|  Druckversion
 

 
 
Home
 
 
News
 
 
Kunst & Kultur
 
 
Reisen und Freizeit
 
 
Event´s & Veranstaltungen
 
 
Sport
 
 
Musik
 
 
Kino & Film
 
 
Stars & Sternchen - Klatsch & Tratsch
 
 
Wohnen & Einrichten
 
 
Bücher
 
 
Auto & Verkehr
 
 
Technik & Trend`s
 
 
Hund Katze Maus...
 
 
ONGURU klärt auf
 
 
Bildergalerien
 
 
Downloads
 
 
Gewinnen mit ONGURU
 
 
Kontakt
 
 
Impressum
 
 
AGB
 
 
Suche
 
 
Links & Partner aus Kunst & Kultur
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 

Home : kunst_kultur : EgonSchiele : Egon Schiele

Egon Schiele


 
Egon Schiele                                            
 Neben Oskar Kokoschka ist Egon Schiele(1880-1918) der Maler, der die Wiener Kunstszene nach der großen Klimt-Ära nachhaltig prägte. Nach einer kurzen Phase, stellte Schiele, der sich sehr Klimt´s Stil verpflichtet fühlte, des schönen Scheins, wie sie der Wiener Jugendstil darstellte, mit seinen spröden und schwer zugänglichen Bildern in Frage.

Seine expressiven Akte und Selbstdarstellungen mit Ihren ungewöhnlichen Bewegung und morbiden Farben empfanden viele Kritiker, als unschön und moralisch unannehmbar. Jedoch konnte keiner seiner Kritiker, die aussergewöhnliche zeichnerische Begabung Schiele´s in Frage stellen.

 
 1909 trat Schiele zum ersten Mal öffentlich in Wien auf. Bis zu seinem frühen Tod hatte er Galeristen und Sammler, diese seine Werke zeigten und kauften. Freunde und Kunstkritiker die Ihn bekannt machten, unterstützen Ihn auch finanziell. Er war Aussenseiter, mit einer besonderen Sensibilität, einer eignen Signatur und visionärem Charakter.

Unverkennbar Egon Schiele...


Egon Schiele 1890 - 1918: Lebensdaten

1890: Egon Schiele kommt am 12. Juni in Tulln, einer kleinen Stadt Wiens zur Welt.

1896: Volksschule in Tulln

1902: Realgymnasium in Krems

1902: Übersiedlung nach Kloster Neuburg. Besuch des dortigen Realgymnasiums

1905: Am 1. Januar stirbt der Vater, nachdem er bereits 1902, wegen Geisteskrankheit pensioniert worden war.. Schiele malt eine große Zahl an Gemälden, u. A. die ersten Selbstportraits.

1906: Gegen den Wunsch des Vormundes Leopold Czihaczek eintritt in die Klasse von Christian Griepenkerl an der Wiener Akademie. Wie auf der Schule bringt Schiele auch hier nur mittelmäßige Leistungen.

1907: Gerät unter den Einfluss des Stils von Gustav Klimpt und der Wiener Secession.

1908: Erste Beteiligung an einer Ausstellung im Kaiser Saal des Stiftes Kloster Neuburg.

1909: Teilnahme an der 2 ten Ausstellung "Kunstschau" in Wien. Verlässt die Akademie und gründet mit Freunden die "Neukunstgruppe" . Lernt den Kritiker Arthur Rössler kennen, durch diesen die Sammler Karl Rheininghaus  und Oscar Reichel. Erste Ausstellung der "Neukunstgruppe" in der Galerie Pisko.

1910: Findet zum eignen Stil.Malt mit dem exzentrischen Theatermaler Erwin Osen in Krumau. Es entstehen viele expressive Aktdarstellungen.

1911: Muss wegen seiner wilden Ehe mit dem Modell Wally Neuzil Krumau verlassen. Findet ein neues Domizil in Neulengbach. Wird Mitglied "Sema" in München. Erste Publikationen über Egon Schiele von Albert B. Gütersloh und Arthur Rössler.

1912: Mehrere Ausstellungen, u. A. in Wien, München und köln. Am 13. April 3 wöchige Untersuchungshaft in Neulengbach.  Verurteilung zu 3 Tagen Haft wegen Verbreitung unsittlicher Zeichnungen.

1913: Schiele tritt dem Bund "Österreichischer Künstler" bei, beteiligt sich an mehreren Ausstellungen in Budapest, Köln, Dresden, München, Paris und Rom.

1914: Schiele kennt die Schwestern Harms kennen, nimmt Unterricht in der Technik der Radierung. Es entsteht eine Reihe von Portraitsfotographien. Im August Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

1915: Schiele löst das Verhältniss zu Wally Neuzil, der mit der er 4 Jahre lang liiert war. Heiratet am 17. Juni Edith  Harms. Als Soldat zunächst in Prag, danach Wien. In den folgenden 2 Jahren entstehen nur wenige Gemälde.

1916: Viele Ausstellungsbeteiligungen, u. A. im Rahmen der "Wiener Kunstschau" .

1917: Der Buchhändler Richard Lanyi druckt eine Mappe mit 12 Lichtdrucken nach Zeichnungen Schiele´s. Beteiligungen an österreichischer Kunst.

1918: Am 6. Februar stirbt Gustav Klimt. Versetzung Schiele´s an´s Heeresmuseum in Wien. Großer Erfolg Wiener Secessions-Ausstellung im März, für die Schiele auch ein Plakat gestaltet. Von den 50 ausgestellten Gemälden Schiele´s wird die Mehrzahl verkauft. Am 28. Oktober stirbt Edith, und kurz darauf, am 31. Oktober Schiele, beide an der spanischen Grippe.

Gez. B. Ru
Quelle u.a.: Reiner Steiner
Bilder: Wikipedia