
Herbert Aulehla geboren 1968 in Wien ist Maler aus Leidenschaft. Diesen Begriff verwendet er selbst wenn er über sich erzählt.
„Durch die Leidenschaften lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloß“ Es war auch Leidenschaft die ihn vor etwa 15 Jahren zum Sammler von moderner österreichischer Kunst werden ließen. Doch bald darauf kam das Bedürfnis auf, selbst zum Pinsel zu greifen. Studiert hat er das nie, immer nur gelernt „Learning by doing”. Das Zusammentreffen mit vielen anerkannten Malern inspirierten ihn und weckten seinen Wunsch, Gefühle in Farbe darzustellen. Bei Herbert Aulehla, geht es „nur“ um die Farbe, um eine Entdeckungsreise durch die Farbenwelt und deren Varianten. Er ignoriert da manchmal Farbenlehren und ein andermal arbeitet er intensiv mit ihnen zusammen. Seine ausgefeilten Techniken in Malerei und Druck, unverfälscht durch akademische Einflüsse eröffnen dem Betrachter bisher unbekannte Reisen durch die Farbenvielfalt. In den ersten Bildern ist sein erlernter Beruf , der Gärtner, noch existent, es sind Wiesen in allen Farben das Hauptthema. Auch im Umschlagsentwurf für den Roman „Zur Hölle mit mir“ von Günter Tolar bleibt er der Botanik treu. Der Himmel blau, die Erde schwarz gehalten und in der farbenfrohen Hölle tanzen die Blätter. Wiesen, Blätter, Blüten - die zuerst mittels Fotographie festgehaltenen Motive , werden dann abstrahiert wiedergegeben. Darauf folgen große Leinwandlandschaften die mittels Klebestreifen in kleinere Abteilungen unterteilt werden. Die Klebestreifen werden anfangs weggeworfen, doch nehmen sie im Laufe der Arbeit einen immer größeren Stellenwert ein. Die Farbpaletten die durch das häufige übermalen der Klebestreifen entstehen sind sensationell und begeistern den Künstler so sehr, dass er sogar soweit geht die Klebestreifen gezielt zu übermalen Immer wieder aufs Neue, aufkleben und übermalen, abziehen und wieder aufkleben. So oft bis der erwünschte Effekt erzielt ist. Aulehla sitzt da in seinem Atelier inmitten einer Fülle von Klebestreifen die aus vielen Bildern entstanden sind. Diese so wie vorher beschrieben, entstandenen Klebestreifen werden dann zu neuen Arbeiten auf Papier zusammengesetzt. Aufgeklebt werden die Streifen auf Leinwänden mit mehr oder minder großen Zwischenräumen, einmal längs einmal quer, immer wieder und das oft ein dutzend mal. Dadurch entstehen Farbquadrate mit unheimlicher dreidimensionalität. Aulehla arbeitet so aber immer an zumindest zwei, meist noch mehr Bildern gleichzeitig, einerseits bemalt er die Klebestreifen, und anderseits die Zwischenräume auf der Leinwand. Es entstehen gleichzeitig ein positiv und ein negativ! Das macht seine Bilder so einzigartig und unverwechselbar, bis heute sind die Linie und Klebestreifen in allen seinen Bildern präsent. Auch in seinen Kupferdrucken die er zu jeder Ausstellung und alljährlich zu Weihnachten produziert ist das so. Die Drucke werden im vierten Wiener Bezirk im Atelier Kratzig hergestellt, einer Druckerei aus der Mitte des vorletzten Jahrhunderts. Genauso darf man sich auch die Arbeitsweise beim Druck vorstellen. Alle Drucke werden bei Hand, in unzähligen Arbeitsvorgängen, von Aulehla selbst gedruckt, jedes Stück in einer anderen Farbvariante, somit wird auch jeder Druck zu einem Unikat. Nicht unerwähnt soll sein Einsatz für andere bleiben. Ob für Obdachlose (Neunerhaus), Aidskranke (Aidshilfe), Caritas, Asyl in Not oder die Schmetterlingskinder, er hilft wo mit Kunst zu helfen ist. Aulehla arbeitet bei allem was er tut mit soviel Leidenschaft und diese ist es auch die seinen Bildern Leben verleiht .
Velen Dank Herbert Aulehla und weiterhin einen grünen Daumen für Kunst und Natur. Quelle: Aulehla.at onguru WebGalerie homepage |