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Künstlerische Entwicklung
Als der Künstler Otmar Alt (geb.1940 in Werningerode/Harz)1960 sein Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin aufnimmt, beherrscht die ungegenständliche Abstraktion im Sinne des Informel die deutsche Kunstszene. Nach Abschluß seines Studiums als Meisterschüler bei Hermann Bachmann, ist Otmar Alt als Bühnenbildassistent in Trier und Frankfurt tätig. Nebenbei hat er seine ersten Ausstellungen. Bereits mit seiner 2. Einzelausstellung in der Berliner Galerie Katz erfährt er öffentliche Anerkennung und positive Kritiken.Es folgen weitere Ausstellungen im In- und Ausland, Preise - wie beispielsweise der „Franz Roh-Preis“ für König Wolke 1965 -und Projekte, die sowohl die wachsende Popularität, als auch die Vielseitigkeit des Künstlers und Handwerkers Otmar Alt belegen: So entstehen neben Gemälden, Grafiken und Skulpturen auch Kinderbücher, Olympia-Plakate, Wand- und Fassadengestaltungen,Springbrunnenanlagen, Bühnenbilder, u.v.m. ... . Seiner Schaffensfreude und Experimentierlust scheinen kaum Grenzen gesetzt. Die Auseinandersetzung mit immer neuen Materialien und Techniken ist für ihn besonders reizvoll. Dabei integriert er Kunsthandwerker in den Entstehungsprozeß seiner Arbeiten, die seine Ideen und Entwürfe in ständigem Dialog mit dem Künstler umsetzen.Ebenso wenig Berührungsängste wie hinsichtlich des Materials zeigt Otmar Alt in Bezug auf die Popularisierung von Kunst –ohne dabei einem Mainstream verhaftet zu sein:
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Otmar Alts abstrakt-groteske Interpretationen der 12 Tierkreiszeichen finden in den verschiedensten Techniken und Gebrauchsgegenstaenden eine kuenstlerische Umsetzung: in Radierungen, Siebdrucken, Lithografien, Porzellan, T-Shirts, Terminkalender, u.v.m. ... . Otmar Alt will moeglichst viele Menschen an Kunst teilhaben lassen. Banale Gebrauchsobjekte verwandelt er in kleine Kunstwerke ... fuer jedermann! | Ob es sich um die Gestaltung von Telefonkarten, Porzellan, Autos, T-Shirts, Regenschirmen oder Kinderspielzeug handelt, Otmar Alt zeigt sich offen. Aus banalen Gebrauchsgegenständen werdenkleine Kunstwerke, die jedermann - unabhängig von Alter und Bildungsstand - zugänglich sein sollen.Während formelle Ehrenauszeichnungen - wie die Ernennung zum Bürger des Ruhrgebietes 1994 und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1998 - öffentliche Anerkennung bekunden, belegen die zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, dass Otmar Alt heute zu den erfolgreichsten deutschen Gegenwartskünstlern zählt Seine ersten, farblich noch reduzierten Arbeiten ohne Titel geben mit ihrer spontanen und expressiven Pinselschrift den Einfluß des vorherrschenden Informel zu erkennen. Schon früh entdeckt man in seinen Bildern zaghaft angedeutete Figuren und Zeichen, die er schließlich mit phantasiereichen Titeln auf neue Bedeutungsebenen hebt (z.B. Baldi der Fröhliche 1964, Bildnis des König Wolke mit seiner grünen Ziege 1966). Zugleich wird seine Vorliebe für intensive Farben und bald auch für klar definierte Formen aus der Tier- und Pflanzenwelt und Konturen ersichtlich. Zum Kennzeichen Otmar Alts werden Mitte der 1960er Jahre die, in ihren präzisen Umrißlinien und Farbfeldern fast an Drucke oder Pop Art erinnernden, „Puzzlebilder“. Spätestens ab den 1980er Jahren brechen die Formen und Konturen auf, die Farben verlieren ihre Deckungsfähigkeit und die unruhige Pinselschrift ruft Erinnerungen an die informellen Anfänge hervor. Über den Weg der Metamorphose nähert sich Otmar Alt dem Motiv des Menschen und beginnt, Fabeln von der „Seltsamkeit des Lebens“ zu erzählen. Die Stimmung in seinen erzählerischen Bildern verändert sich: Hinter der Fassade der bunt-heiteren Phantasiewelten wird zunehmend ein ernsthafter Hintersinn spürbar. Otmar Alts Stil wurde mit Künstlern der klassischen Moderne in Verbindung gebracht, wie beispielsweise Miró, Matisse, Arp, Kandinsky und Klee. Zwar gibt es hier und da Ähnlichkeiten hinsichtlich der Expressivität der Farben oder der Art und Weise, wie er neuartige Phantasiegestalten aus einer Mischung aus organischen Formen und angedeuteter Figürlichkeit entstehen lässt. Im direkten Vergleich aber bleibt Otmar Alt ein Künstler mit unverwechselbarer Sprache, ein charaktervoller Individualist und Einzelgänger.
Gabi Henke |
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Biografie des Künstlers Otmar Alt geboren 1940 in Wernigerode im Harz als Sohn des Kirchenmusikers und Musiklehrers Rudolf Hermann Alt und der aus einer Kaufmannsfamilie stammenden Dorothea Stiemke.
1942 - 1951 Die Wohnung des Vaters wurde ausgebombt. Übersiedlung mit der Mutter 1951 nach West-Berlin. Der Vater lebt meistenteils von der Familie getrennt und stirbt 1958.
1952 - 1956 Besuch der Volksschule und Abschluss mit der Mittleren Reife. Im Elternhaus erste Begegnung mit Kunst und Musik. Seit dem 6. Lebensjahr Klavierunterricht, später Klarinettenunterricht. Die Begegnung mit der bildenden Kunst ist eher beiläufig; beeindruckender und nachhaltiger ist die Rezeption von Bildwelten außerhalb von Museen.
1956 - 1958 Lehre als Schaufenstergestalter und Plakatmaler. Die Gesellenprüfung besteht Alt hervorragend und wird mit einem Preis ausgezeichnet. Es entwickelt sich der Wunsch, Modezeichner zu werden.
1959 Studienbeginn an der Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin. Speziell werden Ausstellungsbau, Schrift u.ä. unterrichtet. Wegen der zeitlich parallelen Aufnahmeprüfung an der Hochschule der Künste versäumt Alt die Abschlussprüfung. Das Spiel in einer Jazzmusikergruppe professionalisiert sich und trägt zum Lebensunterhalt bei. Die Gruppe nennt sich "Selfworkers" - Alt spielt Klarinette und Saxophon.
1960 Aufnahme in die Vorklasse bei Prof. Walter Bergmann in der Abteilung für Angewandte Kunst. Alt nimmt in Eigeninitiative am Aktzeichnen bei Prof. Hermann Bachmann teil, damit gelingt der Übertritt in die freien Klassen. Am Institut unterrichten u.a. Karl Hartung, Bernhard Heiliger und Ulrich Knispel. Alt schult sich zunächst im Malen der Natur und orientiert sich gedanklich an abstrakter Malerei.
1964 - 1966 Meisterschüler bei Hermann Bachmann. Bezug eines Ateliers in der Görrestrasse, das zuvor dem Bildhauer Richard Scheibe gehört hatte. Eine große Zahl informeller Arbeiten entsteht, viele davon ohne Titel. Ab 1965 nehmen die Bilder figurative Züge an. Die Entwicklung des eigenen Stils beginnt. Im gleichen Zeitraum unternimmt Alt viele Auslandsreisen: 1962 nach Finnland, wo er mehrere Monate als Holzflößer arbeite 1963 zur Kykladeninsel Tinos in Griechenland 1964 lebt er während eines Urlaubssemesters sechs Monate in Paris 1966 besucht er zu Studienzwecken die USA und Kanada. Alle Reisen sind bildend, haben jedoch keinen konkreten Einfluss auf spezielle einzelne Werke.
1964 Erste Ausstellung im Like Bari, einer Berliner Gaststätte. Nachhaltigen Eindruck hinterlässt die Begegnung mit Emilio Vedova, als dessen Chauffeur Alt in Berlin beschäftigt ist.
1965 Arbeit als Bühnenassistent am Neuen Theater Trier an der Inszenierung eines Lope de Vega Stückes. Erste Einzelausstellung in einem professionellen Kunstinstitut: Galerie Schütze in Bad Godesberg.
1966 Arbeit als Bühnenassistent am Theater am Turm Frankfurt unter der Regie von C. Peymann. Zweite Ausstellung in der Galerie Katz Berlin, welche die maßgeblichen Kritiker und Multiplikatoren, u.a. W. Grohmann, W. Haftmann, K. Sello, in Besprechungen würdigen. Gezeigt werden die neuenArbeiten, die in der flächigen, puzzleartigen Weise gestaltet sind und die poetische Titel tragen. Heirat mit Pinguin, der 1942 geborenen Pharmazeutin Inge Papenfuß. Die sehr schöne Frau wird in einer Vielzahl von Gemälden und Zeichnungen in den folgenden Jahren als Motiv gewählt und als Modell dargestellt. |
In dieser, seiner neuesten Radierung, zeigt der Künstler ein weiters Mal seinen vituosen Umgang mit Farben und Flächen. Eines seiner bevorzugten Motive, die Katze erzählt in dieser Originalgrafik viel über sich und den Künstler - Katzengeschichten.
"Katzengeschichten"
Jahr: 2004
Originalgrafik
von Hand signiert & nummeriert
Technik: Radierung
Auflage: 150
Masse: 63 x 53 cm |
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1967 Verschiedene Ausstellungen in der Bundesrepublik Deutschland. Galerieverträge mit Max Weitzenhoffer in New York und Galerie Thomas in München. Alt erhält den Franz-Roh-Preis Collage ´67 in
München mit "König Wolke", einer reliefartigen Collage.
1968 Großes Puzzle als Jahresgabe für den Kunstverein der Rheinlande und Westfalen. Linoldrucke für das Buch Pinguin.
1969 Beginn der Auseinandersetzung mit der Plastik. Erste Skulpturen aus Keramik, sie werden im gleichen Jahr im Städtischen Museum Bonn ausgestellt. Eine zweite Konsequenz sind die ersten
Bronzen, so der "Stier von den Osterinseln". Plastiken bekommen ihren Stellenwert für den Maler dadurch, dass in ihnen der Materialreiz bedeutend ist und Farbe als Gestaltungsmittel aus dem
Zentrum der Aufmerksamkeit herausrückt. Reisen nach Island und Grönland, die ihren Niederschlag in Aquarellen und Gouachen finden, ausgestellt im Kunstkabinett Hanna Becker vom Rath. Weitere Ausstellungen in London und New York.
1970 Geburt des Sohnes Fabian. Ausstellung der zweiten Keramikserie (Porzellan) in der Galerie Stiegel in München. Illustration des Kinderbuches "Luderbär" im Kölner Middelhauve-Verlag und des Buches "Der" zu Linolschnitten mit Texten von Kindern im Berliner Verlag Galerie Schmücking.
1971 Künstlerporträt im Dokumentarfilm "Vorfrühling". Südseereise mit dem Fotografen Jacques Hartz; Mappe "A World Flight Souvenir" im Verlag Galerie Schmücking.
1972 Tod des Sohnes Fabian durch eine postoperative Infektion. Ausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf, aus diesem Anlass entsteht das großformatige "Traumfenster". Plakat für die Olympiade
München. Auf besondere Einladung hin Wandgestaltungen im Kurhaus Badenweiler, in der Ingenieurschule Furtwangen und in der Pädagogischen Hochschule in Kiel. Tapetenentwurf "Happy Cow" für die X-Art-Kollektion.
1973 Erarbeitung der Technik der Radierung und Lithographie. Die Radierfolge "Mondgrillentaucher" erscheint im Verlag der Galerie Orangerie Reinz in Köln. Daraus folgt eine Serie von Gemälden mit gleichem Titel. Ebenso erscheint "Die große Veränderung" im Bruckmann Verlag München. Beginn der Entwürfe für Schmuckstücke.
1974 - 1977 Italienaufenthalt in Castelveccana am Lago Magiore. Unfalltod der Ehefrau Pinguin. Fertigstellung einer Serie von farbige gefassten Holzplastiken im Atelier Franz Weber im Schwarzwald.
1977 Ausstellung im Düsseldorfer Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Ansiedlung in Hamm-Norddinker in einer ehemaligen Landschmiede. In den folgenden Jahren wird das Anwesen saniert und ausgebaut, um den Zwecken eines Künstlerateliers zu genügen. Aufbau einer Menagerie mit seltenen Hühner- und Wasservögeln sowie Nandus und Lamas.
1978 Arbeit an Ideen und Entwürfen für die Firma Rosenthal Selb. Besonderes Interesse findet das Mocca-Set. |
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1979 Eisenplastiken für die Bundesgartenschau Bonn. 1980 Serien von neuen Bildern und Aquarellen. Arbeiten für Rigips und Rosenthal. Wandrelief für ein Jugendheim in Mannheim.
1981 Springbrunnen für die Tierklinik Hochmoor. Keramiken in der Werkstatt Ludwig Hammer, Weiden. Wandrelief - Schwimmbad.
1982 Film "Der Mann aus dem Rote-Grützeland". Wandrelief - Schwimmbad. Erotische Aquarelle für das "Liebesbuch der Elefanten". Wandrelief - Landeskrankenhaus Göttingen.
1983 Künstlerische Gestaltung des Innenhofe (Warte- und Aufenthaltsbereiche) der neuen Zahnklinik der Regensburger Universität. Schmuckserie mit Sternzeichenmotiven.
1984 Neue figurative Bildserien und Eisenplastiken. Großplastik "Wolkenschaukel" für die Fußgängerzone in Hamm.
1985 Springbrunnen für die Stadt Wiesloch. Wandgestaltung im Rheinschiff "Burg Drachenfels". Paravent für die Firma Rosenthal, Selb.
1986 Springbrunnen für die Stadt Duisburg. Uhrenobjekt "Coq o' Clock" für die Firma Rosenthal.
1987 Stahlplastik für die Stadt Kamen. Vorarbeiten für eine größere Museumsausstellung.
1988 Springbrunnen für die Stadt Duisburg. Uhrenobjekt für die Firma Rosenthal, Selb. Retrospektiv angelegte Ausstellung in der Kunsthalle Bremen.
1989 Serie von neuen Glasplastiken. Bühnenbild und Ausstattung für "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler. Springbrunnen für die Stadt Hamm. Bronzeplastik für die Stadt Ahlen. Fertigstellung der Wandgestaltung bei der Firma Wiltmann. Ausstellung Städtische Museen Heilbronn. Gestaltung des Kanalschiffes Eckeneckepen.
1990 Ausstellung der neuen Glasplastiken auf der Veste Coburg, im Kunstgewerbemuseum Berlin, im Glasmuseum Frauenau. Präsentation "Kunst im Warenhaus" bei Karstadt, Düsseldorf. Neue Plastiken in Edelstahl. |
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1991 Bühnenbild und Ausstattung für "Der Geizige" von Moliere. Wandgestaltung eines Flures im Verwaltungsgebäude der Gothaer Versicherungs AG in Göttingen. Große Installation im Maximilianpark Hamm. Kulturpreis Deutscher Freimaurer Gründung der "Otmar Alt Stiftung".
1992 Aktion Prinzipalmarkt Münster. Bronzeplastik für den Allwetterzoo Münster. Videofilm/Künstlerportrait Otmar Alt. div. Ausstellungen Erstmals Telefonkartenmotive.
1993 Serie von Tierplastiken für den Tierpark Bochum Ausstellung im Schloß Merseburg Große Ausstellung Glasplastiken im Badischen Landesmuseum, Karlsruhe.
1994 Ausstellungen im Von der Heydt-Museum, Wuppertal, Westfalenpark Dortmund - VEW Sonnenenergieforum -, Herzzentrum NRW in Bad Oeynhausen Bühnenbild für "Ein toller Tag" Vergabe der Ehrenbezeichnung und somit Aufnahme in den Kreis der "Bürger des Ruhrgebietes" Fassadengestaltung für Neubau einer Grundschule in Kirchlengern.
1995 Ausstellung VW AG/Haus Rhode, Königslutter Wandbilder für neugestaltete Station für Schmerztherapie, Johannes-Krankenhaus, Bielefeld Ausstellung SECURITAS, Bremen Ausstellung Mönchehaus-Museum, Goslar Gestaltung einer Brunnenplastik und einiger Großskulpturen für Einkaufszentrum in Dormagen Glasfenster und Emaillebilder für die Fassadengestaltung Neubau Fa. Wiltmann, Versmold
1996 Ausstellung im Historischen Museum Krakau Gengenbacher Adventskalender, die 24 Fenster des barocken Rathauses werden als Adventskalender gestaltet Eröffnung der Otmar-Alt-Stiftung
1997 Ausstellung Gustav-Lübke-Museum und Stadthausgalerie in Verbindung mit Aktion 'Alt'-Stadt Hamm Gestaltungselemente für den Neubau des Kolpingberufsbildungswerkes in Hettstedt Präsentation des VW Golf Art Edition Großskulptur für VW AG, Wolfsburg Große Ausstellung Kunsthalle Darmstadt Aktion Erlebniswelt Tankstelle mit der Deutschen Shell AG Hamburg und Ausstellung Gestaltung eines Flügel für die Wilhelm- Schimmel-Pianoforte-Fabrik, Braunschweig
1998 Flughafen Frankfurt/Main Airportgalerie Gestaltung eines Motivs für den Jüdischen Nationalfond anlässlich des 50 Jubiläums der Staatsgründung Israel Gestaltung von zwei Skulpturen für den Spiele- und Freizeitpark der Ravensburger AG in Ravensburg/Liebenau Fassadengestaltung für Neubau einer Grundschule in Kirchlengern, 2. Bauabschnitt Kunst in der Stadt - Saulgau Kunst in der Stadt - Bad Reichenhall Gestaltung eines Beetle im Auftrage der VW AG Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1999 Großplastik für das Stadttheater Hof Kolping Wohnanlage Wiederitzsch, Wandgestaltung und 2 Skulpturen Bestellung zum künstl. Berater für die Landesgartenschau Oelde 2001 Fassadengestaltung Erweiterung Produktionsgebäude Fa. Wiltmann, Versmold Gestaltung einer Großplastik für das Stadttheater Hof. Kolping Wohnanlage Wiederitzsch Wandgestaltung und 2 Skulpturen Plastik Stadttheater Hof
2000 Fassadengestaltung Neubau Verwaltung Fa. Meyer & Stemmle, Mühlheim-Kärlich Aktion "Alt"-Stadt Celle - Kunst in der Stadt Entwicklung Möbel-Entwürfe für Traumwerkstatt Krüger, Alfeld Retrospektive in der Zitadelle - Spandau (Berlin) Beginnt mit der Arbeit an der Serie "Innenansichten der Moderne"
2001 Landesgartenschau Oelde Große Ausstellung im Dt. Glasmalerei Museum in Linnich Fertigstellung der Serie "Innenansichten" der Moderne
2002 Bühnenbild und Ausstellung für das Ballett "Höhle des Herzens" in Hof Ausstellung Galerie . Ausstellung im Kommunikations- und Bildungszentrum Haus Rhode. Ausstellung Orgel-Art-Museum, Windesheim. Ausstellung Galerie im Rosenthal Studiohaus und im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
2003 Kunst in der Stadt, Plastiken in der Innenstadt von Balingen Landesmuseum Braunschweig Museum der Stadt Euskirchen
2004 Ausstellung Berlin Aufführung mit dem Bühnenbild und der Ausstattung des Nussknackers von Otmar Alt in Witten
2005 Verleihung des “Steiger Award³ für besondere Verdienste im Bereich bildende Kunst Ausstellung “Innenansichten der Moderne", Rheinisches Landesmuseum Bonn Bühnenbild und Ausstattung für die Oper “Die Eroberung von Mexiko", Städt.. Bühnen Münster Verleihung des Kunstpreises der Stadt Wernigerode Stadt Sinsheim Kunst in der Stadt Stadt Sinsheim Großplastik in Beton Stadt Amberg, Alte Feuerwache Stadt Amberg Großplastik Stahl/Glas Bühnenbild und Ausstattung für das Ballett “Cinderella", Stadttheater Hof
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Die Otmar Alt Stiftung Junge Künstler der bildenden und darstellenden Kunst, der Musik und der Literatur zu fördern, gehört zum Kunstverständnis von Otmar Alt. 1991 gründet Otmar Alt eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt. Das gesamte künstlerische Lebenswerk von Otmar Alt fließt in die Stiftung ein und wird auf dem Stiftungsgelände in Hamm Norddinker der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Die Stiftung fördert begabte junge Künstler durch die Vergabe halbjähriger Stipendien und durch die Bereitstellung eines Forums zur Präsentation seiner Werke.
Die Otmar Alt Stiftung umfasst ein Stiftungsareal von ca. 10.000 m² mit einem wieder aufgebauten bäuerlichen Anwesen aus dem 17. Jahrhundert. Dies beinhaltet Atelierräume und Aufenthaltsräume für junge Stipendiaten sowie Ausstellungsräume. Es bietet zugleich die Möglichkeit für die kunstwissenschaftliche Aufarbeitung der Werke Otmar Alts. Ein großer Skulpturengarten, mit einem Amphitheater und einer Teichanlage, rundet die Anlage ab. In dieser Umgebung werden regelmäßig Ausstellungen verschiedener bildender Künstler gezeigt. Darüber hinaus finden Konzerte und Kabarett- beziehungsweise Theaterveranstaltungen statt.
Vorstand der Otmar Alt Stiftung Otmar Alt (Stifter) Franz Beckschäfer Peter Lewerentz
Beirat der Otmar Alt Stiftung (Kuratorium) Reiner Höinghaus Karl-Heinz Klenke Prof. Dr. Detlef H. Mache Reiner Meyer (FK)
Ehrensenator der Otmar-Alt-Stiftung
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Freundeskreis der Otmar Alt Stiftung e.V. Die Mitglieder des Freundeskreises tragen den Stiftungsgedanken der Otmar Alt Stiftung und erfüllen die Stiftung aktiv mit Leben. Die Freunde der Otmar Alt Stiftung treffen sich nicht nur zu den vielen Ausstellungseröffnungen und Events von Otmar Alt, sondern feiern einmal im Jahr auf dem Stiftungsgelände. Um die Otmar Alt Stiftung mit Impulsen von außen zu beleben wurde 1992 der Freundeskreis ebenfalls als gemeinnütziger Verein gegründet. Otmar Alt hat von vornherein geplant auf die Hilfe und Unterstützung einer breiten Schicht von Förderern zu bauen. Eine Wechselwirkung von gesellschaftlichen Anstößen und künstlerischen Impulsen können so entstehen. Heute zählt der Freundeskreis bereits ca. 800 Mitglieder. Um alle Ziele optimal verwirklichen zu können ist eine noch größere Gruppe von Mitgliedern erforderlich. Sie alle verbindet die Begeisterung für ein Anliegen, das sie mit immer neuen Anregungen unterstützen. So wird der Freundeskreis zum Garanten einer Vitalität, die verhindert, dass die Stiftung eines Tages nur noch als Verwalter überkommener Werte existiert.
Vorstand des Freundeskreises der Otmar-Alt-Stiftung · Otmar Alt (geborenes Mitglied) · Reiner Meyer (1. Vorsitzender) · Jürgen Bockel (2. Vorsitzender) · Rainer Bäuerlein (Schriftführer) · Maximilian Fresen (Presse) · Peter Lewerentz (Finanzen) |
Wir bedanken uns bei Otmar Alt, Peter Lewerentz und Ursula Ide für die freundliche Unterstützung. B.Ru & H.S.
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