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Home : kunst_kultur : miessner : Hertha Miessner - Größe mit Format

Hertha Miessner - Größe mit Format



Hertha Miessner fokussiert in ihren großformatigen Werken die verschiedenen Ebenen der Transparenz und die simultane  Formensprache des Blicks auf Innen und Außen. Werden ihre Bilder aus der Distanz gesehen, lassen sie altmeisterliche Gemälde von kunstvoll arrangierten Draperien in einem transzendenten Licht vermuten. Tatsächlich entwickelt sie in einem malerischen sowie computer-unterstützten Transformationsprozess eine neue, eigene Ausdrucksform in ihren Bildern und thematisiert den Kontrast zwischen Realität und Virtualität.

 
 


Contraposition-blanche    
Digitale Bildcollage,  Serie, Light Jet High End Wide Format Fotografie, auf Aludibond, 120x120cm

 Geboren in Marquartstein
   
1990-1996 Studium an der Akademie der Bildenden Künste bei Professor Helmut Sturm, München    
Studentische Assistenz für Lithografie bei Professor Karl Imhof   
1996 Meisterschülerin und Diplom   
 Preise, Stipendien/Grants:   
 2003 Katalogförderung des Kulturreferats, Stadt München   
 2000 Atelierförderung des Kulturreferats, Stadt München   
 1998 5. Internationale Steindrucktage, Stipendium, Leipzig   
 1994 Leporello, erster Preis der Dannerstiftung für Lithografie   
 1993 Fanny Carlita Stiftung, Stipendium   
 1992 Leib und Leben, Kardinal-Wetter-Förderpreis   
 
  Einzelausstellungen/Soloexhibitions:
2005
 von schwarz bis rund, Galerie Benninger, Köln  
    inbetween, art/s/hopping, Maximilianshöfe, München  
    Contras, UBS, München  
  2004 blanche et noir, Galerie Steinle, München  
  2003 Digitale Malerei und Video, Die kleine Galerie, Erding  
    TRANS_FORM, Kloster Fürstenfeld, Hs 10, Fürstenfeldbruck  
  2002 Contrapositionen, Otto-Galerie, München,  K   
    VICE VERSA, Seidl Villa, München  
  1998 Space inside, Otto Galerie, München  
       
  Ausstellungen/Exhibitions (Selection):   
  2006 Art Karlsruhe, bei der Galerie Wassermann, München  
    Cologne Fine Art, bei der Galerie Benninger, Köln  
    Perspektivenwechsel- A Change in Perspective, Amerikahaus München, K  
  2005 art fair, Kunstmesse, Galerie Benninger, Köln  
    nur schön reicht nicht, Galerie Katia Rid, München  
    TRANSPARENZ, Frauenmuseum Bonn  
    Schöner Wohnen, 8 KünstlerInnen im Abrisshaus, Lamontstr.23, München  
    Hinter der Stille, Galerie Katia Rid, München  
 


No-Bodies    
Digitale Bildcollage,  Serie6, Light Jet High End Wide Format Fotografie, auf Aludibond, 120x52cm

 


Contraposition-noir    
Digitale Bildcollage,  Serie, Light Jet High End Wide Format Fotografie,  auf Aludibond, 120x120cm      

 Ausstellungen/Exhibitions (Selection) :
   
2003 10.Kunstpreis, Kunstverein Aichach   
  
Weg und Werk, Von der Idee zur Wirklichkeit, Wertingen, K   
2002 HANDVOLLKUNST, Handwerksforum Kassel   
Zeughaus-Arsenal des Alltäglichen, Toskanische Säulenhalle Augsburg, CD-Rom   
2001 L.A.Artcore Center, Los Angeles, U.S.A.   
 Kunstprojekt freedomfreiheitliberté, Autoren Galerie, München   
Amazone mit homepage, Symposion der Gedok, Tutzing, K   
 2000 Jahresgaben, Kunstverein, München, K  
   Spuren.Ein Jahrebuch, Projekt, Dresden, CD-Rom  
  1999 Aus nächster Ferne, Neue Medien, Neue Galerie, Landshut, K  
  1998 Comtec Art, 98, Medienhaus Pentacon, Dresden, K  
   Abfolgen ohne Gleichen, Galerie der Künstler, München, K  
   Bayerische Kunst unserer Tage,  Slowakische Nationalgalerie, Bratislava, Slowakei  
  1997 Rooms and Stripes, Städtische Galerie Eberswalde  
   Bianco Negro Rojo Verde Fuerte Suave, Bariloche, Argentinien   
  1995 CashYou-Kauf dir einen Künstler, Akademiegalerie, München und gleichzeitig im Internet  
   SchwarzWeissRotGrünLautLeise, Lithografien im Originalverein für Radierung, München  
  1993 Kunstcontainer, Performance, Beckforum, München  
  1992 Leib und Leben, Galerie an der Finkenstrasse, München




Zur Onguru Galerie  -  Hertha Miessner            zum OnguruFragebogen          HP Hertha Miessner 
                                                                                                                                                  



 
   
   

 Contraposition-noir 

Unterschiedliche Einblicke in das innere Spannungsgefüge eines einzigen Knäuels von zusammengerollten Malstreifen erzeugen, mit Hilfe eigener Scan- und Digitalbearbeitung neue virtuelle Bildräume in serieller Variation. Die Serie „CONTRAPOSITION-noir“ die in einem noch stärkeren Prozess des Fokussierens und Ausschließens entstanden ist, führt in ihrer Reduziertheit auf Ausschnitte in dunkle oder lichte Räume, in den Zwischenbereich von Realität und Virtualität. Im Zwischenspiel von Malerei oder Fotografie ist nicht eindeutig zuzuschreiben ob es sich um altmeisterlich gemalte Draperien oder fotografische Stilleben handelt. Malerei mit digitalem Werkzeug – deshalb sind sie im Light Jet High End Wide Format als Fotografien ausbelichtet worden. 




The secret life of bags, 2002, Video, S-VHS, 27:12min

 Der Blick hinein in die jeden Tag in die Arbeit mitgeführten Taschen bildet das Ausgangsmaterial einer virtuellen Sammlung des Alltäglichen. Zusammengedrängt wie in einem kleinen Schneckenhaus der Intimität begleiten jeden Taschenträger die verschiedensten Utensilien in die Außenwelt. Mitgebracht aus der Geborgenheit des Zuhauses verleihen sie Sicherheit und die Kraft des Wohlbekannten. Vielleicht stellen sie die heute gebrauchten Waffen zum täglichen Überleben dar. Vielleicht bilden sie in ihrer spezifischen Auswahl ein intimes Relikt zur Abwehr der Vereinnahmung durch die Außenwelt. Vielleicht erleichtert das Mitführen von vertrauten Dingen das jederzeit bereit sein für das Unvorhersehbare. Vielleicht sind es einfach nur reale Notwendigkeiten, die das tägliche Leben erleichtern, wie Kamm, Kugelschreiber oder Handy. Die gebetsmühlenartig aufgereihten Dinge aus den Taschen bilden trotz ihrer jeweils individuellen Zusammenstellung ein Genrebild des täglichen Einerleis.




Videodokumentation der Ausstellung "Arsenal des Alltäglichen"
Videoclip 1,35 MB für Media Player 7

ENGLISH

Hertha Miessner focuses in her large pieces of work the different layers of transparency and the simultaneous use of form to look at the inside and the outside. Is her work seen with distance, it has the effect known from the old classical painting on which you assume artisticly arranged drapings in a transcendental light. In fact, Hertha Miessner is developing in both of a painting and computer aided process a transformation in her work and creates a new, individual form of expression. As a result of the linked process of painting with New Media, her artpieces name the contrast between reality and virtuality in her very own way.
From1990-96 she studied Painting, Lithography and New Media at the Academy of Fine Arts Munich; master diploma; International exhibitions, grants and fellowships.

Holger Schumacher bedankt sich im Namen von Onguru für die gute Zusammenarbeit mit Frau Hertha Miessner und wünscht weiterhin viel Erfolg.