Prinzessinnen gaben sich auf Schloss Charlottenburg die Ehre
Disney und Ehapa luden zum glanzvollen Höhepunkt des diesjährigen "Disney Prinzessin-Tags" in die Große Orangerie des Schlosses Charlottenburg in Berlin. Als Ehrengäste mit dabei waren: Jessica Wahls, Bandmitglied der No Angels, Sängerin Maya Saban und Prinzessin Maja von Hohenzollern.Edle Prinzessinnen-Kleider, Live-Musik und ein prachtvolles Schloss. Die Große Orangerie des Berliner Schlosses Charlottenburg diente heute als Kulisse für das diesjährige Schlossfest des "Disney Prinzessin-Tags". Rund 2.000 Kinder verwandelten sich einen ganzen Tag lang in kleine Prinzessinnen und Prinzen und feierten gemeinsam eine märchenhafte Gala mit königlichen Tänzen und Spielen. Die Veranstaltung war der glanzvolle Höhepunkt des vierten "Disney Prinzessin-Tags", eine gemeinsame Aktion des Disney Prinzessin-Magazins aus dem Egmont Ehapa Verlag, des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbandes (ADTV) und der Walt Disney Company (Germany) GmbH. Am gleichen Wochenende wurde der "Disney Prinzessin-Tag" zeitgleich in fast 200 ADTV- Tanzschulen in ganz Deutschland ausgerichtet. 20.000 Kinder waren mit dabei.
Als besondere Highlights erlebten die kleinen Hoheiten heute einen exklusiven Auftritt mit Autogrammstunde von Sängerin Jessica Wahls, bekannt durch Deutschlands erfolgreichste Girlband No Angels sowie eine echte Prinzessin, Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern, "V.I.Pets"-Moderatorin bei Sat1/ Blitz. Sie feierte gemeinsam mit den Kindern, las Disneys schönste Märchen vor und berichtete aus ihrem eigenen Leben als Prinzessin. Anlässlich des Festes überreichte Disney einen Spendenscheck über 10.000 Euro für das Kinderhospiz "Sonnenhof" in Berlin an Prinzessin Maja. Im "Sonnenhof" finden schwer- und unheilbar kranke Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Familien professionelle Betreuung und Unterstützung. In festlicher Atmosphäre erlebten die kleinen Gästen ein vierstündiges Entertainment-Programm: Im Mittelpunkt stand eine Bühnenshow mit der Disney-Prinzessin Cinderella und ihrem Prinz Charming sowie der Interpretin des Princess-Songs, Maya Saban. Daneben wartete jede Menge Spielspaß, anzunterricht, Malen und Basteln sowie Verkleiden, Kinderschminken und Märchenerzähler auf die kleinen Hoheiten. Durch den Nachmittag führte Disney Channel- Moderator Benedikt Weber. Als Sponsor war die Textilkette Ernsting's family mit dabei.
_________________________________ Belgiens Albert II. ist ärmster König Europas
Brüssel - Albert II., König der Belgier, ist nach Berechnung heimischer Medien der ärmste Monarch Europas.
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Verglichen mit anderen fürstlichen Herrschern in Europa hat Albert II. nicht viel Geld. Zwar hat der 73-Jährige nach Angaben des Palastes rund 12,4 Millionen Euro auf dem Konto, besitzt eine teure Yacht und eine Villa in Südfrankreich. Aber verglichen mit anderen fürstlichen Herrschern in Europa ist Albert "eigentlich ein Habenichts", wie die Zeitung "Het Laatste Nieuws" urteilte.
Das reichste adelige Staatsoberhaupt in Europa ist der Zeitung zufolge Prinz Hans-Adam von Liechtenstein mit einem geschätzten Vermögen von drei Milliarden Euro.
In der Liste folgen die britische Königin Elisabeth II. mit 1,8 Milliarden Euro und der spanische König Juan Carlos mit einem geschätzten Vermögen von 1,7 Milliarden Euro. Der Luxemburger Großherzog Henri sei mit 1,2 Milliarden Euro noch fast 100 Mal reicher als sein belgischer Kollege.
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Keine Euro-Milliardäre aber immer noch gut versorgt sind den Angaben zufolge Schwedens König Carl Gustav (793 Millionen Euro), Monacos Prinz Albert (775 Millionen Euro), die niederländische Königin Beatrix (217 Millionen Euro) und der norwegische König Harald (141 Millionen Euro).
Albert II. von Belgien folgt dieser Berechnung zufolge auf dem zehnten und letzten Platz.
Quelle:gmx.de
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COMPUTERBILD: Nur eines von 24 Internet-Fotolaboren schafft Testnote "gut" - Automatische Bildkorrektur verschlechtert teilweise die Abzüge - Fotostationen bedingt empfehlenswert
Hamburg (ots) - Ob Urlaub, Hobby oder Feste - inzwischen wird
überwiegend digital fotografiert. Trotzdem sind Papierabzüge
weiterhin sehr beliebt: Über 23 Millionen Deutsche machten im
vergangenen Jahr Abzüge von ihren digitalen Bildern, so der
Branchenverband BITKOM. Bei den Internet-Entwicklungsdiensten gibt es
aber teilweise große Unterschiede bei der Bildqualität. Das berichtet
die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (20/2007, ab
Montag im Handel).
Für den aufwendigen Test bestellten die Experten der Redaktion
rund 3000 Abzüge von Beispielfotos und speziellen Messbildern bei den
Anbietern. Preise: ab 5 Cent für einen 10x15-Abzug, ab 48 Cent für
die 20x30-Größe. Schon der Sichttest förderte Probleme zu Tage: Bei
einigen Abzügen waren die Farben im Vergleich zum Original zu blass,
zu dunkel oder streifig. Auch die Prüfungen mit Messtechnik zeigten
Qualitätsunterschiede: Die Farb- und Grauwiedergabe schwankte um eine
halbe, die Detailgenauigkeit um fast eine ganze Note.
Außerdem überprüfte COMPUTERBILD mit fehlerhaften Aufnahmen die
Qualität der automatischen Bildkorrektur, die fast alle Anbieter
durchführen können. Ergebnis: Im Durchschnitt funktionierte die
Korrektur nur mäßig. In einigen Fällen waren hinterher die Farben
unverändert, der Weißabgleich sehr viel schlechter oder die Bilder zu
dunkel. Bei zwei Anbietern (Karstadt und Photo Dose) war die
Bildkorrektur so schlecht, dass sie nach COMPUTERBILD-Empfehlung
ausgeschaltet werden sollte. In puncto Service und Bedienung
schnitten die Angebote alle ordentlich bis sehr gut ab.
Test-Sieger wurde der Lidl Fotoservice, der als Einziger die Note
"gut" erhielt. Bekannte Anbieter wie Foto Quelle (6. Platz), Aldi (7.
Platz), Media Markt (12. Platz) und DM (17. Platz) konnten nicht
mithalten. Sechs Mal gab es das Gesamtergebnis "ausreichend". Unterm
Strich war die gelieferte Bildqualität für den Hausgebrauch
vollkommen ausreichend. Bessere, aber auch teurere Ergebnisse können
Tintenstrahldrucker (ab 50 Cent für ein 10x15-Bild) und Fachlabore
(ab etwa 1,50 Euro) liefern.
Zum Vergleich ließ COMPUTERBILD auch Abzüge von
Sofort-Fotostationen machen, wie sie etwa in Drogeriemärkten stehen.
Die Ergebnisse waren "befriedigend" bis "mangelhaft".
ARTINSIGHTgallery im Rahmen des KUNSTHERBST BERLIN 07: EXKLUSIVE RUNDGÄNGE IN BERLINS GALERIEN
Berlin (ots) - Parallel zum Art Forum Berlin bietet ARTINSIGHTgallery vom 1. bis 3. Oktober mit exklusiven Rundgängen in 27 ausgewählte Galerien Einblick in die pulsierende Kunstszene der Stadt. Versierte Kunsthistorikerinnen und Kunstjournalisten moderieren die Touren durch Charlottenburg, Kreuzberg und Mitte. In kleinen Gruppen von max. 12 Personen erfahren die Gäste im Gespräch mit Galeristen und Künstlern die neuesten Trends am Kunstmarkt. Die Teilnehmer können sich entweder für ein Galerienviertel innerhalb des Programms entscheiden oder an allen drei Tagen die facettenreiche Galerienlandschaft Berlins erkunden. Die Rundgänge werden durch Mittagsempfänge in den Galerien abgerundet und enden mit einem VIP-Besuch auf dem Art Forum Berlin. Während des gesamten Zeitraums steht den Besuchern ein Shuttle-Service zur Verfügung.
Tour 1: Berlin Charlottenburg
Galerie BRENNECKE / CAMERA WORK / Galerie Horst Dietrich / KunstBüroBerlin / Galerie Michael Haas / Galerie PETRA LANGE / Galerie Tantow
Tour 2: Berlin Kreuzberg 18m Galerie für Zahlenwerte / Gaulin & Partner / GALERIE KAI HILGEMANN/ galerie OPEN / Galerie Seitz & Partner / TAMMEN Galerie / VONDERBANK
Artgalleries Tour 3: Berlin Mitte I Asperger Gallery Berlin / c. wichtendahl.galerie / Galerie Fahnemann / galerie gerken / Galerie ICON / J.J. Heckenhauer
Tour 4: Berlin Mitte II Bereznitsky Kiev.Berlin / Brutto Gusto / Galerie Deschler / GITTE WEISE GALERIE / HERRMANN & WAGNER / Galerie Sandmann / Markus Winter Zur Veranstaltung erscheint eine Katalogbroschüre mit allen Informationen rund um die Galerien und ihre Viertel. Der Besucherservice richtet sich an den individuellen Bedürfnissen der Gäste aus und vermittelt den persönlichen Kontakt sowohl in den Kunstbetrieb als auch untereinander.
ARTINSIGHTgallery ist eine Initiative des Landesverbandes Berliner Galerien (LVBG) in Kooperation mit dem ART FORUM BERLIN, der Berlin Partner GmbH und x.hibit.
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FLO PETERS GALLERY präsentiert 120 Musiker-Porträts internationaler Top-Fotografen Deutschlandpremiere: Legendäre Fotos von Alfred Wertheimer "Elvis mit 21 Jahren" Ausstellungsdauer: 3. Oktober bis 17. November 2007
Hamburg - Als Alfred Wertheimer 1956 den Auftrag der
Plattenfirma RCA erhielt, Elvis zu fotografieren, war ihm der Musiker
unbekannt. Der in Deutschland geborene Fotograf war 26 Jahre alt, der
Musiker 21. Mit "Heartbreak Hotel" hatte Elvis den ersten
Nummer-1-Hit in den Billboard-Single-Charts, und Wertheimer sollte
Fernsehauftritte und Proben dokumentieren. "Ich spürte bereits an
meinem ersten Tag mit Elvis, dass dieser Typ für großen Aufruhr sorgen konnte," so Wertheimer über den späteren "King of
Rock´n´Roll".
Elvis-Fans und Liebhaber erstklassiger Fotografie haben Glück,
dass mehr aus dem Auftrag wurde: Wertheimer gelang es, den Aufstieg
des größten Rockidols aller Zeiten brillant zu dokumentieren: er
zeigt den 21jährigen auf und hinter der Bühne, im Studio, mit nacktem
Oberkörper im Waschraum, beim Flirt mit einer Kellnerin. Der
unglaublich fotogene junge Elvis stand dem Fotografen uneingeschränkt
zur Verfügung. Es sind außergewöhnliche schwarz/weiss Bilder
entstanden, pur aufgenommen: So lebensfroh, spielerisch, erotisch und
unbefangen wie auf den Fotos von Wertheimer sah Elvis Presley nie
wieder aus. Einige Fotos sind längst zu Klassikern geworden - wie das
berühmte Foto von Elvis auf seiner Harley. FLO PETERS GALLERY
präsentiert 40 ausgewählte Arbeiten, die erstmals in einer
Ausstellung in Deutschland zu sehen sind. Neben den Elvis-Fotos zeigt
die Galerie 80 weitere großartige Musiker-Porträts.
Flo Peters, Inhaberin: "Für außergewöhnliche Musiker-Porträts habe
ich eine große Leidenschaft. Eines meiner Lieblingsfotos ist eine
Aufnahme von Kurt Cobain von Mark Seliger, dem ehemaligen
Chefphotographen des "Rolling Stone". Wir zeigen weitere namhafte
Fotografen, wie z.B. Anton Corbijn, berühmt geworden als U2-Fotograf
und inzwischen einer der größten Musiker-Fotografen weltweit;
Jonathan Mannion, der zur Zeit angesagteste Fotograf der
US-Rapperszene, Harry Benson, der sich mit Beatles-Porträts einen
Namen gemacht hat sowie Frank Stefanko, der mit Fotos von Bruce
Springsteen bekannt geworden ist, um nur einige zu nennen".
FLO PETERS GALLERY
Chilehaus C - Pumpen 8 - D 20095 Hamburg Fon +49-40-30 37 46 86 Öffnungszeiten der Galerie: Montag bis Freitag 12-18 Uhr Samstag von 11-15 Uhr und nach Vereinbarung
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"Japan und der Westen: Die erfüllte Leere" im Kunstmuseum Wolfsburg vom 22.09.2007 - 13.01.2008
Wolfsburg - Das Kunstmuseum Wolfsburg eröffnet die Herbstsaison mit einer außergewöhnlichen Ausstellung: ausgesuchte Kunstwerke der westlichen Moderne begegnen Objekten der traditionellen japanischen Kunst. In einer eigens dafür entwickelten Architektur führen Zen-Malerei, Kalligraphie, Keramik, Samuraischwerter, Kimonos und Instrumente der Teezeremonie einen fesselnden Dialog mit herausragenden Werken abstrakter Malerei und minimalsitischer Skulptur aus Europa und Amerika. Ca. 70 japanische Exponate aus Kunst und Kunsthandwerk stehen sich 70 Werken aus dem Westen gegenüber. So begegnet beispielsweise Paul Klees (1879-1940) Gemälde "Schwarze Zeichen" von 1938 einer mit auffälligem Goldmuster versehenen Teeschale aus dem 17. Jahrhundert. In einem anderen, in japanischem Design gestalteten Raum tauschen eine lichthungrigen Skulptur von Cy Twombly (geb. 1928) und ein dunkler Kiefernwald, den der legendäre Künstler Unkei im 16. Jahrhundert auf kostbares Papier "gezaubert" hat, ihre sinnlichen Energien aus.
Der gemeinsamer Aspekt, der die Artefakte in Wolfsburg zusammenführt, ist die "Schönheit der Leere". Während das Phänomen des Minimalismus neben der Abstraktion ein Hauptmerkmal der westlichen Moderne im 20. Jahrhundert bildet, kennt die japanische Kultur die "erfüllte Leere" und die kunstvolle Einfachheit schon seit dem 12. Jahrhundert und das nicht nur als Ausdruck der Zen-Philosophie, sondern als generelles Prinzip der Gestaltung. Besonders deutlich wird dies in der traditionellen japanischen Baukunst, die der modernen Architektur mit ihrem Hang zur formale Klarheit scheinbar Pate gestanden hat. Die Ausstellung Japan und der Westen widmet dieser Verbindung ein eigenes Kapitel. Spektakulär ist der extra von dem japanischen Architekten Kyushu Hasada hergestellte Teeraum mit originalem Lehmputz und geflammtem Holz. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Japanischen Botschafters in Deutschland, seiner Exzellenz Toshiyuki akano sowie des Generalkonsuls Tadakatsu Ishihara, Hamburg, und wird von der Volkswagen Bank GmbH und dem Japanischen Kulturinstitut der Japan Foundation in Köln unterstützt. Die Ausstellung wird am 21. September 2007 um 19 Uhr eröffnet.
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Jeff Koons: Meine Skulpturen sollen wie eine Rockband für emotionale Erfahrungen sorgen
Hamburg - Jeff Koons, 52, der Guru der Pop-Art, kontrolliert
akribisch den Produktionsprozess seiner Skulpturen, die von seinen 80
Assistenten ausgeführt werden - von acht Uhr früh bis fünf Uhr
nachmittags. Er will sicherstellen, dass seine Kunst so genau wie
möglich ist. "Ich verspüre da eine fast schon moralische
Verantwortung", sagt er dem ZEITmagazin LEBEN. "Wir versuchen, alles
so genau wie möglich nachzumachen, auch die Plastiknähte und die
Farbfehler auf dem Original. Es muss nur exakt die Gefühle
transportieren, die ich kommunizieren will. Wie eine Rockband soll
diese Skulptur für eine emotionale Erfahrung sorgen."
Seine aufblasbaren Gummispielzeuge symbolisieren für Koons
"Rettung und Erlösung. Sie können dich auf deinem Lebensweg
beschützen". Es gehe ihm in seinen Arbeiten um das Wesentliche.
"Nicht dass sie besonders analytisch wären, aber ich konzentriere
mich auf meine Ideen und meine Interessen. Und wenn man das macht,
dann wird man ziemlich metaphysisch und objektiv. Ich glaube an
Charisma."
ZEIT-Text der ZEIT Nr. 38 vom 13. September 2007
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Eva Herman neu in den Buch-Charts
Baden-Baden (ots) - Seit vergangenem Donnerstag steht das neue
Werk von Eva Herman in den Buchläden. Die ehemalige Moderation steigt
mit "Das Prinzip Arche Noah. Warum wir die Familie retten müssen"
direkt auf Platz 23 der media control Buch-Charts ein.
Schon kurz nach Erscheinen löste das 245 Seiten lange Buch über
die Lage der Familie in Deutschland große Kontroversen aus. Die
Verkaufszahlen stiegen in die Höhe, nachdem die ARD die 47-Jährige
entlassen hatte. Eva Herman war zuletzt Gastgeberin der Talkshow
"Herman & Tietjen" sowie Sprecherin der "Tagesschau".
Bereits im letzten Jahr entfachte "Das Eva-Prinzip" eine hitzige
Debatte. Ihr Plädoyer für eine neue Weiblichkeit fand in KW 36/2006
den Einstieg auf Platz drei der media control Buch-Charts. Die Thesen
zur Rolle der Frau hielten sich ganze sechs Wochen in den Top 25
Hardcover-Sachbuch-Charts.
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Westdeutsche Zeitung: Bei ARD und ZDF in der teuersten Reihe = von Friedrich Roeingh
Düsseldorf (ots) - Staatsferne und Rundfunkfreiheit sind
zweifelsohne schützenswerte Güter. Sie werden nur ständig mit Füßen
getreten, wenn über den Parteienproporz Intendanten und Rundfunkräte,
Chefredakteure und Programmdirektoren und zuweilen auch technische
Leiter im Postendschungel von ARD und ZDF besetzt werden. Doch
ausgerechnet dann, wenn die staatsnahe Selbstbedienung der
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einmal begrenzt worden ist,
schreitet das Bundesverfassungsgericht ein.
Dabei muss sich das Gericht fragen lassen, wie es um seine Nähe zu
den Rundfunkanstalten steht. Richter Wolfgang Hoffmann-Riem, der das
Urteil in weiten Teilen verfasst hat, war als Chef des
Hans-Bredow-Instituts jahrelang den öffentlich-rechtlichen Anstalten
verbunden. Im Ergebnis zieht das Karlsruher Gebührenurteil nun einen
Schutzzaun um ARD und ZDF, der die dramatisch veränderte
Medienwirklichkeit künstlich von den Sendern fernhält.
Während die unabhängigen Medien von den Qualitätszeitungen bis zu den
großen Privatsendern über Jahre einen Einbruch ihrer Erlöse
verkraften mussten, sattelten ARD und ZDF bei den Gebühren immer
wieder drauf. Die KEF aber, die durch das Karlsruher Urteil gestärkt
werden soll, kann diese Entwicklung gar nicht wirksam kontrollieren.
Sie prüft die Wünsche der Anstalten allein auf ihre Plausibilität
hin. Über die Sinnhaftigkeit ihrer Programmangebote aber hat Sie
nicht zu entscheiden.
Um nicht missverstanden zu werden: Qualitätsvoller
öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ein notwendiges Korrektiv gegen
den zunehmenden medialen Sittenverfall. Für das zweifelhafte
Sponsoring dopingdurchsetzter Sportarten oder flache Telenovelas aber
müssen wir keine Gebühren entrichten. Und es braucht auch keine
Online-Aufrüstung der öffentlich-rechtlichen Anstalten, um im
Internet dem freiesten aller Medien die Informationsfreiheit zu
gewährleisten.
Wenn ARD und ZDF ihre Akzeptanz nicht verlieren sollen, dann
empfiehlt sich auch für Deutschland das Modell der BBC. In
Großbritannien wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk inhaltlich und
finanziell von einem sachkundigen Aufsichtsgremium kontrolliert. Das
Ergebnis: Beispielhafte Qualitätsprogramme. |