert Sie?

Das habe ich noch immer nicht herausgefunden. Wahrscheinlich viele Dinge.

.

Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Preis verleihen?

Meinem Deutschlehrer in der 10. Klasse, der mir dringend davon abgeraten
hat, sein Fach als Leistungskurs zu nehmen. Ich bin sicher,dass der Mann
noch einige andere preisverdächtige Urteile abgegeben hat.

 

Auf welches erreichte Ziel sind Sie besonders stolz?

Es ist mir gelungen, meinen Traumberuf „Autor“ auszuüben. Ich muss gestehen:
Stolz ist da nicht unbedingt angebracht. Es ist auch eine Menge Glück im
Spiel gewesen.

.

Wer war Ihr Vorbild in Kindertagen...?

Die großen Klassiker der Musik. Damals wollte ich ebenfalls Komponist
werden. Die Einsicht in gewisse Talentbeschränkungen meinerseits kam erst
später.

.

Wobei können Sie am besten relaxen?

Für mich gibt es bewusstes „Relaxen“ nicht. Es gibt nur verschiedene
Situationen, in denen ich verschiedene Dinge tue. Anstrengende und weniger
anstrengende. Manchmal auch entspannende. Aber das ergibt sich so.

.

Wo können Sie nicht widerstehen?

Ich sage nur: Englisches Weingummi.

.

Was war bisher Ihr schönster Lustkauf?

Flugtickets für mich und meine Frau nach Los Angeles.

.

Bei welchem Lied singen Sie mit?

Ich spiele lieber Klavier.

.

Sagen Sie uns Ihre Lebensweisheit ...

Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es. (Kästner)

.

Gibt es einen Maler, für den Sie gerne viel Geld ausgäben?

Nein.

.

Für welchen Maler würden Sie kein Geld ausgeben?

Wahrscheinlich für alle.

.

Wo würden Sie noch gern wohnen?

In Kalifornien.

.

Können Sie gut kochen?

Nicht nur nicht gut, sondern überhaupt nicht.

 

Und was?

Vor allem Essbares kann ich nicht kochen. Bei Kaffee klappts ganz gut.

.

Ihr Lieblingsessen?

Um diesen Rang streiten sich mehr Gerichte, als ich hier aufzählen könnte.
Das kann auch an einer gewissen Ignoranz gegenüber den Reizen den gehobenen
Kulinarik liegen.

.

In wessen Haut würden Sie gern mal schlüpfen?

Ich bin mit meiner ganz zufrieden.

.

Hier können Sie uns drei Bücher empfehlen…

James N. Frey:
Wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Dieses Buch ist
klasse geschrieben und auch für Nicht-Schreiber interessant.

Otfried Preußler:
Krabat. Eines der besten Bücher, das ich kenne. Obwohl
nach Schublade ein „Jugendbuch“, ist es für jeden geeignet.

Elmore Leonard:
Schnappt Shorty. Einer der besten Krimis, die mir je
begegnet sind.

 

Wo bleiben Sie beim Fernsehen hängen?

Bei manchen Serien (The Simpsons, King of Queens) . Früher auch Ally McBeal

.

Wo schalten Sie immer weg?

Bei den nachmittäglichen Pöbel-Talkshows, bei „Big Brother“ und Musiksendungen. Außerdem bei „Sex and the City“ und allem, was nach Sport aussieht.

.

Sagen Sie uns Ihre Lieblingsschauspieler?

Sie: Julia Roberts           Er: Jack Nicholson

 

Ihre Helden der Geschichte?

Noch immer die großen Klassiker der Musik.

.

Was sagen andere über Sie?

Das weiß ich nicht.

.

Was würden Sie abschaffen?

So manches, wenn ich könnte. Allem voran jedoch die um sich greifende
Sprachverhunzung. Ein Philosoph hat auf die Frage, was er als Staatsmann
zuerst verändern würde, gesagt: „Ich würde dafür sorgen, dass die Menschen
die Sprache korrekt benutzen. Damit würde mal viel Übles bereits im Keim
ersticken.“
Dem habe ich nichts hinzuzufügen.