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Home : kunst_kultur : stadtundbauwerke : sagradafamilia : Spanien,Barcelona,Weltkulturerbe: Sagrada Família - Expiatori de la Sagrada Família - Sühnekirche der Heiligen Familie

Spanien,Barcelona,Weltkulturerbe: Sagrada Família - Expiatori de la Sagrada Família - Sühnekirche der Heiligen Familie

Die Sagrada Família
Die Sagrada Família - mit vollem Namen Temple Expiatori de la Sagrada Família (dt.: Sühnekirche der Heiligen Familie)
- mit vollem Namen Temple Expiatori de la Sagrada Família (dt.: Sühnekirche der Heiligen Familie) - befindet sich nördlich der Altstadt Barcelonas im Stadtteil L'Eixample (dt.: Die Erweiterung/Neustadt). Die ursprünglich im neukatalanischen Stil entworfene Kirche wurde 1882 begonnen, jedoch bis heute nicht vollendet.

Nach einem Zerwürfnis mit dem ursprünglich beauftragten Architekten Francesc del Villar übertrugen die Stifter die Verantwortung für den Bau 1883 an Antoni Gaudí, der die Pläne grundlegend umgestaltete. Statt einem Bau des Historismus entstand eine einzigartige Schöpfung aus Elementen von Jugendstil, Moderne, von der Natur übernommenen Konstruktionsformen und Gaudís persönlicher Spiritualität. Die Kosten werden durch Spenden und Zuwendungen von Stiftungen bestritten.
 
Detail: Sagrada Familia
   
Detail: Sagrada Familia

Der Bau der Basilika begann ursprünglich auf einem freien Feld, das damals mehrere Kilometer entfernt von der Stadt lag. Gaudi arbeitete über 40 Jahre an dem Bau, und widmete die letzten 15 Jahre ausschließlich dieser Kirche. Auf die Unmöglichkeit einer baldigen Fertigstellung angesprochen, antwortete Gaudí humorvoll: "Mein Kunde hat keine Eile."

Mit zunehmenden Fortschritt am Bau zeigten sich immer phantastischere Elemente, von spindelartigen Türmen und Zusammenstellungen wie bei einer Sandburg, deren Dächer gekrönt sind von geometrischen Formen, die vom Kubismus beeinflusst scheinen (diese wurden etwa 1920 errichtet). Überall finden sich komplexe Verzierungen und dekorative Elemente, die vom Modernismo, der spanischen Variante des Jugendstils, beeinflusst sind.

Gaudi starb im Jahre 1926. Der Weiterbau wurde immer wieder unterbrochen, und im spanischen Bürgerkrieg wurden gar die ursprünglichen Pläne vernichtet. Die späteren Architekten Francesc Quintana, Isidre Puig Boada, und Lluís Gari führten ab etwa 1940 den Bau fort, wobei die heutigen Entwürfe nur ein Drittel so hoch sind wie einst beabsichtigt. Dennoch wird die Basilika bei ihrer Fertigstellung der höchste Kirchenbau der Welt sein.
 Die Sagrada Família - mit vollem Namen Temple Expiatori de la Sagrada Família (dt.: Sühnekirche der Heiligen Familie)    
Über die Fortführung der Baumaßnahmen entbrannte in den 1990er Jahren ein heftiger Streit. Eine Gruppe moderner Architekten und Stadtplaner um Oriol Bohigas vertrat die Auffassung, dass ein Weiterbau an der Sagrada Familia geradezu verboten sei. Schon in den 1950er Jahren hatte es eine Unterschriftenaktion in diesem Sinne gegeben, an der unter anderem Le Corbusier und Walter Gropius teilnahmen. Der Bau wurde dennoch fortgesetzt und wird bis heute ausschließlich privat finanziert (einerseits von konservativen spanischen Katholiken. andererseits aber auch mit ausländischen, vor allem japanischen Spenden). Umstritten waren auch Formen und Materialien, die beim Weiterbau verwendet werden sollten. Mittels Darstellung im Computer hatte man herausgefunden, dass es unmöglich ist, weithin industriell vorgefertigte Formen zu verwenden - nahezu jeder Stein muss noch speziell angepasst werden. Der Weiterbau bleibt daher schwierig und teuer. Die Fertigstellung wird für das Jahr 2026 erhofft, dem hundertsten Todesjahr Gaudís. Ob dies zu erreichen ist, hängt aber vor allem von den eingehenden finanziellen Mitteln ab. Als wichtiges Etappenziel ist für Ende 2008 nach der Deckung des Mittelschiffes die Weihe der Kirche geplant.

Der unvollendete Bau hat sich bereits jetzt zu einem touristischen Magneten entwickelt. Die Zeitung El Periódico de Catalunya berichtet, dass im Jahre 2004 über zwei Millionen Besucher kamen, womit selbst der Prado und die Alhambra übertroffen werden.
   
Mittlerweile ragen außer den beiden Seitenschiffen auch die baumförmigen Säulen des bereits eingewölbten Mittelschiffes in die Höhe. Der Turm über der noch nicht begonnenen Hauptkuppel soll einmal 170 Meter hoch werden. Die zwölf die Apostel symbolisierenden Türme von bis zu 115 Meter Höhe sind dagegen schon teilweise fertig (je vier Türme am Ost- und Westportal) und können bestiegen werden. In der Krypta ist seit 1926 Antoni Gaudí begraben. Die linke Krypta des Querschiffs beherbergt außerdem das Museu Gaudí.

Bei der Anfertigung der Statik wandte Gaudí eine zum damaligen Zeitpunkt fast vergessene Technik an: Er fertigte das Tragwerk aus Schnüren und hängte das gesamte Bauwerk kopfüber auf. Weil die Schnüre biegeschlaff sind, wirkt in ihnen kein Biegemoment. Das Modell unterscheidet sich vom Original nur durch den Richtungssinn der Belastung und eignet sich deshalb, eine Form zu finden, die nur auf Druck und nicht auf Biegung beansprucht wird. So hat er es durch gezielte Längenanpassungen vermocht, sehr schnell und effektiv ein ausgewogenes Bauwerk zu konstruieren. Diese Methode war in der Gotik bei der Konstruktion großer Bauwerke üblich.
 
Wendeltreppe innerhalb der Türme
- sehr eng; sehr hoch (es gibt aber auch einen Aufzug)
   
Aber für diese Aussicht lohnt es sich - per pedes - den Turm zu "erklimmen". 
2005 wurden die Weihnachtsfassade und die Gruft der Sagrada Família in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Geographische Koordinaten: 41° 24’ 13’’ N 2° 10’ 28’’ E
www.sagradafamilia.org
www.casamuseugaudi.org

Copyright aller Bilder -  Holger Schumacher -  bitte unsere  AGB`s beachten.
Jedoch Nutzung der Bilder bei Quellenangabe: Copyright Holger Schumacher / onguru.de
ausdrücklich erlaubt.
Sehr geehrte LeserIn,
ich habe hier versucht einige Fotos zu zeigen die einen etwas anderen Bildausschnitt wiedergeben.
Gern senden wir Ihnen weitere Fotos auf Anfrage per E-Mail* zu.

 
Turmspitzen a la Gaudi - wunderbar -
   
Teil der "Weihnachtsfassade"
 
Und überall wird gebaut - solange das Geld reicht  -
   
Strahlend blauer Himmel über der Sagrada Familia - im Dezember bei 20° - Ein idealer Monat um Barcelona
zu besuchen. Herrliches Wetter - wenig Touristen - entspannte Menschen  und viel Kultur.


Templo Expiatorio de la Sagrada Familia
De Wikipedia, la enciclopedia libre
(Redirigido desde Sagrada Familia)
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Para otros usos de Sagrada Familia, véase Sagrada Familia (desambiguación).
 
La Sagrada Familia, Barcelona
Fachada de la pasión
La Sagrada Familia, Barcelona
Fachada del nacimiento
La Sagrada Familia en construcciónLa Sagrada Familia es una gran iglesia en Barcelona, diseñada por el arquitecto catalán Antoni Gaudí, todavía en construcción. Su nombre completo es Templo Expiatorio de la Sagrada Familia (en catalán, Temple Expiatori de la Sagrada Família). La Sagrada Familia es la obra maestra de Gaudí, el máximo exponente de la arquitectura modernista catalana.

En 1883, cuando Gaudí tenía 31 años, recibió el encargo de continuar las recién iniciadas obras del templo de la Sagrada Familia, tras el abandono de Francesc de Paula del Villar, a consecuencia de los desacuerdos de éste con la asociación fundacional del templo. Al hacerse cargo Gaudí del proyecto, lo modificó por entero (salvo la parte ya construida de la cripta) imprimiéndole su estilo peculiar. Durante los restantes 43 años de su vida trabajó intensamente en la obra, los últimos 15 años de forma exclusiva. Esta dedicación tan intensa tiene su explicación, además de la magnitud de la obra, por el hecho de que Gaudí definía muchos aspectos a medida que la construcción avanzaba, en lugar de haberlos concretado previamente en sus planos e instrucciones. Por ello su presencia personal en la obra era de gran importancia.

A medida que la fachada del Nacimiento iba creciendo, el estilo se hacía más fantástico. Parecen nidos de termitas o castillos de arena. En su cúspide hay ornamentos cubiertos de cristal de murano, de vivos colores. Además, existen en las torres numerosos elementos decorativos de diseño complejo y original, que algunos consideran influido por la corriente del Art Nouveau. Solo una de sus torres llegó a ver coronada Gaudí antes de su fallecimiento, la de San Bernabé.

Durante la Guerra Civil Española quedó destruido en su mayor parte el taller en el que Gaudí había trabajado, y donde se encontraban sus esbozos, maquetas y modelos. Por esta causa y por la particular manera de trabajar Gaudí, no quedaron planos ni directrices acerca de cómo debía terminarse el templo. Por ello, cuando en 1940 se reemprendió la construcción de la Sagrada Familia, tuvo que definirse en primer lugar cómo debía procederse, para edificar el templo de la forma más fiel a las ideas de Gaudí. Al frente de esta gigantesca tarea están los arquitectos Francesc Quintana, Puig Boada y Lluis Bonet Garí, mientras que de la obra escultórica se encarga J. Busquets. Posteriormente, cuando se construyó la fachada de la Pasión, el conjunto principal de las figuras escultóricas les fueron encargadas a Josep María Subirachs. Las obras de este último han originado cierta polémica, debido a que ha creado esculturas totalmente contemporáneas alejadas del estilo realista que Gaudí incluyó en la fachada del Nacimiento.

En 2005 la fachada del Nacimiento fue declarada Patrimonio Cultural de la Humanidad por la Unesco

 
Detail in einer der  Türen.
 
Ob Sie es finden...
 
Erkennen Sie die Sagrada Familia...
     
     

*HS.
Quellen: www.sagradafamilia,www:wikipedia,www.casamuseugaudi
schumacher[dann das]@[und dann]onguru.de