Lissabon (portugiesisch Lisboa [liʒ`boɐ]) ist die Hauptstadt Portugals und des gleichnamigen Regierungsbezirkes.

Als größte Stadt Portugals mit dem wichtigsten Hafen, dem Regierungssitz, den obersten Staats- und Regierungsbehörden, sieben Universitäten und der Akademie der Wissenschaften ist Lissabon das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes.
Inhaltsverzeichnis 1 Geografie / 1.1Geografische Lage / 1.2Klima / 2 Geschichte / 3 Verkehr / 4 Bildung und Wissenschaft / 5 Kultur / 5.1Musik / 5.2Museen / 5.3Theater / 5.4Kino / 6 Sport / 7 Gemeinden / 8 Sehenswürdigkeiten / 9 Söhne und Töchter der Stadt / 9.1Könige / 9.2Politiker / 9.3Fußballspieler / 9.4Weitere / 10 Partnerstädte /11 Weblinks / 12 Quellen
Geografie Das Stadtgebiet von Lissabon entspricht auch dem Kreis und umfasst 83,84 km² Fläche mit 517.802 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Im Einzugsgebiet der Stadt (sog. Área Metropolitana de Lisboa) unter anderem mit den Orten Oeiras, Cascais, Almada, Amadora leben jedoch mit ca. 2.683.000 (Stand 2001) Einwohnern mehr als 25% der portugiesischen Bevölkerung.
Die Baixa (dt. Unterstadt) liegt direkt am Ufer des Rio Tejo und wird vom Burgberg mit dem Castelo de São Jorge, der Alfama (der Lissaboner Altstadt) und dem Hügel des Bairro Alto (dt. Oberstadt) eingerahmt. Sie ist das Geschäfts- und Bankenviertel von Lissabon.
Geografische Lage Lissabon liegt an einer Bucht der Flussmündung des Tejo im äußersten Südwesten Europas an der Westküste der Iberischen Halbinsel am Atlantik.
Klima Die Klimaklassifikation nach Lauer und Frankenberg (1987) ordnet das Klima Portugals dem maritimen und semihumiden Klima der subtropischen Klimazone zu. Aufgrund seiner Lage direkt am Atlantik, wird es vom Temperaturverhalten des Meeres geprägt: Nicht zu heiße Sommer und verhältnismäßig milde Winter. Die Temperaturen fallen nur selten unter 0°C. Noch seltener sind Schneefälle zu verzeichnen. Die Monate mit den höchsten Niederschlagswerten sind November bis März (>100 mm). Entscheidend ist die Lage am kühlen Kanarenstrom, der in südlicher Richtung an der Küste Portugals entlang streicht. Er bewirkt in der warmen Jahreszeit häufig Küstennebel. Im Winter liegt Lissabon im Einflussbereich atlantischer Tiefausläufer, die im Küstenbereich viel Regen bringen. Das jährliche Niederschlagsmittel für Lissabon wird mit 629 mm angegeben.

Geschichte
Erdbeben 1755, Erdbeben 1755 ,Plan von Lissabon um 1888,ÖV-Netz 1995
Die alten Straßenbahnen sind typisch für das Stadtbild Die berühmte „28er“Bereits die Phönizier und die Karthager sollen den Platz Alis Ubo (dt. Liebl. Bucht) als einzigen großen Naturhafen an der iberischen Atlantikküste genutzt haben, archäologisch wurde dies bisher nicht bewiesen, hingegen griechische Siedlungsspuren gefunden. Nach Plinius dem Älteren war Lissabon eine Gründung von Odysseus.
Ab 205 v. Chr. hieß die Stadt unter römischer Herrschaft Olisipo, 48 v.Chr. erhält sie unter Julius Caesar die römischen Stadtrechte und war als Felicitas Julia Hauptort der Provinz Lusitania.
719 wird die Stadt von Mauren erobert. Lissabon erlebt seine erste Blütezeit.
1147 Es gelingt die reconquista (dt. Rückeroberung) der Christen unter König Dom Afonso Henriques.
1256 verlegt König Alfons III seine Residenz von Coimbra nach Lissabon.
12. Jahrhundert Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wird in Lissabon der heilige Antonius von Padua geboren, der zuweilen auch Antonius von Lissabon genannt wird.
1499 Am 9. September wird Vasco da Gama nach seiner ersten Indienreise ein triumphaler Empfang bereitet. Der in den folgenden beiden Jahrhunderten wachsende Handel mit den portugiesischen Kolonien in Asien und Südamerika, aber auch deren Ausbeutung, führen zu Wohlstand in Lissabon.
16. Jahrhundert Zu Anfang des Jahrhunderts ist Lissabon mit 350.000 Einwohnern die größte Stadt der damals bekannten Welt.
1569 fordert eine Pestepidemie in Lissabon und Umgebung 60.000 Menschenleben.
1755 Am 1. November wird Lissabon durch ein starkes Erdbeben zu zwei Dritteln zerstört (Siehe auch Erdbeben von Lissabon). Nach heutigen Schätzungen hatte es die Stärke 8,7 bis 9,0. Zeitgenössische Quellen geben allein für Lissabon bis zu 60.000 Todesopfer an. Die Erschütterungen sind in ganz Europa und Nordafrika zu spüren. Planmäßig wiederaufgebaut wird die Stadt von dem Markgrafen von Pombal. Besonders typisch für diesen Wiederaufbau ist die Baixa, die Unterstadt, mit ihren rechtwinklig angelegten Straßen im Bereich um die Rua Augusta. Neben den physischen Schäden, die das Erdbeben anrichtet, erschüttert es auch die aufklärerischen und theistischen Denkrichtungen vieler Philosophen, welche den Grund dieser Naturkatastrophe nicht sehen und ihren Optimismus aufgeben. Voltaire schrieb als Reaktion auf das Beben sein Poème sur le désastre de Lisbonne (1756).
1910 Am 5 Okt. wird auf dem Balkon des Rathauses die Erste Portugiesische Republik ausgerufen. König Emanuel II flieht ins Exil nach England.
1926 Ein Militärputsch beendet die Republik.
1928 António de Oliveira Salazar wird Finanzminister und später Ministerpräsident.
Während der Diktatur des Estado Novo von 1926 bis 1974 wächst die Stadt weiter, sie wird zu Lasten des restlichen Landes ausgebaut.
1959 Im Dezember wird die erste Metro-Linie in Lissabon eröffnet.
1966 Eine Hängebrücke über den Tejo nach Almada wird fertiggestellt, die der Golden-Gate-Brücke in San Francisco gleicht. Vor der Nelkenrevolution noch nach António de Oliveira Salazar benannt, heißt sie nun Ponte 25 de Abril (dt. Brücke des 25. April). Oberhalb Almada steht mit Cristo Rei zudem eine große Christus-Statue mit ausgebreiteten Armen, die der in Rio de Janeiro ähnlich sieht.
1968 Salazar erkrankt (+ stirbt 1970); Nachfolger wird Marcello Caetano.
1974 Ende April ist Lissabon das Zentrum der Nelkenrevolution.
1988: Teile des Altstadtviertels Chiado werden durch einen Brand zerstört.
1994: Lissabon ist Kulturhauptstadt Europas.
1998: Fertigstellung der insgesamt über 17 km langen Autobahn-Brücke Ponte Vasco da Gama über den Tejo anlässlich der Weltausstellung EXPO 98.
2004: Haupt-Austragungsort und Schauplatz des Finales der Fußball Europameisterschaft
Verkehr[Bearbeiten]Durch die Lage am Tejo war Lissabon lange Zeit vom Süden aus nur durch Fährverkehr direkt aus Alcochete, Montijo, Seixal und insbesondere Barreiro zu erreichen. Entsprechend früh wurden an den Flußengpunkten in Vila Franca de Xira im Norden und Almada am südlichen Tejoufer der Bucht Brücken gebaut. Die Ponte 25 de Abril (1013m Spannweite und 2287m Länge) verband erstmalig Lissabon mit Almada auf der Tejo-Südseite. Ab 1999 führt unterhalb der Autofahrbahn auch eine Eisenbahnverbindung. Die A2 führt dann weiter ins östliche Landesinnere bzw. nach Madrid/Spanien. Mit der Ponte Vasco da Gama gibt es seit 1998 eine direkte Autobahnverbindung (A12/IP1) über die Bucht zwischen Moscavide/Sacavém auf der rechten und Montijo/Alcochete, bzw. Setúbal mit seinen Industrien auf der linken Seite des Tejo.
Nördlich geht mit der Autobahn A8 eine Verbindung nach Leiria und die A1 führt an der Küste entlang bis nach Porto, dem zweitwichtigsten Zentrum des Landes.
Der Internationale Flughafen Lissabon-Portela liegt 6 km nördlich vom Zentrum und in der Verlängerung der Autobahn A12.
Der ÖPNV wird hauptsächlich von der Carris (Companhia dos Carris de Ferro de Lisboa) und der Metropolitano de Lisboa übernommen. Die Carris bedient über 100 Buslinien und nicht zuletzt mehrere Straßenbahnen. Darunter befindet sich auch die Linie 28. Der Verkehr wird teilweise mit historischen Wagen (pt. Eléctricos) unternommen. Zudem betreibt sie in der Stadt vier Elevadores (dt. Aufzüge): drei Standseilbahnen und einen senkrecht fahrenden Aufzug, den Elevador de Santa Justa. Die Metro Lissabon bedient vier Linien, die teilweise über das Stadtgebiet hinaus führen. Die Fahrt mit den Metro-Linien besonders mit der neuesten Linie in den Ostteil der Stadt lohnt sich, gilt die „Metropolitano de Lisboa“ doch als die schönste Kunstausstellung der Stadt und ist darüber hinaus noch preiswert.

Lissabon hat vier größere Bahnhöfe:
Estação Oriente
Estação Santa Apolónia
Estação Rossio
Estação Cais do Sodré
Bildung und Wissenschaft Lissabon ist neben Coimbra die wichtigste Universitätsstadt in Portugal und hat mehrere Universitäten:
Universität Lissabon (gegründet 1290) gehört zu den ältesten Universitäten in Europa
Technische Universität Lissabon (gegründet 1931) Technische Universität
Neue Universität Lissabon (gegründet 1973) die dritte staatliche Universität
Katholische Universität Lissabon (gegründet 1968) katholische Privat-Universität
Universität Lusíada Lissabon (gegründet 1986) Privat-Universität
Internationale Universität Lissabon (gegründet 1984) Privat-Universität
Autonome Universität Lissabon (Privat-Universität)
Polytechnisches Institut Lissabon
Kultur Musik Eine der traditionellen Musikarten in Lissabon ist der Fado, meist mit wehmütiger Grundstimmung gesungen und mit einer Guitarra begleitet. Fado wird allabendlich in Kneipen der Stadtviertel Bairro Alto und Alfama dargeboten.
Museen Parque das Nações (Ozeanarium) in LissabonIn Lissabon gibt es zahlreiche Museen, darunter:
Museu Bocage - Naturkundemuseum der Universität Lissabon, bei einem Museumsbrand im Jahre 1978 fast vollständig zerstört
Museu da Água – Wassermuseum
Museu da Carris – Straßenbahnmuseum Lissabon
Museu da Cidade – Museum über die Stadt Lissabon
Museu da Farmácia – Apothekenmuseum
Museu da Marinha – Marinemuseum
Museu da Música – Museum für Musik
Museu de Calouste Gulbenkian – Gulbenkian-Museum
Museu de Electricidade – Elektrizitätsmuseum in einem alten Kohlekraftwerk am Tejo-Ufer
Museu do Chiado – Moderne Kunst
Museu do Design – Designmuseum Lissabon
Museu do Teatro – Museum für Theater
Museu do Traje – Trachtenmuseum
Museu Escola des Artes Decorativas – Museum für Angewandte Kunst
Museu Militar – Militärmuseum
Museu Nacional de Arqueologia – Archäologie Museum
Museu Nacional de Arte Antiga – Nationale Kunstgalerie
Museu Nacional do Azulejo – Kachelmuseum
Museu Nacional dos Coches – Kutschenmuseum
Museu Rafael Bordalo Pinheiro
Oceanário de Lisboa – Ozeaneum von Lissabon
Theater Casino Estoril – Spielbank in Estoril (Revue-Theater und Konzerte)
Teatro Aberto – in der Nähe von Praça de Espanha
Teatro Camões im Parque das Nações im Stadtteil Oriente
Teatro da Cornucópia – (auch: Teatro do Bairro Alto) Experimentelles Theater im Stadtteil Bairro Alto

Teatro da Comuna
Teatro da Trindade – Klassisches Theater im Stadtteil Chiado
Teatro Municipal Maria Matos
Teatro Municipal de São Luiz - Städtisches Theater im Stadtteil Chiado direkt neben der Oper São Carlos
Teatro Nacional Dona Maria II – Nationaltheater Dona Maria am Lissabonner Rossio
Teatro Nacional de São Carlos – Die Lissabonner Oper im Stadtteil Chiado
Teatro Politeama
Teatro Taborda
Teatro Tívoli
Teatro São Luiz
Teatro Villaret
Teatro Vasco Santana
Die folgenden Festivals finden jedes Jahr in Lissabon statt:
DocLisboa - Internationales Dokumentarfilmfestival Festival des schwulen und lesbischen Kinos (Festival de Cinema Gay e Lésbico de Lisboa)
IndieLisboa - Internationales Festival über Independent Kino (Festival internacional de cinema independiente)
Sport[Bearbeiten]In den Stadien Luz und José Alvalade XXI. fanden mehrere Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2004 statt.
José Alvalade-Stadion des Fußballclubs Sporting Clube de Portugal (siehe: Sporting Lissabon), (Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2004)
Estádio da Luz des Fußballclubs Sport Lisboa e Benfica (siehe: Benfica Lissabon), (Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2004) hat 65 000 Zuschauerplätze und war Austragungsort für das Finale der Europameisterschaft 2004.
In den Jahren 2006 und 2007 begann jeweils die berühmte Rallye Dakar in der Hauptstadt Portugals.
Gemeinden Lissabon ist in 53 Stadtgemeinden (freguesias) aufgegliedert, die wiederum aus administrativen Gründen vier Bezirken (bairros) zugeordnet sind:
1.Bairro: Castelo, Coração de Jesus, Encarnação, Graça, Madalena, Mártires, Mercês, Pena, Sacramento, Santa Catarina, Santa Engrácia, Santa Justa, Santiago, Santo Estêvão, São Cristóvão e São Lourenço, São José, São Mamede, São Miguel, São Nicolau, São Paulo, São Vicente de Fora, Sé, Socorro
2.Bairro: Ajuda (Lisboa), Alcântara, Anjos, Lapa, Prazeres, Santa Isabel, Santa Maria de Belém, Santo Condestável, Santos-o-Velho, São Francisco Xavier
3.Bairro: Alvalade, Ameixoeira, Benfica, Campo Grande, Campolide, Carnide, Charneca, Lumiar, Nossa Senhora de Fátima, São Domingos de Benfica, São João de Brito, São Sebastião da Pedreira
4.Bairro: Alto do Pina, Beato, Marvila, Penha de França, Santa Maria dos Olivais, São João, São João de Deus, São Jorge de Arroios

Sehenswürdigkeiten Torre de Belém (Weltkulturerbe)
Mosteiro dos Jerónimos – Hieronymus-Kloster in Belém (Weltkulturerbe)
Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen)
Catedral Sé Patriarcal (Kathedrale in Lissabon)
Convento do Carmo mit der 1389-1423 von Nuno Álvares Pereira errichteten Kirche (Igreja do Carmo)
Alfama (Altstadtviertel)
Miradouros (Aussichtspunkte)
Bairro Alto (Kneipenviertel)
Castelo de São Jorge (Burganlage)
Centro Ciência Viva (Science Center)
Eléctrico 28 (Die längste der wenigen verbliebenen alten Straßenbahnlinien)
Elevador de Santa Justa (Aufzug, der Ober- und Unterstadt verbindet)
Museu Calouste Gulbenkian (Sammlung des britischen Ölmilliardärs armenischer Abstammung aus Istanbul Calouste Gulbenkian)
Oceanário de Lisboa – Das zweitgrößte Meeresaquarium der Welt (erbaut zur Weltausstellung 1998)
Vasco-da-Gama-Turm
Cristo Rei (Almada) - Jesusstatue in Almada
Söhne und Töchter der Stadt Könige Antonio von Crato, portugiesischer Adliger, der sich 1580 selbst zum König von Portugal ausrief, seinen Thronanspruch aber nicht gegen die Spanier durchsetzen konnte.
Dionysius (Portugal), König von Portugal
Emanuel II. (Portugal), letzter König von Portugal (1908-1910)
Manuel I. (Portugal), König Portugals
Michael I. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza und regierte von 1828 bis 1834
Johann I. (Portugal), König von Portugal
Johann II. (Portugal), König von Portugal
Johann III. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Avis
Johann V. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza
Ludwig I. (Portugal), König von Portugal von 1861 bis 1889
Peter II. (Portugal), Regent und von 1683 bis zu seinem Tode König von Portugal
Peter IV. (Portugal), König von Portugal, Kaiser von Brasilien
Peter V. (Portugal), König von Portugal
Sebastian I. (Portugal), König von Portugal
Politiker Américo Tomás, Admiral, portugiesischer Staatspräsident (1958 bis 1974)
António Guterres, portugiesischer Politiker und ehemaliger Premierminister Portugals
António José de Sousa Manoel de Menezes Severim de Noronha, bedeutender liberaler portugiesischer Staatsmann und General, Held des Miguelistenkrieg, cartistischer Politiker und Führer der Regenerationspartei
António Maria de Fontes Pereira de Melo, portugiesischer Politiker und Staatsmann aus der Zeit der portugiesischen Monarchie
António Oscar de Fragoso Carmona, Präsident Portugals von 1926 bis 1951
António Vitorino, bis November 2004 EU-Kommissar für Justiz und Inneres
Hernandogildo Augusto de Brito Capello, portugiesischer Offizier und Afrikaforscher sowie zwischen 1886 und 1891 Gouverneur von Angola
Jorge Sampaio, Staatspräsident von Portugal
José Manuel Inácio da Cunha Faro Menezes Portugal da Gama Carneiro e Sousa, portugiesischer Militär und Politiker
Marcello Caetano, portugiesischer Diktator
Mário Soares, Staatspräsident von 1986 bis 1996
Pedro Santana Lopes, portugiesischer Politiker und ehemaliger Premierminister Portugals
Sebastião José de Carvalho e Mello, Marquês de Pombal, Premierminister unter König Josef I.
Vasco Gonçalves, portugiesischer Militäroffizier und Politiker
Fußballspieler[Bearbeiten]Ricardo Quaresma (* 1983), Fußballspieler
Miguel (* 1980) Fußballspieler
Costinha (* 1974) Fußballspieler
Nuno Valente (* 1974) Fußballspieler
Maniche (* 1977), Fußballspieler
Luís Boa Morte (* 1977), Fußballspieler
Luís Figo (* 1972), Fußballspieler
Weitere Antonius von Padua (1195–1231), Franziskaner und Heiliger
Johannes XXI. (um 1205–1277), Papst
Francisco de Almeida (um 1450–1510), Seefahrer
Duarte Pacheco Pereira (um 1469–1533), Seefahrer, Astronom und Geograf
Luís Fróis (1532–1597), Jesuit und Missionar
António Vieira (1608–1697), katholischer Theologe, Jesuit und Missionar
Domenico Scarlatti (1685–1757), Komponist und Cembalist, lebte von 1719 bis 1728 in Lissabon
Manuel do Nascimento (1734–1819), Lyriker und Ordensmann
André da Silva Gomes (1752-1844), Komponist
Marcos António Portugal (1762–1830), Komponist
Karl Robert von Nesselrode (1780–1862), russischer Diplomat und Staatsmann
Francisco d’Andrade (1859–1921), Opernsänger
Fernando Pessoa (1888–1935), Dichter und Schriftsteller
Maria Elena Vieira da Silva (1908–1992), Malerin und Grafikerin
Amália Rodrigues (1920–1999), Fado-Sängerin
Joly Braga Santos (1924-1998), Komponist
Carlos do Carmo (* 1941), Fado-Sänger
Emmanuel Nunes (* 1941), Komponist
António Lobo Antunes (* 1942), Schriftsteller
Eduardo Serra (* 1943), portugiesisch-französischer Kameramann
Antonio Damasio (* 1944), Neurowissenschaftler
Paulo de Carvalho (* 1947), Sänger populärer Musik
Pedro Calapez (* 1953), Maler
Joaquim de Almeida (*1957), portugiesisch-US-amerikanischer Schauspieler
Carlos Coelho (*1960), Politiker
Lúcia Moniz (* 1976), Sängerin und Schauspielerin
Manuel Cortez (* 1979), Schauspieler, Sänger, Diplom-Maskenbildner
Partnerstädte Lissabon unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
Budapest (Ungarn), seit 1992
Zagreb (Kroatien), seit 1977
Quellen: Johannes Beck „Lissabon“
Johannes Beck „Lissabon und Umgebung“
Claus-Günter Frank „Lissabon - Entdeckungen in Portugals Metropole“
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon“

Bilder 1- 4: Holger Schumacher/Gitte Rudis
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