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Home : News rund um den Globus : 2007 : Erster Gesundheitsatlas für Deutschland / Große Studie: Wo lebt es sich am gesündesten? / Ulm/Donau erhält HEALTHY LIVING-Preis "Gesündeste Stadt 2007" + + + Medmonitor-Ranking: Bandscheiben-OPs auf Platz 1 + + + Buchtipp: "Weshalb Sie kein Buddhist sind" von D.J. Khyentse

Erster Gesundheitsatlas für Deutschland / Große Studie: Wo lebt es sich am gesündesten? / Ulm/Donau erhält HEALTHY LIVING-Preis "Gesündeste Stadt 2007" + + + Medmonitor-Ranking: Bandscheiben-OPs auf Platz 1 + + + Buchtipp: "Weshalb Sie kein Buddhist sind" von D.J. Khyentse


   Hamburg  - In einer groß angelegten Studie hat die
Gesundheitszeitschrift HEALTHY LIVING gemeinsam mit der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) einen detaillierten Gesundheitsatlas für
Deutschland erstellt - die umfassendste Datensammlung dieser Art, die
es je gab.

   Das Rauchen aufgeben, leichter essen, sich mehr bewegen,
regelmäßig zur Vorsorge gehen: Tausend private Dinge kann jeder
selbst für einen gesunden Lebensstil tun. Doch wie steht es
eigentlich um die Bedingungen vor unserer Haustür, die wir nicht
beeinflussen können? Ärztliche Versorgung und die Qualität der
Krankenhäuser an unserem Wohnort, Klima und Luftverschmutzung, die
Menge an Grünflächen, Sportangeboten oder Krippenplätzen? Und wo lebt
es sich in Deutschland am gesündesten? Hierzu liefert die HEALTHY
LIVING-Studie jetzt Antworten.

   Die Studie trägt erstmals alle öffentlich verfügbaren Messwerte
und Statistiken zur Gesundheit in Deutschland zusammen und errechnet
aus über 3600 Einzeldaten den Gesundheits-Index für die 81 größten
deutschen Städte. Zusätzlich wurden in Kooperation mit der DAK über
17.000 Einwohner zwischen Kiel und Konstanz zu den Lebensumständen in
ihrem Wohn-Umfeld befragt - u.a. zur Qualität der Ärzte, zum Angebot
an Alternativ-Medizin oder Biomärkten.

   Den ersten Platz im Städtevergleich belegt Ulm in
Baden-Württemberg - und erhält damit den HEALTHY LIVING-Preis für
"die gesündeste Stadt Deutschlands" - eine Auszeichnung, die das
Magazin künftig jährlich verleiht. Zweiter Sieger wurde Erlangen,
gefolgt von Heidelberg (Platz 3) und Bonn (Platz 4). Auf den letzten
Rängen liegen Duisburg (Platz 78), Halle (Platz 79), Gelsenkirchen
(Platz 80) und Herne (Platz 81).

   "9 von 10 Deutschen leben heute in Städten", sagt HEALTHY
LIVING-Chefredakteur Walter Dreher: "Grund genug, genau hier, wo die
Lebensumstände als eher ungesund gelten, ganz genau hinzusehen. Und
die Unterschiede sind in der Tat erheblich. Ein heute in Saarbrücken
geborenes Mädchen hat zum Beispiel eine um 2,6 Jahre geringere
Lebenserwartung als eine Neugeborene in Stuttgart."

Originaltext:         Gruner+Jahr, HEALTHY LIVING


***


Medmonitor-Ranking: Bandscheiben-OPs auf Platz 1

   Hamburg  - Der Krankenhausführer medmonitor.de hat die
Suchanfragen seiner Nutzer ausgewertet und ein erstes Ranking
erstellt. Interessant: Aufklärungsbedarf besteht vor allem bei
orthopädischen Eingriffen - vorneweg Bandscheiben-OPs. Patienten
informieren sich auch vermehrt über psychosomatische Krankheiten. Der
Bereich Frauenheilkunde und Geburt wird dagegen verhältnismäßig wenig
nachgefragt (Platz 5).

   medmonitor.de ist eine Plattform von Patienten für Patienten. Das
Suchportal bietet seinen Nutzern einen schnellen und einfachen Zugang
zu den wichtigsten Diagnosen. Doch wonach suchen die Nutzer? Bei
welchen Krankheiten und Diagnosen besteht Informations- und
Aufklärungsbedarf? Das Ergebnis: 34 Prozent der Patienten suchen auf
medmonitor.de nach orthopädischen Diagnosen. Dabei stehen
Bandscheiben-Operationen auf Platz eins, dicht gefolgt von
künstlichen Hüftgelenken, Kniegelenks-OPs und künstlichen
Kniegelenken. "Überraschend ist für uns, dass der Bereich 'Geburt und
Geburtshilfe' nur auf Platz fünf landet", so Dirk Lanio,
Geschäftsführer der Medmonitor GmbH & Co. KG. "Das Ergebnis zeigt,
dass zahlreiche Menschen an Bandscheibenvorfällen leiden und die
Betroffenen einen hohen Informationsbedarf haben".

   Neben der gezielten Suche nach Behandlungen und Diagnosen, können
sich Patienten ebenfalls über Fachbereiche und Abteilungen
informieren. Auch bei dieser Suchfunktion wird die Orthopädie am
stärksten nachgefragt. Auf Platz zwei liegen die Abteilungen, die
psychosomatische Krankheiten behandeln. Über Kliniken mit
psychiatrischen Abteilungen informieren sich etwa sieben Prozent der
Besucher von medmonitor.de. Der Bereich Frauenheilkunde liegt bei der
Suche nach einer Fachabteilung auf dem fünften Platz.

   Insgesamt können bei medmonitor.de 30 Diagnosen abgerufen werden,
die Zweidrittel aller planbaren Diagnosen abdecken. In dem Portal
sind ca. 2.000 von den Krankenkassen zugelassenen Krankenhäusern
verzeichnet. Seit Anfang August kann der Nutzer neben den
Patientenbewertungen auch die Qualitätsberichte der Kliniken
einsehen. Somit hat er die Möglichkeit, sich über die verschiedenen
Fachabteilungen, die Bettenzahl, die therapeutischen Möglichkeiten
oder die apparative Ausstattung zu informieren.

   Information:
medmonitor.de, der erste unabhängige Krankenhausführer im deutschen
Internet, wurde im Mai 2007 gegründet. Das Portal bietet kostenfreie
Informationen für alle, die sich einen Überblick über die
Behandlungsqualitäten der deutschen Kliniken verschaffen wollen.
Dabei steht das Thema "Glaubwürdigkeit" an erster Stelle: Die
Plattform ist unabhängig von Ärzten, Verbänden und Krankenhäusern.
Derzeit sind 30 Diagnosen abrufbar, die ca. Zweidrittel aller
planbaren Diagnosen abdecken.


Originaltext:         Medmonitor GmbH & Co. KG

***

Buchtipp: "Weshalb Sie kein Buddhist sind" von D.J. Khyentse

Aitrang  - Ab heute erscheint bei Windpferd ein Buch, das in
den USA Ende 2006 für Furore sorgte und lange auf der
Bestseller-Liste der New York Times stand. Der Autor: Dzongsar
Jamyang Khyentse, weltweit bedeutender tibetischer Lama,
Filmregisseur und Drehbuchautor. In "Weshalb Sie kein Buddhist sind"
wirft er der spirituellen Szene den Fehdehandschuh hin.

   D. J. Khyentse räumt auf mit traditionellen Klischees, Exotik und
Erleuchtungswahn. Jenseits von klirrenden Gebetsketten, Guru-Manie
und duftenden Räucherstäbchen, bringt er die Essenz des Buddhismus in
vier Fragen auf den Punkt und berührt damit den Puls unserer Zeit.
Wie Khyentse behauptet, kann sich nur der Buddhist nennen, der diese
Fragen eindeutig mit "Ja" beantworten kann. Mit Witz und Drive führt
er den Leser direkt ins Herz dessen, was Buddha lehrte und hält dabei
stets gesellschaftliche wie politische Entwicklungen der westlichen
Welt sehr genau im Blick.

   Der Regisseur und Autor, der bereits mit seinem ersten Film "Spiel
der Götter" 1999 in Cannes Aufsehen erregte und die Provokation liebt
wie kaum ein anderer geistlicher Würdenträger, ist ein
kosmopolitischer Brückenbauer zwischen den Kulturen. In London ebenso
zuhause wie in Bhutan, bereist er als "Jet-Set-Lama" den Globus und
versteht es kraft seiner genauen Kenntnis beider Kulturen, die
Weisheit des Buddhismus mit dem postmodernen Westen zu verbinden.
Wortgewaltig bringt er zum Ausdruck: nicht was Sie praktizieren,
macht Sie zum Buddhisten, sondern das, was Sie im tiefsten Inneren
glauben.

   Und so ist sein erstes ins Deutsche übersetzte Werk zugleich der
Appell, sich angesichts eines Überangebotes an spirituellen Events
und wachsendem Esoterik-Boom eigener Überzeugungen gewahr zu werden
und anstatt "Trends" zu folgen, seinen geistigen Wurzeln auf die Spur
zu kommen.