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Home : sport : sportarten : Hier finden Sie alle Sportarten ...mal etwas genauer erklärt...

Hier finden Sie alle Sportarten ...mal etwas genauer erklärt...


Wie es zum Ten-Pin Bowling kam

Es waren die Auswanderer, Deutsche und Niederländer, die ihr so hoch geschätztes Kegeln, dass angeblich vor 7000 Jahren schon ähnlich gespielt wurde, mit nach Amerika nahmen.

Gesetzliche Konflikte ließen nicht lange auf sich warten, das ihr Spiel durch mitlaufende Wetten zum Glücksspiel wurde und die Kegler zu Geldstrafen verurteilt wurden. Das Kegeln war ab diesem Moment verboten. Schlaue Köpfe umgingen das Verbot, indiem sie einfach die neun Kegel umstellten und einen zehnten hinzufügten (daher Ten-Pin-Bowling).
Die Behörden gaben nach und das Bowling war geboren.

Das Spiel kam Anfang des 20 Jahrhunderts nach Europa zurück, der erste Aufschwung war aber erst nach 1965 zu sehen. Demnach tat sich der Bowlingsport schwer in seiner Verbreitung.
Verkannt als "Kegelsport", "nicht seriös" - die Verbindung zu Kegel u. Kneipen-Touren lag zu nahe.
Alkohol, selbst das Rauchen während des Bowlingspiels ist verpöhnt und auch untersagt - bei Ligaspielen.

Bowling ist ein Sport.
Konzentration, Training und Kondition braucht man um ein guter Bowlingspieler zuwerden.

 
 
Das Spiel

Amerikanische Begriffe prägen das Bowlingspiel, ein kleines Handicap für das erste Verständniss. Gutes Timing, koordinierter Bewegungsablauf bestimmen das Spielgeschehen.

Bowling spielt man mit Kugeln, aus Hartgummi, Polyester, Urethan bzw. eine Mischung aus beidem.

Die Kugeln sind größer als beim Kegeln, das Gewicht liegt zwischen 4,5 und 7,3 kg.

Grifflöcher für Daumen, Hand und Mittelfinger ermöglichen ein besseres Handling und geübte Spieler können so, der Kugel einen Drall geben, um die Effiktivität beim Einlaufen in die Pins zu vergrößern.

In einem Spiel tritt man zehnmal an, um jeweils in maximal 2 versuchen alle Pins zu räumen. Der "Strike" zählt am meisten (Räumen mit dem ersten Wurf), doch fast noch "wichtiger" ist das Räumen im zweiten Wurf (Spare), wenn der erste Wurf misslingt  (Ich sage nur die "Schwedenkrone" Kenner wissen was ich meine:)

300 Pins ist das optimale Spiel ("Eine perfekte Partie" Traum eines jeden Bowlingspielers). Spitzenspieler spielen einen Schnitt von über 200 Pins pro Spiel!

Bowling macht nicht nur Spass - Sportärzte halten Bowling für sehr günstig. Es gibt nur selten Verletzungen und Haltungsschäden werden verhindert. Sehr beruhigend zu wissen, dass Spass auch gesund sein kann.

Nur der sportliche Genuss "gut Holz" ist verblieben, ansonsten erinnert wirklich nichts mehr an das frühere Kegeln und das ist auch gut so...

Zählweise beim Bowling  ---   Quelle DBU
Ein Spiel besteht aus 10 Frames. Ziel ist es in jedem Frame die aufgestellten Pins (Kegel) mit max. 2 Würfen (Ausnahme ist der 10. Frame) zu Fall zu bringen. Erzielt man im 10. Frame einen Strike, erhält man zwei Bonuswürfe, bei einem Spare einen Bonuswurf.

Erzielt man in einem Frame einen Strike (d.h. alle 10 Pins werden mit dem 1. Wurf zu Fall gebracht), werden in diesem Frame zu den gefallenen 10 Pins die Ergebnisse der zwei nachfolgenden Würfe addiert. 

Erzielt man einen Spare (d.h. mit dem 2. Wurf werden die übrig gebliebenen Pins des 1. Wurfs zu Fall gebracht), wird in diesem Frame zu den gefallenen 10 Pins das Ergebnis des nachfolgenden Wurfs addiert. 

Hat man einen Fehler werden die gefallenen Pins addiert. 

Von Frame zu Frame werden die Ergebnisse aufaddiert.

Beispiel 1:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
 7 8 - 5 4     9 - 7   7 2 5 3  
18 26 35 64 83 92 112 131 140 148
 

Summe
 1. Frame  (Spare) 10 plus 8 (nachfolgender Wurf) des 2. Frame addiert. 18 18
 2. Frame  (Fehler) 8 8 26
 3. Frame  (Fehler) 5+4 9 35
  4. Frame  (Strike) die 10 plus 10 vom 5. Frame (1. nachfolgender Wurf) plus 9 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 6. Frame 29 64
  5. Frame  (Strike) die 10 plus 9 (1. nachfolgender Wurf) plus 0 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 6. Frame 19 83
  6. Frame  (Fehler) 9 9 92
  7. Frame  (Spare) zu den 10 die 10 vom 8. Frame (nachfolgender Wurf) 20 112
  8. Frame  (Strike) die 10 plus 7 (1. nachfolgender Wurf) plus 2 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 9. Frame 19 131
  9. Frame  (Fehler) 7+2 9 140
10. Frame  (Fehler) 5+3 8 148

Beispiel 2:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
 9 -      9 7 8 - 9   8 - 9  8
9 38 58 75 93 101 121 139 147 165
 

Summe
 1. Frame  (Fehler) 9 9 9
 2. Frame  (Strike) die 10 plus 10 vom 3. Frame (1. nachfolgender Wurf) plus 9 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 4. Frame 29 38
 3. Frame  (Strike) die 10 plus 9 (1. nachfolgender Wurf) plus 1 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 4. Frame 20 58
  4. Frame  (Spare) zu den 10 die 7 vom 5. Frame (nachfolgender Wurf) 17 75
  5. Frame  (Spare) zu den 10 die 8 vom 6. Frame (nachfolgender Wurf) 18 93
  6. Frame  (Fehler) 8 8 101
  7. Frame  (Spare) zu den 10 die 10 vom 8. Frame (nachfolgender Wurf) 20 121
  8. Frame  (Strike) die 10 plus 8 (1. nachfolgender Wurf) plus 0 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 9. Frame 18 139
  9. Frame  (Fehler) 8 8 147
10. Frame  (Spare) 10 plus Bonuswurf 8 18 165

Beispiel 3:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
 9 8 1         9   9 9
18 27 57 87 116 136 156 176 196 216
 

Summe
 1. Frame  (Spare) zu den 10 die 8 vom 2. Frame (nachfolgender Wurf) 18 18
 2. Frame  (Fehler) 8+1 9 27
 3. Frame  (Strike) die 10 plus 10 vom 4. Frame (1. nachfolgender Wurf) plus 10 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 5. Frame 30 57
  4. Frame  (Strike) die 10 plus 10 vom 5. Frame (1. nachfolgender Wurf) plus 10 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 6. Frame 30 87
  5. Frame  (Strike) die 10 plus 10 vom 6. Frame (1. nachfolgender Wurf) plus 9 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 7. Frame 29 116
  6. Frame  (Strike) die 10 plus 9 (1. nachfolgender Wurf) plus 1 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 7. Frame 20 136
  7. Frame  (Spare) zu den 10 die 10 vom 8. Frame (nachfolgender Wurf) 20 156
  8. Frame  (Strike) die 10 plus 9 (1. nachfolgender Wurf) plus 1 (2. nachfolgender Wurf) aus dem 9. Frame 20 176
  9. Frame  (Spare) zu den 10 die 10 vom 10. Frame (nachfolgender Wurf) 20 196
10. Frame  (Strike) 10 plus Bonuswürfe 9+1 20 216









                               ONGURU SAGT:  "SCHIEBEN SIE MAL EINE NICHT GANZ SO RUHIGE KUGEL"



Bericht von B.RU