Die Frühstarterin
>>Julia Biedermann sammelte bereits im Alter von vier Jahren erste Kameraerfahrungen – in der „Sesamstrasse”. Der grosse Durchbruch gelang in den Achtzigern mit der Serie „Ich heirate eine Familie”. Sie spielte viele Jahre lang Theater und in TV-Reihen wie „Tatort” oder „Traumschiff”. Julia Biedermann lebt mit ihrem Mann und Sohn Julius in Irland. Seit dem 11. Januar ist sie im „Dschungelcamp” auf RTL zu sehen.„Zickig sein ist mir zu anstregend”Schauspielerin Julia Biedermann über ihre Reise ins „Dschungelcamp”, das Klischee ihres Nachnames — und warum sie ihren Busen liebt
Playboy: Wie gefallen Ihnen Ihre Bilder?
Biedermann: Ich bin hin und weg. Schon während des Shootings habe ich mich superwohl gefühlt.
Playboy: Was mögen Sie an Ihrem Körper am liebsten?
Biedermann: Meinen kleinen Busen, mit dem bin ich sehr glücklich. Ich finde, er lässt mich filigraner wirken.
Playboy: Wenn dieses Interview erscheint, werden Sie bereits im „Dschungelcamp“ (RTL) sein. Was reizt Sie an diesem Projekt?
Biedermann: Januar in Europa – das ist doch furchtbar. Da war der Gedanke, nach Australien zu reisen, einfach sehr verlockend. Aber ich empfinde es auch als große Herausforderung, so ein Abenteuer zu überstehen. Wir sind dort ja nicht im Luxushotel untergebracht.
Playboy: Über was machen Sie sich die meisten Gedanken?
Biedermann: Was die sich wohl für Prüfungen für uns einfallen lassen. Bungee-Jumping im Dschungel fände ich zum Beispiel überhaupt nicht lustig. Ich habe ein bisschen Höhenangst. Und ich hoffe, dass es im Camp keinen Zickenalarm gibt.
Playboy: Waren Sie nicht jahrelang selbst eine Zicke?
Biedermann: Ja, als Tanja in der TV-Serie „Ich heirate eine Familie“. Aber so bin ich nicht privat. Vielleicht bin ich manchmal ein wenig ungeduldig, aber es ist mir viel zu anstrengend, zickig zu sein. Manchmal fiel es mir richtig schwer, das in der Rolle so durchzuhalten. Aber man hat es mir ja offensichtlich ganz gut abgenommen.
Playboy: Dagegen war Ihr allererster Fernsehauftritt recht harmlos . . .
Biedermann: . . . ja, meine Karriere begann mit vier Jahren in der „Sesamstraße“. Neben Ernie und Bert. Da war ich dann in kleinen Einspielfilmen zu sehen.
Playboy: Müssen Sie sich eigentlich oft Witze über Ihren Nachnamen anhören?
Biedermann: Das gehört dazu. Es gab sogar Phasen, in denen ich das Biedermann- Klischee voll bedient habe und nur im Dirndl rumgelaufen bin.
Playboy: Auf einer Skala von eins bis zehn – wie bieder sind Sie wirklich?
Biedermann: Das kommt ganz auf meine Laune an. Manchmal null und in anderen Dingen bin ich dann wieder so was von erzkonservativ. Ich liebe zum Beispiel gut-bürgerliches Essen wie Entenbraten mit Rotkohl und Knödeln.
Playboy: Kochen Sie auch selbst?
Biedermann: Ja, total gern. Aber nichts Deutsches, das kann ich nicht. Ich koche ausschließlich asiatisch. Meine thailändische Hühner-Kokossuppe zum Beispiel ist der Knaller.
Playboy: Was muss ein Mann tun, um Sie zu beeindrucken?
Biedermann: Komplimente machen! Das ist zwar abgedroschen, kommt bei mir aber immer gut an. Und wenn es nur ein „Was tragen Sie heute für eine schöne Bluse!“ ist.
Playboy: Sind Sie nie misstrauisch, ob das auch von Herzen kommt?
Biedermann: Selbst wenn nicht – es hebt trotzdem die Stimmung.
Playboy: Was war das schönste Kompliment, das Ihnen Ihr Mann je gemacht hat?
Biedermann: Dass er mich nach der Geburt unseres Sohnes noch mehr sexy findet als zuvor.
Quelle und Copyright: Playboy.de - Interview: Mareike Ludwig