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Home : sport : Stadien : schalke04.html

                                                                             

  English

  FC Schalke 04

Deutscher Meister
1934 - 1935 - 1937
1939 - 1940 - 1942
1958

Deutscher Pokalsieger
1937 - 1972 - 2001
2002

UEFA-Cup-Sieger
1997


Die Arena auf Schalke

Weitere Bilder/Spieler/Arena

61.524 Fans kann die Arena auf Schalke fassen. Und dem Manager Rudi Assauer würde es freuen wenn sie bei jedem Spiel so gut gefüllt wäre. Eröffnung war im August 2001. Die Arena ist das erste Stadion in Deutschland, das komplett privatwirtschaftlich finanziert worden ist. Für das 191 Mio. Euro Projekt wurde kein Cent an öffentlichen Geldern verwendet.
Ein Festspielhaus des deutschen Fußballs. Nicht nur Fußball sondern auch stimmungsvolle Konzerte mit Gästen wie Robbie Williams, Pur und Herbert Grönemeyer begeisterten ihre Fans in dieser stimmungsvollen Konzerthalle. Opern wie Aida und Carmen machten aus der Arena die weltweit größte Opernbühne und bei der Biathlon WTC feiern über 50.000 Besucher hier die größte Biathlon-Party der Welt. Die Arena ist also viel mehr als nur ein Fußballstadion, sie ist aufgrund ihrer ausgefeilten Technik die zurzeit wohl modernste Multifunktionsarena Gelsenkirchens, Deutschlands oder sogar Europas.

Die Arena besitzt ein heraus fahrbares Rasenfeld, ein verschließbares Dach, eine verschiebbare Südtribüne und den überdimensionalen Videowürfel unter dem Arena Dach. Alles technische Highlights in der Multifunktionsarena.

Selbst der FIFA Präsident Joseph Blatter schwärmte "So ein Stadion hat die Welt noch nicht gesehen". Der europäische Fußballverband UEFA stufte die multifunktionale Spielstätte in seine höchste zu vergebene Kategorie als "Fünf-Sterne-Stadion" ein: "Der Veranstaltungsort wird den Anforderungen mehr als gerecht und könnte sogar als ‚Sechs-Sterne-Stadion' bewertet werden." Darauf sind die Schalker stolz und pilgern wie zu Zeiten des „alten“ Parkstadions zu tausenden in die Arena um den Spielen und Veranstaltungen beizuwohnen.

Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich Arena als modernste Veranstaltungsstätte unseres Landes. Weit über sieben Millionen Menschen besuchten bis Anfang 2005 die über 130 Veranstaltungen in der Arena seit ihrer Eröffnung, was eine wirklich gute Auslastung ist. Die UEFA wählte das Stadion auf dem Berger Feld als Austragungsort des Champions-League-Finales 2004 aus, fünf Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft werden auf Schalke stattfinden.

Erwähnenswert ist an diese Stelle noch die Kapelle. Standesamtliche Eheschließungen in den Incentive-Räumen, kirchliche Trauungen in der Kapelle, die ökumenisch auch für Gottesdienste und Taufen genutzt wird. Sie ist eine Oase der Ruhe in einem der stimmungsvollsten Stadien der Welt. ONGURU sagt: Heiraten Sie doch beim nächsten Besuch der Schalke Arena, aber bitte in Blau und Weiß.


Saison 2005/2006
Transfers

Zugänge:

+ Manuel Neuer (eigene Amateure)
+ Simon Cziommer (FC Twente Enschede, vormals ausgeliehen)
+ Fabian Ernst (Werder Bremen, ablösefrei)

+ Zlatan Bajramovic (SC Freiburg, ablösefrei)
+ Kevin Kuranyi (VfB Stuttgart, 7 Mio.)
+ Niko Bungert (eigene Amateure)

Abgänge:
- Sven Vermant (Club Brügge)
- Christian Petereit (eigene Amateure)

- Michael Delura (Hannover 96, ausgeliehen)
- Fabian Lamotte (TSV 1860 München, ablösefrei)
- Sven Kmetsch (Karriereende)
- Mike Hanke (VfL Wolfsburg, 4 Mio.)
- Niels Oude Kamphuis (Bor. M'Gladbach, ablösefrei)
- Kai Hesse (VfB Lübeck, ablösefrei)
- Volkan Ünlü (Besiktas Istanbul, ablösefrei)
- Sergio Pinto (Alemannia Aachen, 125.000)
- Ailton (Besiktas Istanbul, 3,5 Mio.)

Nr.  Name                                                    Position                            Geboren am:
1     Frank Rost                                            Tor                                           30.06.1973
29   Manuel Neuer                                       Tor                                           27.03.1986

26   Niko Bungert                                        Abwehr                                    24.10.1986
3     Levan Kobiashvili                                Abwehr                                    10.07.1977
4     Thomas Kläsener                                Abwehr                                    14.08.1976
5     Marcelo Bordon                                   Abwehr                                    07.01.1976
27   Tim Hoogland                                      Abwehr                                    11.06.1985
12   Marco van Hoogdalem                       Abwehr                                    23.05.1972

13   Christopher Heimeroth                       Tor                                            01.08.1981
15   Tomasz Waldoch                                Abwehr                                    10.05.1971
16   Dario Rodriguez                                  Abwehr                                    17.09.1974
20   Mladen Krstajic                                    Abwehr                                    04.03.1974
24   Christian Pander                                 Abwehr                                    28.08.1983
2     Christian Poulsen                                 Mittelfeld                                 28.02.1980
6     Hamit Altintop                                       Mittelfeld                                 08.12.1982
19   Gustavo Varela                                    Mittelfeld                                 14.05.1978
21   Alexander Baumjohann                       Mittelfeld                                 23.01.1987
7     Mimoun Azaouagh                               Mittelfeld                                 17.11.1982
11   Ebbe Sand                                           Angriff                                      19.07.1972
14   Gerald Asamoah                                 Angriff                                      03.10.1978
22   Kevin Kuranyi                                       Angriff                                      02.03.1982

23   Simon Cziommer                                 Mittelfeld                                 06.11.1980
10   Lincoln                                                   Mittelfeld                                 22.01.1979
8     Fabian Ernst                                         Mittelfeld                                 30.05.1979
25  Zlatan Bajramovic                                 Mittelfeld                                 12.08.1979

(noch)  Trainer

Ralf Rangnick




Schalker  -  Geschichte
Im Mai 1904 - tief im Revier - beginnt beim Bolzen in Gelsenkirchen die Geschichte eines der legendärsten deutschen Fußballclubs. Zwischen den Zechen, Hibernia (Gründung 1858), Holland (Gründung 1860), Dahlbusch (Gründung 1863), Rheinelbe (Gründung 1861), Wilhemine Victoria (Gründung 1863), Consolidation (Gründung 1865) und Nordstern (Gründung 1868) entsteht „Westfalia Schalke“. Gegründet durch ein paar junge Arbeiter die Rot und Gelb zu Ihren Vereinsfarben wählen. Um als Verein anerkannt zu werden wurde ein volljähriger Vorstand nötig, der Steiger Heinrich Hilgert übernahm diesen Posten. Dann 1912 tritt „Westfalia Schalke“ dem „Schalker Turnverein von 1877“ bei. Durch diesen Beitritt kann der Verein auch nun endlich am regulären Spielbetrieb des WSV teilnehmen. Den Vorsitz übernimmt wieder Gerhard Kopp der schon vor der offiziellen Anerkennung zum Verein den Vorsitz innehatte. Im laufe der Zeit wurde der Zweig Fußball im Turnverein immer stärker, so dass zwangsläufig eine Ausgliederung stattfinden musste. 1924 war es dann auch so weit, die Fußballer lösen sich aus dem Turnverein und gründen den „Fußballclub Schalke 04“. Nun finden auch die bis heute den Verein zierenden Farben Blau und Weiß ihren Platz in der Schalker Geschichte. Damals auch die Farben zahlreicher Gemeinden und Adeligen in Westfahlen. Die Farbe der Erzbischöfe von Köln unter dessen „Krummstab“ sie standen.
1927 steigt Schalke in die Ruhrgauliga auf und wird Ruhrgaumeister. Schalke baut mit vereinseigenen Mitteln und einer Bürgschaft der Stadt die legendäre „Glückauf-Kampfbahn“.
1934 wird Schalke 04 zum ersten mal Deutscher Meister, weitere Meisterschaften folgen. Sechs mal schafft es Schalke 04 zwischen 1934 und 1942 den Titel zu holen.
1973 dann löste das Parkstadion die alte Spielstätte ab und läutete eine neue Ära ein.
 [ende]


Anfahrtswege und Hotels in der Region werden bis zur WM rechtzeitig hier online zu erfahren sein.

Buchtip:
Tribüne Ruhrgebiet - Stadtgeschichte und Fußball an Ruhr und Emscher
Autor: Wolfgang Viehweger
ISBN 3 - 89861- 463 - 8

Bericht: Holger Schumacher



Weitere Zahlen Daten Fakten zur Arena  und Hotels in Gelsenkirchen ... *

Grundinformationen Überbaute Fläche 40.981 m²
Baumasse 1.819.033 m³
Baugrundstück 154.567 m²
Außenmaße Arena LxB 225m x 187m
Kapazitäten
Sitz- und Stehplätze Rang 61.524
Sitzplätze Rang 53.993
Stehplätze Innenraum max. 17.323 (je nach Aufbauten)
Sitzplätze Innenraum max. 14.426 (je nach Aufbauten)
Maximalkapazität 78.437
Innenraum
Fläche des Innenraums 11.202 m²
Abmessungen L x B 128m x 90m
Zugang 2 LKW - Tunnel Lastenklasse 30,
2 Fußgänger-Tunnel Tunnelbreite 3,50m Durchfahrtshöhe 3,90m (T3 und T4: 4,15m) Abgrenzungen zu den Rängen 3,30m hohe Betonbrüstung Zugang aus den Garderoben durch den Spielertunnel direkt in den Innenraum Südtribüne.
Um 16m nach hinten zu verschieben Anschlüsse auf dem Sekundärboden Ab- und Frischwasser für Kioske und WC's
Dach Tragwerk
Raumfachwerkkonstruktion Stahl Dachhaut Lichtdurchlässiges Glasfasergewebe Höchster Punkt über Sekundärboden 53,50m
Lastpunkte Süd 588 kN auf 15 Punkte verteilt
Lastpunkte 40 kN an jedem Knoten Catwalks 2 (innerer und äußerer Ring) Videowürfel B x H ca. 8,00 m x 7,00 m
4 Leinwände Pixel/m: 2.066 x 133.8 LEDs/m: 10.330 x 138.8
Höhe über Sekundärboden 25,81 m
Beleuchtung Arena-Innenraum 242 MHD-TD und 72 HQI-BT400D-Strahler mit einer Gesamtleistung von 512,8 KW
Sicherheitsbeleuchtung 264 Leuchtstofflampen mit einer Gesamtleistung von 15,31 KW
Putzbeleuchtung 452 Leuchtstofflampen mit einer Gesamtleistung von 26,22 KW VIP-Bereiche LaOla
2.180 m² Gastronomiefläche zughörige Business-Seats 1.568
Schalker Markt 600 m2
Gastronomiefläche zughörige Business-Seats 80
Maximalkapazität 320 Glückauf-Club/Tibulsky über 3.700 m²
Gastronomiefläche zughörige Business-Seats 532,
davon 9 Event-Logen mit insgesamt 100 Plätzen
Maximalkapazität 2.100 Logen 72 zughörige Business-Seats
712 Incentive-Boxen 9 zughörige Business-Seats
365 Flächen der Incentive-Boxen von 35 m² bis 153 m²,
teilweise kombinierbar Incentive-Räume 2
Maximalkapazität 140 Flächen der Incentive-Räume 160 m² und 100 m² Garderoben/Produktion Großgarderoben 2,
jeweils mit Duschen, WC, Entspannungsbad, 2 großen Umkleiden und 2 einzelnen Umkleiden mit Dusche und WC Flächen der Großgarderoben je 225 m² Einzelgarderoben 6 (alle mit Dusche und WC)
Flächen der Einzelgarderoben 27 m², 27 m², 27 m², 20 m², 23 m², 26 m² Presse/Produktion Pressekonferenzraum 231 m² Sitzplätze max. 190 Interviewraum 1 und 2 51 m² und 46 m²,
kombinierbar Fotografen 42 m² Medienarbeitsraum 43 m² Allgemeines TV-Monitore im Gebäude 367
Fest eingerichtete Kioske (Merchandising) 5 Fest eingerichtete Kioske (Speisen und Getränke) 32 Öffentliche Parkplätze ca. 14.000 VIP-Parkplätze ca. 2.500 Medien-Parkplätze (P4) ca. 350

ANREISE
Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel gelangen am günstigen mit der Stadtbahnlinie 302 zum Vereinsgelände, die von Bochum Hbf über Gelsenkirchen Hbf in Richtung GE-Buer zur Haltestelle "Arena AufSchalke" verkehrt. Bei allen Spielen und anderen Großveranstaltungen werden ausreichend Sonderwagen von der Bogestra eingesetzt. Die Benutzung sämtlicher VRR-Verkehrsmittel ist im Eintrittspreis enthalten. Eine detaillierte Online-Fahrplanauskunft findet sich für den Nahverkehr bei elektronischen Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und für den Fernverkehr beim Reise-Service der Deutschen Bahn AG. Autofahrer verlassen die A2 an der Ausfahrt Gelsenkirchen-Buer und halten sich danach an die unten wiedergegebene Anreiseskizze. Wichtiger Hinweis: Bei Fußballspielen und anderen Veranstaltungen können die Sonderparkplätze P1, P2 und P3 nur mit einem speziellen, kostenpflichtigen Parkausweis befahren werden. Für das kostenfreie Parken stehen die mit "P" gekennzeichneten Flächen an der Adenauerallee und Willy-Brandt-Allee zur Verfügung. Anreiseskizze zum Ausdrucken im JPG-Format (schwarz-weiß, DIN A4) Bitte hierzu einfach auf Button klicken! In ihrer Mobilität eingeschränkte Personen sollten schon an der Haltestelle "Willy-Brandt-Allee" aussteigen, da diese Haltestelle treppenfrei und nur unwesentlich weiter von der Arena entfernt ist. Rollstuhlfahrer können am sog. "Katastrophenschutzzentrum" an der Adenaueralle parken, von wo aus ein Shuttle-Service zur Arena besteht. Alle Karten für Rollstuhlfahrer werden nicht vom Kartencenter an der Schalker Geschäftsstelle, sondern vom Ehrenratsvorsitzenden Hans-Joachim Dohm vergeben, der zentraler Ansprechpartner für alle Behindertenfragen ist. Er ist unter der Rufnummer 0170/6388421 zu erreichen.

HOTELS in Gelsenkirchen

Hotels in Gelsenkirchen ARENA-Hotel Willy-Brand-Allee 54 45891 Gelsenkirchen Europäischer Hof Brune M. Ewaldstraße 79 45892 Gelsenkirchen Tel: 0209/77591
Hotel Am Stern Bismarckstraße 70 45888 Gelsenkirchen
Hotel Buerer Hof Hagenstraße 4 45894 Gelsenkirchen Tel: 0209/9334300
Hotel Engelhardt Claire-Waldoff-Straße 3-5 45886 Gelsenkirchen
Haus Gerbracht Laurentiusstraße 45 45899 Gelsenkirchen Tel: 0209/55233
Hotel Kläsener Darler Heide 30 45891 Gelsenkirchen Tel: 0209/77400
Hotel La Scala Schlesischer Ring 3 45894 Gelsenkirchen
Hotel Monopol Springestraße 9 45894 Gelsenkirchen Website: www.hotel-monopol.de
Hotel St. Petrus Munckelstraße 3 45879 Gelsenkirchen Tel: 0209/25000
Hotel Wittekindshof Heistraße 50 45891 Gelsenkirchen Tel: 0209/777739
Hotel Zur Erholung Scheideweg 11 45896 Gelsenkirchen Tel: 0209/32070
Hotel Zur Post Rathausplatz 45894 Gelsenkirchen Tel: 0209/376697
IBIS Hotel Bahnhofsvorplatz 12 45879 Gelsenkirchen Tel: 0209/209882
InterCity Hotel Ringstraße 1-3 45879 Gelsenkirchen
MARITIM Hotel am Stadtgarten Am Stadtgarten 1 45879 Gelsenkirchen
Residenz Hotel Zum Schwan Urbanusstraße 40 45894 Gelsenkirchen Website: www.schwanhotel.de

*Quelle: www.schalke.de, www.wikipedia.de, www.aufschalke2006.de, weitere öffentliche Informationsmaterialien.






aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

FC Schalke 04 e.V.
Vereinsemblem des FC Schalke 04
Vereinsdaten
Gründung 4. Mai 1904
Adresse Ernst-Kuzorra-Weg 1
45891 Gelsenkirchen
Tel.: (0209) 36 180
Fax: (0209) 63 18 10
Präsident Gerhard Rehberg
Manager Rudi Assauer
Mitglieder 49.066 (12. August 2005)
Vereinsfarben Blau-Weiß
Fußball-Abteilung
Spielklasse Fußball-Bundesliga
Spielstätte Veltins-Arena (61.524 Plätze)
Abteilungsleiter Andreas Müller (f. d. Lizenzspieler)
Chef-Trainer Ralf Rangnick
Spielkleidung
Bild:Trikot_linker_Arm.png Bild:Trikot_Brust.png Bild:Trikot_rechter_Arm.png
Bild:Trikot_Hose.png
Bild:Trikot_Stutzen.png
Erste Wahl
Vereinserfolge Deutscher Meister
DFB-Pokal
UEFA-Pokal
DFB-Ligapokal
Saison 2004/05 2. Platz (1. Bundesliga)
Finale DFB-Pokal
Internet
Homepage www.schalke04.de
E-Mail info@schalke04.de

Der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 eV (kurz FC Schalke 04 oder S04) ist einer der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Fußballclubs. Er spielt in Gelsenkirchen. Mit fast 50.000 Mitgliedern ist er der zweitgrößte Verein Deutschlands und hat Abteilungen für Fußball, Basketball, Tischtennis, Handball und Leichtathletik. Seit August 2001 trägt der Verein seine Heimspiele in der Veltins-Arena (bis 30.06.2005 Arena AufSchalke) aus, einem der modernsten Stadien der Welt. Im Wappen ist ein weißes G zu erkennen, es steht für Gelsenkirchen.

Inhaltsverzeichnis

[Verbergen]

Geschichte

Gegründet wurde der Verein am 4. Mai 1904 als "Westfalia Schalke" mit den Vereinsfarben rot und gelb. Die Umgebung des Vereins war stark vom Bergbau geprägt (Bergwerk Consolidation), und viele seiner Fußballer entstammten diesem Milieu; dies brachte den Schalkern den Spitznamen die Knappen ein (ein Knappe ist ein Bergmann nach abgeschlossener Lehre). Von der Gelsenkirchner Schwerindustrie kündet auch das Vereinslied ("Blau und Weiß, wie lieb ich Dich"). Seine Vereinsfarben Blau und Weiß und seinen jetzigen Namen FC Schalke 04 erhielt der Verein am 5. Januar 1924, als sich die Turn- von der Fußball-Abteilung abspaltete.


In den späten zwanziger Jahren wurden die Fußballer um Ernst Kuzorra und seinen Schwager Fritz Szepan allmählich überregional erfolgreich. Beeinflusst vom schottischen Kombinationsfußball, eingeführt durch die Ballmann-Brüder, hatten sie den Schalker Kreisel entwickelt, der sich durch kurze und flache Pässe auszeichnete. Heute trägt die Schalker Vereins- und Stadionzeitung diesen Namen. Im August 1928 wurde eine neue Spielstätte eingeweiht, die "Glückauf"-Kampfbahn, benannt nach dem Gruß der Bergleute.

Die dreißiger und frühen vierziger Jahre sollten das große Jahrzehnt für die Elf werden. Zwischen 1934 und 1942 standen sie jedes Jahr mindestens im Meisterschafts- oder Pokalfinale. Sechsmal gewannen sie die Meisterschaft, einmal (1937) zusätzlich den Tschammerpokal. Unvermeidlich war dabei, dass die Erfolge der Mannschaft von den Nazis ideologisch ausgeschlachtet und Spieler instrumentalisiert wurden, sich aber auch instrumentalisieren ließen. Die Meisterschaftsfinals wurden ab 1937 im Berliner Olympiastadion ausgetragen, und der Kampf- und Teamgeist der Spieler propagandistisch in den Vordergrund gestellt. Absurd war an der NS-Propaganda insbesondere, dass damals die Mannschaftsaufstellungen dank vieler masurischer, Posener und schlesischer Einwanderer gar nicht "germanisch", sondern eher polnisch klangen (Szepan, Kuzorra, Zajons, Urban usw.).

Obwohl in den ersten Kriegsjahren die Spieler noch vom Kriegsdienst für Spiele freigestellt wurden, konnte nach 1942 nicht mehr von einem normalen Spielbetrieb die Rede sein. Ab Juli 1946 war die von Bomben zerstörte Glückauf-Kampfbahn wieder bespielbar. Die Elf konnte jedoch zunächst nicht an ihre alten Erfolge anknüpfen. 1950 wurde das letzte Jahr für den inzwischen fünfundvierzigjährigen Kuzorra und Szepan. 1958 gewann Schalke seinen (vorerst) letzten Meisterschaftstitel, 2001 und 2002 den Pokal.

In der 1963 gegründeten Bundesliga spielte Schalke durchgängig bis 1981. 1973 zogen die Fußballer in das Parkstadion im Gelsenkirchener Stadtteil Buer um, das in Hinblick auf die Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland errichtet wurde, aber auch für Leichtathletikveranstaltungen genutzt werden konnte. Das Parkstadion wurde im Laufe der Zeit ein beliebter Veranstaltungsort für Großkonzerte.

Im Jahr 1971 war der Verein in den Bundesliga-Skandal verwickelt. Gegen Bestechungsgelder hatte die Mannschaft das Spiel gegen Arminia Bielefeld absichtlich 0:1 verloren. Mehrere Spieler wurden daraufhin gesperrt. 1977 wurde Schalke immerhin noch Vizemeister. Danach stürzte der Verein in eine schwere Krise. In den achtziger Jahren stieg er dreimal ab und musste wegen finanzieller Probleme um seine Lizenz bangen. Geistlicher Beistand wird den Schalkern insbesondere seit dem 2. Mai 1987 zuteil, als Papst Johannes Paul II. eine Messe im Parkstadion mit 100.000 Teilnehmern feierte und zum Ehrenmitglied der "Knappen" ernannt wurde. Hierin mag man auch eine Anknüpfung an die erwähnten, teils polnischen Ursprünge des Clubs sehen.

Mit dem Aufstieg 1991 begannen sich die sportlichen Erfolge wieder einzustellen, gekrönt vom Gewinn des UEFA-Pokals gegen Inter Mailand im Jahr 1997. Auch der Geschäftsbetrieb wurde professionalisiert. Seit 1994 wird der Vorstand nicht mehr direkt von den Vereinsmitgliedern gewählt, sondern vom gewählten Aufsichtsrat bestellt. 2000 wurde die "FC Schalke 04 AG" und mehrere Tochtergesellschaften unter anderem für den Stadionbetrieb gegründet.

VELTINS-Arena
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VELTINS-Arena

Im August 2001 zogen die Knappen abermals um, diesmal in die Arena AufSchalke mit verschließbarem Dach, herausfahrbarem Rasen und Videowürfel. Die durch den Verzicht auf die Leichtathletik-Bahnen und die steilen Ränge entstehende aufgeladene Atmosphäre ist inzwischen bei auswärtigen Vereinen berüchtigt. Wie das Parkstadion wird auch die Arena alternativ genutzt. Im Dezember 2004 wurde dort zum dritten Mal ein Biathlon-Wettbewerb ausgetragen.

Infolge der enormen Investitionen in "Steine und Beine" hat sich der Verein verschuldet. Die Entwicklung wird zeigen, inwiefern dies sportlich und wirtschaftlich gerechtfertigt war. Zum Berichtszeitraum Ende 2004 ist die "Arena" jedenfalls bei jedem Bundesligaspiel ausverkauft, und die "Knappen" spielen in der Bundesliga ganz oben mit. Etwas mehr als "Tausend Freunde, die zusammensteh'n" geben dem Verein offenbar eine solide ökonomische und emotionale Grundlage.

Stadien

Innenansicht der Arena
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Innenansicht der Arena
Parkstadion mit der neuen Arena im Hintergrund
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Parkstadion mit der neuen Arena im Hintergrund
Glückauf-Kampfbahn 2005
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Glückauf-Kampfbahn 2005
  • Veltins-Arena (Fassungsvermögen: exakt 61.524 Zuschauer (bei internationalen Spielen: 53.334 Zuschauer), eines der modernsten und größten Stadien Europas)
  • Parkstadion war bis 2001 Spielort des FC Schalke 04.
    • Einweihung am 4. August 1973 (gegen Feyenoord Rotterdam)
    • Fassungsvermögen: 70.600 Zuschauer (nach dem Umbau 1998: 62.004 Zuschauer)
    • Geburtsstätte der "Euro Fighter" und der "Meister der Herzen"
    • Veranstaltungsort für viele Konzerte. Unter anderem Genesis, Pink Floyd, Rolling Stones, Michael Jackson.
    • Anfang 2004 wurde mit dem Teilabriss des Stadions begonnen. Auf dem Gelände der Südkurve entstehen ein Rehazentrum und ein Hotel.
  • Glückauf-Kampfbahn (Fassungsvermögen: 34.000 Zuschauer)
    • Einweihung am 29. August 1928
    • Geburtsstätte des Schalker Kreisels
    • Zuschauerrekord: 70.000 (1931)
    • letztes Bundesligaspiel am 6. Juni 1973 (gegen den Hamburger SV, 2:0 für Schalke)
    • Die Glückauf-Kampfbahn ist noch die Spielstätte der Schalker Jugend und der 2. Mannschaft des FC Schalke 04 (Oberliga Westfalen, 4.Liga).

Erfolge

Deutscher Meister (7 Mal)

  • 24. Juni 1934: 2:1 gegen 1. FC Nürnberg
    • Tore: Ernst Kuzorra und Fritz Szepan
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 80.000
  • 23. Juni 1935: 6:4 gegen den VfB Stuttgart
    • Tore: Ernst Pörtgen (3), Ernst Kalwitzki, Ala Urban und Rudi Gellesch
    • Spielort: Köln
    • Zuschauer: 74.000
  • 20. Juni 1937: 2:0 gegen 1. FC Nürnberg
    • Tore: Ernst Kalwitzki und Ernst Pörtgen
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 18. Juni 1939: 9:0 gegen Admira Wien
    • Tore: Ernst Kalwitzki (5),Fritz Szepan,Ala Urban und Ernst Kuzorra
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 21. Juli 1940: 1:0 gegen Dresdner SC
    • Tor: Ernst Kalwitzki
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 5. Juli 1942: 2:0 gegen Vienna Wien
    • Tore: Ernst Kalwitzki und Fritz Szepan
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 18. Mai 1958: 3:0 gegen den Hamburger SV
    • Tore:Berni Klodt (2) und Manni Kreuz
    • Spielort: Hannover
    • Zuschauer: 80.000

Deutscher Vizemeister (7 Mal)

  • 1933 0:3 in Köln gegen Fortuna Düsseldorf
  • 1938 3:3 und 3:4 in Berlin gegen Hannover 96
  • 1941 3:4 in Berlin gegen Rapid Wien
  • 1972 in der Bundesliga hinter Bayern München
  • 1977 in der Bundesliga hinter Borussia Mönchengladbach
  • 2001 in der Bundesliga hinter Bayern München
  • 2005 in der Bundesliga hinter Bayern München

Deutscher Pokalfinalist (11 Mal)

  • 1935 0:2 in Düsseldorf gegen 1. FC Nürnberg
  • 1936 1:2 in Berlin gegen VfB Leipzig
  • 1937 2:1 in Berlin gegen Fortuna Düsseldorf
  • 1941 1:2 in Berlin gegen Dresdner SC
  • 1942 0:2 in Berlin gegen TSV München 1860
  • 1955 2:3 in Braunschweig gegen den Karlsruher SC
  • 1969 1:2 in Frankfurt gegen Bayern München
  • 1972 5:0 in Hannover gegen 1.FC Kaiserslautern
  • 2001 2:0 in Berlin gegen 1. FC Union Berlin
  • 2002 4:2 in Berlin gegen Bayer Leverkusen
  • 2005 1:2 in Berlin gegen Bayern München

Deutscher Pokalsieger (4 Mal)

UEFA-Cup-Sieger (1 Mal)

Premiere Ligapokal-Sieger (1 Mal)

Meister der 2. Bundesliga (2 Mal)

1982, 1991

Westdeutscher Meister (4 Mal)

1929, 1930, 1932, 1933

Meister der Oberliga West (2 Mal)

1951, 1958

Westdeutscher Pokalsieger (1 Mal)

1955

Westfalenmeister (11 Mal)

1934, 1935, 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944

Ruhrbezirksmeister (6 Mal)

1927, 1928, 1929, 1930, 1932, 1933

Erfolge Amateure

Erfolge A-Jugend

Erfolge B-Jugend

Präsidenten

Trainer

Ralf Rangnick seit 28. September 2004
Eddy Achterberg und Oliver Reck 15. September 2004 - 28. September 2004
Jupp Heynckes 1. Juli 2003 - 15. September 2004
Marc Wilmots 26. März 2003 - 30. Juni 2003
Frank Neubarth 1. Juli 2002 - 26. März 2003
Huub Stevens 9. Oktober 1996 - 1. Juli 2002
Jörg Berger 11. Oktober 1993 - 3. Oktober 1996
Helmut Schulte 18. Januar 1993 - 10. Oktober 1993
Udo Lattek 1. Juli 1992 - 17. Januar 1993
Klaus Fischer 1. Mai 1992 - 30. Juni 1992
Aleksandar Ristic 1. Januar 1991 - 30. April 1992
Klaus Fischer 14. November 1990 - 31. Dezember 1990
Peter Neururer 11. April 1989 - 13. November 1990
Diethelm Ferner 20. September 1988 - 10. April 1989
Horst Franz 29. Dezember 1987 - 18. September 1988
Rolf Schafstall 1. Juli 1986 - 7. Dezember 1987
Diethelm Ferner 1. Juli 1983 - 30. Juni 1986
Jürgen Sundermann 24. Januar 1983 - 30. Juni 1983
Siggi Held 1. Juli 1981 - 20. Januar 1983
Rudi Assauer 27. Mai 1981 - 30. Juni 1981
Fahrudin Jusufi 21. April 1980 - 26. Mai 1981
Dietmar Schwager 5. Dezember 1979 - 22. April 1980
Gyula Lóránt 19. März 1979 - 4. Dezember 1979
Ivica Horvath 1. Juli 1978 - 17. März 1979
Uli Maslo 21. Dezember 1977 - 24. Mai 1978
Friedel Rausch 10. März 1976 - 20. Dezember 1977
Max Merkel 1. Juli 1975 - 9. März 1976
Ivica Horvath 1. Juli 1971 - 30. Juni 1975
Slobodan Cendic 8. September 1970 - 30. Juni 1971
Rudi Gutendorf 22. November 1968 - 7. September 1970
Günter Brocker 18. November 1967 - 17. November 1968
Karl-Heinz Marotzke 1. Juli 1967 - 13. November 1967
Fritz Langner 26. April 1964 - 30. Juni 1967
Georg Gawliczek 1. Juli 1963 - 25. April 1964

Fan-Freundschaft und das Gegenteil

Es besteht schon sehr lange eine Freundschaft mit den Fans des 1. FC Nürnberg. Einige Fans des S04 pflegen auch Freundschaften mit Fans vom FC Twente Enschede (seit den 90er Jahren) und Fans des 1. FC Union Berlin (seit dem DFB-Pokalfinale 2001).

Eine starke sportliche Rivalität besteht zwischen Schalke und dem Lokalrivalen Borussia Dortmund sowie zwischen Schalke und Rot-Weiss Essen. Das Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund elektrisiert regelmäßig die Bewohner des Ruhrgebiets. Rivalität besteht auch gegenüber dem FC Bayern München und Hertha BSC Berlin.

Anekdoten

  • Carmen Thomas, damals Moderatorin des Aktuellen Sportstudios (ZDF), bezeichnete 1973 den Verein irrtümlich als Schalke 05. In einer massiven Kampagne insbesondere der Bild-Zeitung wurde ihre Entlassung gefordert, aber das ZDF ließ sie dennoch weitere zwei Jahre das Sportstudio moderieren. Über dreißig Jahre später, beim Heimspiel am 28. August 2004 gegen den FC Hansa Rostock, entschuldigte sie sich in der Arena für ihren Lapsus offiziell bei allen anwesenden Schalker Fans.
  • Robbie Williams stach den Schalker Fans mitten in ihr blauweißes Herz, als er den Verein in der Sendung Wetten dass..? beim Vorlesen der Bundesligaergebnisse sowohl als FC Schlacke als auch FC Scheisse bezeichnete.
  • Auf die Frage des schwedischen Königs "Wo liegt denn Schalke?" antwortete Ernst Kuzorra: "Anne Grenzstraße, Majestät!"
  • Original Ernst Kuzorra: "Wenn ich nicht wusste, wohin mit dem Ball, hab ich n einfach reingewichst!"

Siehe auch: Liste bekannter Spieler des FC Schalke 04

Literatur

  • Burkh, Jenrich, Planet Königsblau, Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-446-4
  • Röwekamp, Georg, Der Mythos lebt. Die Geschichte des FC Schalke 04, Die Werkstatt, Göttingen 2003, 4. Auflage, ISBN 3-89533-332-8
  • Holz, Helmut, Schalke ist unbezahlbar, 1992, ISBN 3-92498-430-1
  • Holz, Helmut, Schalke zum Schmunzeln. Kurioses und Konkretes von Fans und Phantasten - erlebt und gesammelt, Gelsendruck, Gelsenkirchen, 2. Auflage, 1984, ISBN 3-98007-646-6

Weblinks


WikiCommons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema FC Schalke 04


quelle: wikipedia (siehe oben)


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FC Schalke 04

From Wikipedia, the free encyclopedia.

FC Schalke 04
Wappen des Schalke 04
Full name FC Schalke 04
Nickname The Royal Blues
Founded 1904
Ground Veltins-Arena,
Gelsenkirchen
Capacity 61,524
Chairman Rudi Assauer
Manager Ralf Rangnick
League Bundesliga
2004-05 Bundesliga, 2nd
Team colours Team colours Team colours
Team colours
Team colours
 
Home colours
Team colours Team colours Team colours
Team colours
Team colours
 
Away colours

FC Schalke 04 (short S04) is a German football team based in the Schalke district of Gelsenkirchen. They play in the Bundesliga, the highest division in the Germany national league and have had several international successes. The football department is the most famous of the club, but it also has basketball and handball departments. The club was founded on May 4, 1904 and the colors are blue and white. It currently has almost 50,000 members.

The club's current stadium, the Veltins-Arena completed in summer 2001 with a capacity of 61,524 spectators, is considered to be the most modern multi-functional stadium in Europe. It carries the name Veltins-Arena since July 1, 2005, as it is now sponsored by Brauerei C. & A. Veltins, a German brewery. Before that, it was called the Arena AufSchalke.

S04's archrival is Borussia Dortmund.

Honors

  • German Championship (7): 1934, 1935, 1937, 1939, 1940, 1942, 1958
  • German Cup (4): 1938, 1972, 2001, 2002
  • UEFA Cup (1): 1997

See also

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