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Von der gebundenen Originalausgabe "EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts" wurden vier Auflagen verkauft. Aufgrund des Erfolgs brachte der Piper Verlag im September 2004 eine ungekürzte Taschenbuch-Ausgabe heraus, von der inzwischen weitere vier Auflagen gedruckt wurden. Und die Kapitel über Coco Chanel und Frida Kahlo gibt es seit Frühjahr 2005 auch als Hörbücher:
- Coco Chanel, gelesen von der Fernsehmoderatorin Susi Mueller
- Frida Kahlo, gelesen von der Berliner Theaterschauspielerin Vera Müller
"Außergewöhnliche Menschen faszinieren mich", sagt Dieter Wunderlich, "und ich erfahre gern in der Auseinandersetzung mit ihren Biografien auch etwas über die jeweiligen historischen bzw. zeitgeschichtlichen Zusammenhänge. Weil es für Frauen weitaus schwieriger ist, erfolgreich zu sein und Männern ohnehin oft genug Denkmäler errichtet wurden, beschäftige ich mich lieber mit den besonderen Leistungen von Frauen: Dementsprechend sind in den vier genannten Büchern nur drei Männer, aber insgesamt achtundzwanzig Frauen porträtiert. Dabei zeigt sich, dass es zu allen Zeiten und in allen Lebensbereichen Frauen gegeben hat, die nicht bereit waren, ihr Schicksal passiv zu erdulden oder sich gesellschaftlichen Erwartungen widerstandslos zu unterwerfen, sondern ihre persönlichen Ziele verfolgten und dabei Leistungen vollbrachten, von denen man geglaubt hatte, sie seien Männern vorbehalten. Die Beispiele sollen die Leserinnen – aber auch die Leser – ermutigen, trotz der Risiken ihre eigenen Fußspuren zu setzen."
"Dieter Wunderlich schreibt Sachbücher, die so unterhaltsam und spannend wie ein Roman zu lesen sind", urteilt die Frankfurter Rundschau. Auf seiner pro Jahr von 2,5 Millionen Menschen besuchten Website www.dieterwunderlich.de stellt Dieter Wunderlich nicht nur sich selbst vor, sondern er empfiehlt mit ausführlichen Inhaltsangaben und Kommentaren lesenswerte Bücher und sehenswerte Filme.
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EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts
Unter dem Motto "Mein wichtigstes Werk ist mein Leben" (Simone de Beauvoir) geht es um Frauen aus verschiedenen Epochen und Lebensbereichen, die nicht bereit waren, ihr Schicksal passiv zu erdulden oder sich gesellschaftlichen Erwartungen widerstandslos zu unterwerfen, sondern ihre ganz persönlichen Ziele verfolgten, in Männerdomänen eindrangen und dabei gegen heftige Widerstände kämpften...
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Vernetzte Karrieren. Friedrich der Große, Maria Theresia, Katharina die Große
Bei Friedrich dem Großen, Maria Theresia und Katharina der Großen handelte es sich um die bedeutendsten Herrscher zwischen dem Absolutismus und der Französischen Revolution. Grundverschieden wie ihre Charaktere und die Länder, die sie regierten, waren ihre Lebenswege und politischen Entscheidungen – obwohl sie das gleiche Ziel verfolgten: die Stärkung und Weiterentwicklung ihrer Staaten. Charakteristisch für sie alle drei ist der Ausspruch des preußischen Königs: "Alles für das Volk, nichts durch das Volk." Das heißt: Friedrich der Große, Maria Theresia und Katharina die Große wollten zwar uneingeschränkte Alleinherrscher sein, aber keine Despoten, denn sie hielten es für ihre Aufgabe, dem Staat zu dienen. Gewissenhaft erfüllten sie die Pflichten, die sie sich selbst auferlegt hatten, auch wenn sie dabei ihre persönlichen Vorlieben der Staatsräson unterordnen mußten.
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WageMutige Frauen. 16 Porträts
"Ich habe mich wie ein Vogel in einem sehr kleinen Käfig gefühlt; wie auch immer ich mich bewegte, meine Flügel schlugen gegen die Gitterstäbe." (Indira Gandhi)
"Von Zeit zu Zeit sollen Frauen all das tun, was Männer bereits getan haben – und gelegentlich etwas, das Männer noch nicht getan haben, um sich als Persönlichkeiten zu bestätigen und vielleicht andere Frauen zu größerer Unabhängigkeit in Gedanken und Taten zu ermutigen." (Amelia Earhart) Schon immer gab es Frauen, die Leistungen vollbrachten, von denen man glaubte, sie seien Männern vorbehalten. Mit mehr als hundert solcher wagemutigen Frauen befasste ich mich, bevor ich eine Auswahl traf...
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Göring und Goebbels. Eine Doppelbiografie
Hermann Göring wurde im Ersten Weltkrieg als Fliegerheld gefeiert, aber seine militärische Karriere endete 1918 abrupt. In Hitlers Bewegung sah der eitle Selbstdarsteller eine Chance, ein neues abenteuerliches, gewissermaßen "heldisches" Leben zu führen. Karriere bedeutete für ihn Macht, prunkvollen Besitz und großspurigen Lebensstil. Nach dem Krieg verurteilte ihn der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg zum Tod. Um der Schande des Erhängens zu entgehen, vergiftete sich Hermann Göring am 15. Oktober 1946 in seiner Gefängniszelle.
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Irene und Dieter Wunderlich. Mit freundlicher Erlaubnis von © Peter Hillebrecht |
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