investiert dabei mehr in ihre Produktpräsentationen und
ihre Händlerbereiche. Einen Anstieg erfährt die IFA neben der
internationalen Präsenz auch bei der Beteiligung von Ausstellern aus
Deutschland.
B i l d e r g a l e r i e
Darüber hinaus haben die Firmen Intel, Ingram Micro und Canon die IFA
für sich neu und wieder entdeckt. Intel, größter Halbleiterhersteller
der Welt, wird in einer kompletten Halle (7.2) die Produkt-Highlights
für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation im Rahmen der
Wohnzimmer-Unterhaltung vorstellen. Ingram Micro, weltweit größter
Distributor für Technologieprodukte, geht mit seiner Handelsmarke
V7-Videoseven für LCD-Fernseher in Halle 1.2. an den Start. Wieder
zurückgekehrt auf das Berliner Messegelände ist Canon. Auf 1.400 qm
Freigelände wird das neueste Portfolio aus der Welt des Digital Imaging
von Canon präsentiert.
Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH betont:
„ Die IFA 2005 ist das einzige weltweite Branchenevent der Consumer
Electronics mit Innovationskraft und Wachstumskurs. Gerade mit
Ausstellern aus der IT-Branche, die sich erstmals zur IFA bekennen,
ebenen wir den Weg für die Herausforderung der digitalen Revolution.“
IFA Trends
2005

Zu den spektakulärsten Trends zählt der Generationswechsel der
Fernsehgeräte hin zum großen, flachen Heimkino-Bildschirm im Format
16:9. Was sich bereits auf der IFA 2003 als spannende technische
Entwicklung abzeichnete, bestimmt im Jahr 2005 nun auch das
Marktgeschehen auf breiter Front. Bildschirme mit Diagonalen bis zu 160
Zentimeter und mehr sind auch als Großserien-Produkte keine Exoten mehr.
Die IFA 2005 zeigt schon heute, in welchem Maß High Definition
Television (HDTV) die Fernsehzukunft bereichern wird. Hans- Joachim
Kamp, Mitglied des Aufsichtsrates der gfu, Vorsitzender des
Fachverbands Consumer Electronics im ZVEI und Vorsitzender des
IFA-Vorstandes, betont: „Beflügelt von der allseits spürbaren
Digitalisierung und den neuen Displaytechnologien geht die Branche
selbstbewusst und optimistisch zur IFA 2005 nach Berlin“.
Die IFA-Aussteller demonstrieren aber auch, mit welchen Medien sich die
hoch auflösenden Großbild-Geräte heute schon nutzen lassen. Dazu
gehören zum Beispiel die ersten Camcorder, die Digitalvideos in
HD-Qualität drehen – oder Digitalkameras, die hoch auflösende Fotos für
eindrucksvolle Diashows liefern.
Filme auf HD-Medien werden erst im nächsten Jahr in größerer Auswahl
erscheinen. Gleich zwei neue Medienformate stehen dann zur Auswahl: die
Blu-ray Disc und die HD-DVD. Die IFA zeigt erste Prototypen von Playern
und Recordern für diese neuen Medien.
Die Digitalisierung und damit der Trend zur mehr Qualität schreitet auch bei den Ton-Medien immer weiter voran.
Die Grenzen des technisch Machbaren für den guten Ton demonstriert der
Ausstellungsbereich HiFi/High End im Messehallen-Karree rund um den
Funkturm. Diese weltweit größte HiFi-Show zeigt unter anderem die
teuerste HiFi-Anlage der Welt, eine millionenschwere Kombination aus
allem, wovon HiFi-Fans träumen.
Musik für den mobilen Genuss ist ein weiteres, heißes Trendtrema der
IFA: MP3-Player, die oft mit winzigen Festplatten Tausende von
CD-Titeln für den Transport in der Hosentasche speichern, haben auf der
Messe ebenso wie draußen im Markt Hochkonjunktur.
Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für
Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) hebt hervor: „Die
Produkte der Consumer Electronics sind attraktiv, sie machen Spaß, sie
vermitteln Faszination. Wir sind deshalb überzeugt, dass die IFA 2005
mit ihrer einzigartigen Vielfalt an spannenden, hochwertigen und
zukunftssicheren Neuheiten einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen
Nachfrage leistet und die positive Marktentwicklung der Branche weiter
verstärkt.“
IFA International Keynotes
Vom 2. – 5. September 2005 spricht täglich ab 9:45 Uhr ein Top-Manager
der Consumer Electronics (CE) Branche auf der IFA über die neuesten
Produktentwicklungen und Strategien der Zukunft. Thematisch fokussieren
die IFA International Keynotes innovative Ideen fürs Leben, die den
Menschen nicht nur technolo-gische Fortschritte bieten, sondern auch
den Umgang mit der Technik erleichtern. Das hochkarätige Fachforum
bietet nationalen wie internationalen Fachbesuchern während der IFA
2005 Gelegenheit, in die Consumer Electronics einzutauchen und
Informationen aus erster Hand zu erhalten. Neben Fumio Ohtsubo werden
auch Rudy Provoost, CEO Philips Consumer Electronics und
EICTA-Präsident, Don MacDonald, Vizepräsident und General Manager
Digital Home Group, Intel Corporation sowie Kai-Uwe Ricke,
Vorstandsvorsitzender der Deutsche Telekom AG, sprechen.
Hoch auflösendes Fernsehen in Halle 26
Zur diesjährigen IFA (2.-7.9. 2005) widmet sich ein eigener
Ausstellungsbereich in Halle 26 unter dem Motto „TV in new dimension –
Come in and enjoy“ dem Trendthema High Definition Television (HDTV).
Auf über 10.000 qm präsentieren 80 Aussteller aus 19 Ländern zahlreiche
High Definition (HD) Produkte. Bereits vor 20 Jahren konnten sich
Besucher der IFA im Technisch-Wissenschaftlichen Programm ein erstes
Mal mit dem hoch auflösenden Fernsehen (HDTV) beschäftigen. Zur IFA
2005 geht HDTV als der ultimative Weg zu technisch besseren Bildern in
die zweite Runde und gibt einen Ausblick auf die HDTV-Übertragungen zur
Fußball-Weltmeisterschaft 2006. In Halle 26 wird sich High-Definition
Television in seiner Vielseitigkeit auf einer eigenen Aktionsfläche der
IFA HDTV Sportsbar mit rund 600 qm dem Publikum präsentieren. Herzstück
der IFA HDTV Sportsbar ist ein American Diner im Stil der weltweit
bekannten Sportsbars mit rund 30 Flachdisplays. Das Konzept der IFA
HDTV Sportsbar wird durch verschiedene Lounge-Ecken, einer Stadion
nachempfundenen Tribüne sowie einem Basketball Court abgerundet.
Digital Entertainment & Music
Die IFA Digital Music Lounge in Halle 1.1 richtet sich an alle Musik
interessierten und jungen Besucher der IFA 2005. Hier zeigen wichtige
Akteure wie die Native Instruments GmbH, die im Markt der Musik- und
Audiosoftware zu den führenden Unternehmen zählt, und die Firma Gravis
die aktuellsten Trends der Musikszene. Einblick hinter die Kulissen der
Berufswelt bieten der Music Media Park mit den IFAtours und
jugendnetzberlin.de vom 5. bis 7. September 2005. Unter-nehmen auf dem
Messegelände aber auch in Berlin stellen hier Jobperspektiven der
Branchen Musik, Medien und Elektronik in der Praxis vor.
Mit Produkten und 20minütigen Bühnenpräsentationen geht Native
Instruments an den Start. Produktspezialisten und DJ Kabuki, einer der
dienstältesten und bekanntesten Drum&Bass DJs Deutschlands, zeigen
die neuesten Profi-DJ-Programme. Zusätzlich werden Workshops angeboten,
bei denen Insidertipps gegeben und Fragen beantwortet werden.
Ein besonderes Highlight in diesem Ausstellungsbereich ist die
IFA-Podcast-Welt, eine Kooperation von Gravis und Audible. Insider
sprechen vom „Podcasting“, gemeint ist das Erstellen von Audiodateien
im mp3-Format (Podcast), die dann im Internet zum Download zur
Verfügung gestellt werden können. Auf dem Programm stehen Roundtables
und Podiumsdiskussionen mit prominenten Gästen.
IFA Reseller Parks in Halle 4.2
Das bereits erfolgreiche Konzept der Reseller-Parks auf der IFA 2003
wird 2005 fortgesetzt. Vom 2. bis 7. September 2005 erhalten
Fachhändler in den Reseller Parks IFA Communication und IFA Computing
auf rund 790 qm in Halle 4.2 direkten Zugang zu Ausstellern und
Fachhandelsinformationen. Einer der wichtigsten Aussteller in diesem
Jahr ist Siemens mit fast 100 qm im Reseller Park Communication.
Bereits 2003 haben die Reseller Parks die Erwartungen der Aussteller
erfüllt, denn hier können sowohl Fachhändler als auch Endverbraucher
Informationen sammeln und beraten werden. Die IFA Reseller-Parks 2005
sind erneut in Zusammenarbeit mit dem Messeveranstalter Global
FairsTT-Messe (Osnabrück) und den Branchenverbänden thematisch
konzipiert worden.
Miss IFA – Botschafterin der weltweit größten CE-Messe
Miss IFA zeigt sich 2005 in ihrem neuen Outfit. Lebendig, weltoffen,
attraktiv und weiblich wird sie bei ihren Auftritten im Rahmen der IFA
erscheinen. Die maßgeschneiderte Kleidung ist eine Kreation der
Berliner Designerin Evelin Brandt, die seit 15 Jahren mit ihrem Label
EVELIN BRANDT BERLIN erfolgreich ist.
Seit 2001 verkörpert die Miss IFA die weltgrößte Consumer
Electronics Messe virtuell, entwickelte sich 2003 zu einer realen Figur
und steht nun 2005 als lebendiges Key Visual für die IFA 2005. Die
junge Frau mit den knallroten Haaren steht im Mittelpunkt der gesamten
IFA-Kommunikation. Sie blickt von allen Plakaten und nimmt an
Präsentationen, Pressekonferenzen und Aussteller-Terminen teil.
Ausstellung „Albert Einstein – Ingenieur des Universums“ im TWF Halle 5.3
Veranstalter und Organisator der IFA 2005, die Gesellschaft für
Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik GmbH (gfu) und die Messe
Berlin GmbH, erinnern im Einstein-Jahr 2005 an die Eröffnungsrede des
weltberühmten Physikers und Nobelpreisträgers Albert Einstein vor 75
Jahren auf der Großen Deutschen Funkausstellung in Berlin. 75 Jahre
später präsentiert die Max-Planck-Gesellschaft die Ausstellung „Albert
Einstein - Ingenieur des Universums“ auf der IFA. Die Besucher können
die Ausstellung, die vom Max-Planck-Institut für
Wissenschaftsgeschichte konzipiert wurde, virtuell begehen und online
auf die verschiedenen Medienstationen der Einsteinausstellung zugreifen.
Den IFA-Besuchern wird im Technisch-Wissenschaftliche Forum (TWF) in
Halle 5.3 die einmalige Gelegenheit geboten, einerseits auf den
historischen Pfaden der Wissenschaftsgeschichte Einsteins zu wandeln
und andererseits die rasanten Technikentwicklungen der CE-Branche von
heute live zu erleben.
Rede zur IFA-Eröffnungspressekonferenz vom 30.08.2005: Dr. Rainer Hecker (30.08.2005)
Inhalt des Referats von Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender
der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu)
anlässlich der IFA-Eröffnungs-Pressekonferenz am 30. August 2005 in
Berlin
Neue Erlebnishorizonte – neue Marktchancen
IFA 2005: Schauplatz spannender Innovationen –
Von HDTV bis zur vernetzten Unterhaltungselektronik
Schon heute, wenige Tage vor dem Start der IFA 2005, steht fest: Die
weltweite Leitmesse für Consumer-Electronics setzt erneut Maßstäbe. Ich
meine damit nicht allein die Eckdaten, mit denen die IFA ihre
Wachstumsdynamik schon äußerlich dokumentiert. Auch sie sollten nicht
unerwähnt bleiben: Rund 15 Prozent mehr Aussteller als im IFA-Jahr 2003
und ein ebenso hoher Zuwachs an Ausstellungsfläche sind Fakten, auf die
wir, wie ich finde, schon jetzt stolz sein dürfen.
Ich spreche aber vor allem von Innovationen, mit denen die digitale
Unterhaltung ganz neue Erlebnis-Welten und damit auch ganz neue
Marktchancen für die Zukunft erschließt. Dazu zählt der spektakuläre
Generationswechsel von den klassischen Röhrenfernsehgeräten hin zu
großen, flachen Heimkino-Bildschirmen im breiten Format 16:9. Schon die
IFA 2003 dokumentierte diesen Trend eindrucksvoll; in diesem Jahr
erleben wir auch den wirtschaftlichen Durchbruch der neuen Technologie
zu einem Massenmarkt.
Startschuss für das europäische HDTV
Die neue Technik etablierte in kürzester Zeit eine Erlebnisqualität,
die auf der IFA 2005 gleich den nächsten Evolutionsschritt der Consumer
Electronics
nach sich zieht – den Übergang zu Medienformaten, die das Potential der
neuen, hoch auflösenden Bildschirmgeneration uneingeschränkt nutzen,
kurz, den Übergang ins High-Definition-Zeitalter.
So fällt auf der IFA 2005 quasi der Startschuss für hoch auflösendes
Fernsehen in Europa. Im November dieses Jahres wird Premiere mit seinen
ersten regelmäßigen HDTV-Ausstrahlungen beginnen. Weitere Sender, etwa
SAT.1 und ProSieben, beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und
dürften in absehbarer Zeit folgen. Auch in anderen europäischen Ländern
stehen regelmäßige HDTV-Angebote kurz vor dem Start – etwa von Canal
Plus in Frankreich oder von BSkyB in Großbritannien. Schon heute können
wir sagen: Das Zukunftsfernsehen HDTV wird dem Endgerätemarkt Impulse
verleihen, die eine ähnliche Bedeutung haben werden wie die Einführung
des Farbfernsehens Ende der sechziger Jahre.
Mit den HDTV-Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden
Jahr – Premiere hat bereits angekündigt, alle Spiele in der neuen
Technik zu senden – wird das hoch auflösende Fernsehen einen ersten
kräftigen Entwicklungsschub erfahren. Einen Vorgeschmack darauf erleben
die IFA-Besucher bereits in der Halle 26: Dort können sie in einer „IFA
HDTV Sportsbar“ relaxen und auf rund 30 HD-Geräten Sportübertragungen
in Stadion-Atmosphäre genießen.
Bei aller Begeisterung für die neue Fernseh-Qualität begegnen wir als
IFA-Veranstalter dem Thema HDTV natürlich auch mit gebührendem
Augenmaß, indem wir deutlich sagen: HDTV wird nicht gleich von einem
Tag auf den anderen unsere etablierten Fernsehsysteme ablösen. Es wird
sich über einen längeren Zeitraum hinweg von zunächst einzelnen,
zusätzlichen Premium-Angeboten bis hin zu einer Qualitäts-Alternative
auf breiter Programmbasis entwickeln.
Ich spreche deshalb auch bewusst von einer Evolution – nicht von einem
revolutionären Umbruch. Aber mit der IFA 2005 öffnen wir erstmals
unwiderruflich die Tür in die High-Definition-Zukunft – mehr als nur
einen Spalt weit. Denn selbst Programmanbieter, die derzeit noch keinen
kurzfristigen HDTV-Start angekündigt haben, etwa die
öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland, bereiten sich schon
intensiv darauf vor – mit der schrittweisen Umstellung auf die
Programmproduktion in High-Definition-Technik, mit
Qualitätsverbesserungen ihrer laufenden digitalen Ausstrahlungen, mit
einem stetig wachsenden Anteil an Sendungen im zukunftsweisenden
Heimkino-Breitbild-Format 16:9 und last, but not least, auch mit der
Ausstrahlung der Fußball-Weltmeisterschaft in 16:9.
„HD ready“: Zukunftssicherheit garantiert
Für alle, die HDTV schon heute genießen wollen, präsentiert die IFA
2005 bereits ein lückenloses Geräteangebot. Dazu zählen
Satellitenempfänger, die nach den neuen HDTV-Standards arbeiten und die
passenden Schnittstellen für den Anschluss an HDTV-taugliche
Fernsehgeräte bieten. Und dazu zählt selbstverständlich eine umfassende
Auswahl an hoch auflösenden Fernsehern, die bereits mit ihrer gesamten
technischen Ausstattung darauf vorbereitet sind, HDTV-Programme auf
ihren Bildschirmen zu zeigen. Diese zukunftssicheren Modelle sind am
Logo „HD ready“ zu erkennen: Geräte mit diesem Etikett garantieren den
problemlosen Übergang in die Medienzukunft.
Wer ein solches Gerät schon heute anschafft, kann selbst ohne
HDTV-Programme bereits High-Definition-Qualität genießen, zum Beispiel
mit selbst gedrehten, hoch auflösenden Videos aus einem HD-Camcorder,
der mit 1080 Zeilen filmt. Die IFA zeigt gleich mehrere neue Modelle
mit dieser faszinierenden Technik. Auch digitale Foto-Kameras sind
natürlich eine erstklassige Quelle für moderne Bildschirme: Wer seine
Ferienerinnerungen auf einem großen LCD- oder Plasma-Fernseher als
Diashow genießt, erlebt die schönsten Momente des Urlaubs noch einmal
besonders intensiv.
Sogar Spielfilme aus Hollywoods Traumfabriken sind bereits in High
Definition-Qualität zu haben – wenn auch noch nicht in großer Auswahl.
Sie beruhen auf aktueller DVD-Technik und sind mit einem besonders
effizienten Kompressionsverfahren codiert. Die IFA zeigt erste
DVD-Player, die dieses Format abspielen und auf hoch auflösenden
Bildschirmen darstellen können.
Ein größeres Repertoire an vorbespielten High-Definition-Medien wird
erst im nächsten Jahr erscheinen. Gleich zwei neue Medienformate stehen
dann zur Auswahl: die Blu-ray Disc und die HD-DVD. Beide arbeiten mit
kurzwelligem blauem Laserlicht, das viel schmalere Datenspuren lesen
kann als der rote Laser in DVD-Spielern. Die IFA zeigt bereits die
ersten Prototypen von Playern und Recordern für diese neuen Medien –
sozusagen als Appetitanreger und zur Vorfreude auf eine
Video-Generation mit einer unglaublich faszinierenden Bildqualität, die
im wahrsten Sinne des Wortes das Kino ins Wohnzimmer holt.
Und auch die Videospiele stehen vor dem Generationswechsel in die
HD-Welt: Konsolen wie die PlayStation 3 oder die Xbox 360, die in
diesem bzw. im nächsten Jahr auf den Markt kommen, präsentieren die
neuen Spiele-Titel mit interaktiven Abenteuern in
High-Definition-Auflösung.
Digitalisierung macht das Fernsehen mobil
Die fortschreitende Digitalisierung macht die Bilder aber nicht nur
größer, schöner und schärfer – sie macht sie auch mobil. Dafür steht
die überaus erfolgreiche Einführung des Überall-Fernsehens DVB-T, das
sich auf der IFA unter anderem mit einer Fülle neuer, interessanter
Empfangsgeräte präsentiert, zum Beispiel mit Empfängern im Format von
USB-Sticks, die man einfach ans Notebook steckt, um unterwegs
Spielfilme oder Nachrichten anschauen und sogar auf der Festplatte
mitschneiden zu können.
Darüber hinaus arbeiten Gerätehersteller, Netzbetreiber und
Programmanbieter bereits an weiteren Varianten audiovisueller Medien,
die speziell auf den mobilen Empfang mit Handys oder
PDA-Taschencomputern zugeschnitten sind. Zwei Technologien stehen
hierfür zur Verfügung – zum einen DVB-H, das auf dem bewährten DVB-T
aufbaut, zum anderen Digital Multimedia Broadcasting, kurz DMB,
sozusagen die audiovisuelle Erweiterung des Digitalradios DAB. Über
beide Systeme können sich die IFA-Besucher unter anderem im
Technisch-Wissenschaftlichen Forum informieren, dem
Zukunfts-Schaufenster der Messe in der Halle 5.3.
Wie Medienmacher, Medienpolitiker und Gerätehersteller sich die
Einführung und die Marktentwicklung all dieser neuen digitalen
Medienplattformen von DVB-H bis HDTV vorstellen – darüber informiert am
5. September eine hochkarätige Expertenrunde, an der auch der
Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck in seiner Funktion als
Vorsitzender der Rundfunkkommission der Bundesländer teilnimmt. „Neues
wagen: Medienpolitik@IFA“ heißt das Motto der Podiumsdiskussion, zu der
gfu und ZVEI in die „IFA HDTV Sportsbar“ einladen.
Surround-Hörfunk mit fünf Kanälen
Natürlich profitiert auch der Hörfunk von der Digitalisierung. Jüngstes
Beispiel: Von der IFA an strahlt die ARD ihre gesamten Radioprogramme
über digitale Tonkanäle des Satelliten-Fernsehsystems DVB-S aus. Dazu
nehmen die öffentlich-rechtlichen Radiomacher eigens einen neuen
Satellitentransponder in Betrieb. Der Vorteil für alle HiFi-Fans: Mit
dem himmlischen Übertragungsweg steht so viel Bandbreite zur Verfügung,
dass Programme mit Datenraten bis zu 320 Kilobit pro Sekunde ins
Wohnzimmer kommen. Weniger technisch ausgedrückt: Die
Übertragungsqualität ist überragend, sie kann sich ohne weiteres mit
der Klangqualität digitaler Tonträger messen. Sogar die regelmäßige
Ausstrahlung von Programmen mit Raum füllendem digitalem Surround-Sound
über fünf Kanäle wird damit möglich – eine besonders reizvolle
Übertragungsart für Konzerte, Hörspiele und andere hochkarätige
Produktionen.
Musik komprimiert und über das Internet
Neben bewährten und neuen Rundfunk-Infrastrukturen gewinnt auch das
Internet immer größere Bedeutung als Plattform für Medieninhalte –
populärstes Beispiel ist der Musikvertrieb über das World Wide Web.
Passende Player, die sowohl das beliebte Tonformat MP3 als auch die von
den Musikanbietern verwendeten Digitalformate abspielen können, zeigt
die IFA in unzähligen Varianten. Und sie demonstriert, wie sich die
ursprünglich rein musikalischen Entertainer mehr und mehr zu
multimedialen
Universalplayern für digitalen Sound, digitale Fotos und digitale
Videos entwickeln – oft samt eingebauter Kamera, integriertem Radioteil
und einem Mikrofon für Sprachaufnahmen.
So präsentiert sich der MP3-Boom auch als besonders plastisches
Anschauungsmaterial für die viel zitierte Konvergenz von Medien,
Techniken und Gerätearten. Sogar in die Kommunikationselektronik ist
die MP3-Musik längst vorgedrungen: Die IFA 2005 zeigt das erste Handy,
in dem eine Festplatte mit einer Kapazität von drei Gigabyte rotiert –
für tönende Archive, die rund 1.000 Musiktitel fassen.
Die größte HiFi-Schau der Welt
Da werden vermutlich selbst eingefleischte HiFi-Fans schwach, aber sie
haben auf der IFA auch noch eine Fülle anderer lohnender Ziele. Denn
immerhin stellt das Hallenkarree rund um den Funkturm – einschließlich
der großen Messehalle 9 – nichts weniger dar als die größte HiFi-Schau
der Welt. Und Superlative gelten auch für die Qualität der Exponate. So
demonstriert hier die teuerste HiFi-Anlage der Welt die Grenzen des
technisch Machbaren – eine millionenschwere Kombination aus allem,
wovon wahre HiFi-Fans träumen.
Innovationen bei digitalen Kameras und Camcordern
Auch Hobbyfotografen begegnen auf der IFA ihren Traumgeräten – schicken
neuen Digitalkameras für immer eindrucksvollere Bilder. Auflösungen bis
zu sechs, acht oder gar neun Megapixel sind keine Seltenheit – nicht
einmal bei extrem kompakten Kamera-Modellen, die kaum größer sind als
eine Zigarettenschachtel. Außerdem haben die Hersteller die
Reaktionszeiten verbessert: Die Kameras lösen schneller aus und fangen
auch Motive ein, die früher längst aus dem Sucher verschwunden waren.
Und höhere Lichtempfindlichkeit sorgt selbst dann noch für klare
Bilder, wenn das Tageslicht allmählich zur Neige geht. Manche Modelle
fotografieren sogar mit komfortablen Bildstabilisatoren, die jeden
Verwackler stoppen.
Wer seine Urlaubserinnerungen lieber in bewegten Bildern konserviert,
der findet auf der IFA interessante neue Camcorder in allen
erdenklichen Varianten – und vor allem: mit technischen
Leistungsmerkmalen, die vor wenigen Jahren noch kostspieligen,
halbprofessionellen Geräten vorbehalten waren. Dazu zählen zum Beispiel
Aufnahme-Sensoren mit drei separaten Chips für jede der drei
Grundfarben, die überragende Bildqualität liefern mit satten,
außerordentlich natürlichen Farben.
Zu ausgesprochenen Trendsettern entwickeln sich in diesem Jahr
Camcorder-Modelle, die nicht mehr mit einer Cassette, sondern mit einem
acht Zentimeter kleinen Mini-DVD-Rohling als Aufnahmemedium arbeiten.
Die Vorzüge der kompakten Scheibe liegen auf der Hand: Lästiges Vor-
und Zurückspulen entfällt, und das Speichermedium lässt sich ohne
weitere Kopier-Arbeiten sofort in jedem DVD-Player abspielen. Aber auch
andere moderne Speichermedien gewinnen in der Camcorder-Technik immer
mehr an Bedeutung, zum Beispiel winzige Festplatten. Die allerkleinsten
Geräte für digitale Videos, zugeschnitten auf die Tasche im
Freizeit-Hemd, speichern die Bilder sogar auf Chipkarten, also ganz
ohne Mechanik.
Unterhaltungselektronik im Netz
Gilt es schließlich, die eigenen Digitalaufnahmen nachzubearbeiten und
zu archivieren, kommt heute unweigerlich ein PC ins Spiel – auch das
gehört zur Konvergenz in der digitalen Medienwelt. Immer häufiger
übernimmt der Computer bestimmte Aufgaben der digitalen Unterhaltung,
sei es als Verwalter digitaler Fotosammlungen oder als zentraler
Speicher für digitale Musik und Videos. Die logische Folge: Geräte der
Unterhaltungselektronik haben immer öfter eine Schnittstelle, die
früher allein den PCs vorbehalten war – den Netzwerkanschluss. So
können sie auf Bilder, Ton und Videos zugreifen, die auf der
Computerfestplatte gespeichert sind, um sie über den Fernsehbildschirm
und die HiFi-Anlage wiederzugeben.
Der Trend zur vernetzten Unterhaltungselektronik – ganz gleich ob über
klassische Ethernet-Kabelverbindungen, drahtlose Funknetze oder gar
über die im Haus vorhandenen Strom- und Antennenleitungen –
funktioniert mittlerweile sogar immer öfter ganz ohne PC. Futuristische
Fernsehgeräte beispielsweise, auf der IFA sind sie bereits zu sehen,
können über ein Heimnetzwerk direkten Kontakt zum Internet aufnehmen
oder Festplatten im Netzwerk anzapfen, die als selbständige
Medienserver Videos und Musik zur Wiedergabe parat halten. Morgen
werden diese Teilaufgaben in Geräte der Unterhaltungselektronik
integriert werden. Moderne HiFi-Anlagen haben die Festplatte für die
Musikarchivierung gleich selbst an Bord, um die tönende Sammlung
anderen Endgeräten über das Heimnetzwerk zur Wiedergabe im ganzen Haus
zur Verfügung zu stellen. Dass sie nebenbei auch noch
Internet-Radiodienste über den DSL-Hausanschluss empfangen können,
versteht sich da fast schon von selbst.
Gerätekonzepte nach den Bedürfnissen der Nutzer
Der Trend zur Vernetzung zeigt besonders deutlich: Die Techniken
klassischer Unterhaltungselektronik und die Lösungen aus dem Bereich
der Informationstechnologie lassen sich immer weniger voneinander
trennen. Dies führt zu einer immer engeren Kooperation, aber durchaus
auch zu einem gewissen Wettbewerb zwischen Industriezweigen mit
unterschiedlichen Wurzeln. Wir – damit spreche ich als Repräsentant der
Unterhaltungselektronik-Industrie im klassischen Sinn – nehmen diesen
Wettbewerb offen und selbstbewusst an. So begrüßen wir ausdrücklich die
IFA-Präsenz bedeutender Unternehmen aus dem Bereich der
Informationstechnologie, die mit ihrem Engagement für die digitale
Unterhaltung einen wertvollen Beitrag zur gemeinsamen Entwicklung neuer
Technologien und Märkte leisten.
Gleichzeitig vertrauen wir aber auch auf unsere spezifischen,
gewachsenen Stärken, mit denen wir stets leistungsfähige Technologie in
zuverlässige, ästhetische und vor allem einfach zu bedienende
Gerätekonzepte eingebunden haben, die sich konsequent an den
Bedürfnissen ihrer Nutzer orientieren.
Kunden achten verstärkt auf Qualität
Ein weiteres Bedürfnis der Kunden geht wieder eindeutig zu mehr
Qualität. So registrieren wir ein wachsendes Vertrauen in die
Unterhaltungselektronik-Produkte bewährter Marken mit hochwertigen
Angeboten. Gleich mehrere aktuelle Marktuntersuchungen belegen diese
Trendwende. So konstatiert der GfK-Handelsexperte Wolfgang Twarda: "Die
Geiz ist geil-Welle, die vor zwei Jahren noch fast alles überrollte,
ebbt ab. Der Verbraucher schaut nicht mehr nur auf billig.
Qualität, Beständigkeit und Service würden für den Verbraucher wieder
wichtiger. Davon können Markenhersteller und der gute Fachhandel
profitieren.“
Ebenfalls von der GfK stammt das Ergebnis, dass sich die
Vertriebskanäle stabilisieren konnten. Im Klartext heißt dies, dass die
Discounter keine Zuwächse mehr verbuchen. Das Gegenteil ist der Fall:
Der Wert-Anteil an CE, IT, TK-Produkten beim Umsatz der Discounter ging
von 20 % in 2003 auf 13 % in 2004 zurück, obwohl die Aktionsanzahl 2004
gestiegen ist. Auch Fachpublikationen warnen aufgrund von
Testergebnissen davor, CE-Geräte beim Discounter zu kaufen.
Fazit: Der Erfolg der CE-Industrie basiert nicht zuletzt auch auf den
starken Marken und dem Vertrieb über den qualifizierten Handel. Handel
und Industrie haben die größte Erfahrung im Umgang mit den Konsumenten
und kennen deren Bedürfnisse. Sie bieten bedienerfreundliche Konzepte
und wohnzimmertaugliche Lösungen. Hier schließt sich der Kreis: Die
Verbindung von Industrie und Handel ist auch ein zentraler
Erfolgsfaktor der IFA.
IFA ist Konjunkturprogramm
Der nachhaltige Erfolg dieser Ausrichtung ist auf der IFA 2005
praktisch mit Händen zu greifen: Die Produkte der Consumer-Electronics
sind attraktiv, sie machen Spaß, sie vermitteln Faszination – kurzum:
Man will sie einfach haben. Wir sind deshalb überzeugt, dass die IFA
2005 mit ihrer einzigartigen Vielfalt an spannenden, hochwertigen und
zukunftssicheren Neuheiten einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen
Nachfrage leistet. Sie wird die positive Marktentwicklung unserer
Branche weiter verstärken – ganz im Sinn ihrer bewährten Rolle als
Konjunkturprogramm.

Berlin, 27. August 2005 – Vier von fünf verkauften Kameras arbeiten bereits digital
- Tendenz steigend. Die deutsche Fotobranche hofft auf acht Millionen
verkaufte Digitalkameras bis zum Jahresende, was einem Wachstum von
knapp 15 Prozent gegenüber Vorjahr entsprechen würde. Auf der IFA 2005
in Berlin sind alle Neuheiten zu bestaunen, die den beispiellosen
Siegeszug der Digitaltechnik auch in Zukunft fortsetzen sollen.
Markierten bis vor kurzem noch Modelle mit zwei oder drei Megapixeln
die Einsteigerklasse, so spendieren die Hersteller ihren
Kompakt-Kameras nun mindestens vier Millionen Pixel – als Reaktion auf
die wachsende Konkurrenz durch Foto-Handys. Anspruchsvollere Kunden mit
größerem Geldbeutel können sich über sechs bis sieben Millionen
Bildpunkte freuen; ja auf der IFA 2005 werden sogar Modelle mit acht
bis neun Megapixeln zu sehen sein, die trotzdem nicht größer als eine
Zigarettenschachtel sind. Für Ausdrucke im beliebten Format 10 mal 15
Zentimeter wären zwar auch weniger Bildpunkte ausreichend, doch
Detailreichtum schadet nie – zum Beispiel bei Vergrößerungen. Neben der
Auflösung haben die Hersteller die Reaktionszeiten verbessert: Die
Kameras lösen nun schneller aus und fangen auch Motive ein, die früher
längst aus dem Sucher verschwunden waren. Höhere Lichtempfindlichkeit
sorgt zudem für weniger Schnee im Bild, wenn’s vor der Linse mal
schummrig wird.
Vom Trend zu besserer Ausstattung bei gleichzeitig sinkenden Preisen
profitieren nicht zuletzt die Spiegelreflex-Kameras: Sie sind
inzwischen für deutlich unter 1.000 Euro inklusive Objektiv erhältlich.
Qualitätsbewusste Käufer können also auch in der Königsklasse auf
digitale Technik umsteigen. Die hohe Auflösung der Kameras verlangt
allerdings nach immer mehr Speicherplatz. Ein Foto mit acht Megapixeln
belegt zwischen drei und vier Megabyte auf der Karte. Da auch hier die
Preise rapide fallen, sind Speicherkarten mit ein Gigabyte
Fassungsvermögen aber schon für weniger als 100 Euro zu haben. Sie
bieten Platz für mindestens 250 Aufnahmen mit acht Megapixel Auflösung
– oder 400 Bilder von einer Fünf-Megapixel-Kamera.
Ein Hauptvorteil der digitalen Fotografie ist natürlich die schnelle
Verfügbarkeit der Aufnahmen. Deshalb ist auf der IFA 2005 auch jede
Menge Zubehör zu sehen, das aus virtuellen Bildern solche zum Angucken
und Anfassen macht. Kleine, tragbare Fotodrucker zum Beispiel, die auf
Wunsch die Bilddaten sogar drahtlos per Bluetooth empfangen. Oder
elektronische Bilderrahmen, die den Inhalt einer Speicherkarte auf
ihrem LCD-Bildschirm als Diashow zeigen.
DVB-T auf Erfolgskurs
Akzeptanz der neuen Technik übertrifft Erwartungen
Berlin, 25. August 2005 - Der technische Generationswechsel vom
analogen zum digitalen Antennen-Fernsehen DVB-T schreitet in großen
Schritten voran. Nachdem im Großraum Berlin zur IFA 2003 bereits die
Umstellung komplett vollzogen wurde, folgten 2004 die Regionen
Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen und das Rhein-Main-Gebiet. Damit
können bereits 38 Millionen Menschen, also fast die Hälfte aller
Bundesbürger, das digitale Antennenfernsehen empfangen. Mit den beiden
bayerischen Regionen, die im Mai 2005 umgestellt wurden, und mit
Mitteldeutschland (Halle/Leipzig, Erfurt/Weimar), die am 5. Dezember
dieses Jahres folgen wird, wächst die technische Reichweite für DVB-T
auf 47 Millionen potentielle Fernseh-Zuschauer an.
Die Akzeptanz der neuen Technik übertraf selbst optimistische
Erwartungen der Geräteindustrie und der Programmanbieter. Vom
Systemstart in Berlin bis Ende 2004 wurden mehr als 1,5 Millionen
DVB-T-Empfänger verkauft. Für 2005 rechnen die Marktforscher mit 1,8
Millionen verkauften Geräten.
Die Gründe für diese Erfolgsgeschichte liegen auf der Hand:
• Das digitale Antennenfernsehen bietet eine ganz neue
Programmvielfalt. Stellte die analoge Ausstrahlung zwischen drei und
acht Programmen zur Wahl, so lässt die digitale Übertragung derzeit
eine Auswahl von über 20 Programmen zu.
• Komfortable digitale Programmführer oder multimediale Angebote
begleiten die Sendungen und sogar die Ausstrahlung von digitalem
Mehrkanal-Ton für die Raum füllende Wiedergabe über eine
Heimkino-Anlage ist möglich.
• Das digitale Antennenfernsehen macht mobil: Es funktioniert mit kleinen, handli-
chen portablen Geräten ebenso wie mit speziellen Empfängern fürs Auto.
Die Bildqualität des terrestrischen Digitalfernsehens ist klar
überlegen: Der Analog-Empfang mit einer Zimmerantenne klappte meist nur
mit Doppelkonturen, Geisterbildern oder dem berüchtigten Schnee auf der
Mattscheibe. Der digitale Empfang dagegen sorgt für klare, ruhige und
gestochen scharfe Fernsehbilder.
Die Gerätehersteller engagieren sich immer stärker für die neue Technik
– mit einer Vielzahl von attraktiven Empfänger-Konzepten. Zur
Komplettausstattung hochwertiger Fernsehgeräte gehört auch ein bereits
ab Werk integriertes digitales Empfangsteil für DVB-T, das zusätzliche
Set-Top-Boxen überflüssig macht und den Bedienkomfort wesentlich
erhöht. Zur IFA 2005 werden viele solcher TV-Geräte vorgestellt, die
mit eingebautem Digital-Empfangsteil erhältlich oder für den
Digital-Empfang einfach und problemlos nachrüstbar sind. Für mobile
Anwendungen machen Steckkarten-Empfangsteile Notebooks oder
Taschencomputer zum Fernseh-Gerät.
Die Vorteile des digitalen Antennenfernsehens haben die Bundesbürger
überzeugt. Inzwischen nutzen deutlich mehr Haushalte die Terrestrik als
Empfangsweg als vor der Umstellung. So hat DVB-T zu einer Stärkung der
terrestrischen Empfangsebene geführt.
IFA- NEWSTICKER, 4.September 2005 (04.09.2005)
Aufbruch in eine neue Unterhaltungsära
Mit
der neuen Ära der digitalen Unterhaltungstechnik ist auch eine neue Ära
des Entertainment angebrochen. Diese These stellte Don MacDonald, Vice
President and General Manager, Digital Home Group, INTEL CORPORATION, in seiner IFA International Keynote
„The Heart of Your Digital Life: Intel“ am Morgen des dritten Messetags
auf. Und er belegte dies anhand einiger Beispiele. So betrage der
Umsatz aus dem Klingeltongeschäft in den USA mehr als vier Milliarden
Dollar. Interaktion beim Fernsehen und neue Handy-Dienste sind weitere
Beispiele. Mit der neuen Gerätetechnik einher gehen auch neue
Vertriebssysteme wie der Download von Musik und Videos über das
Internet auf den heimischen Computer. Interessant dabei: Die
Servicefirmen machen den Einkauf für die Kunden einfacher und besser
als dies Raubkopie-Anbieter können.
MacDonald verwies in
seiner Keynote nachdrücklich darauf, dass die Geräte einfach zu
bedienen sein müssen. So habe es beispielsweise lange gedauert, bis die
Hersteller den Ein/Aus-Schalter am Computer von hinten nach vorn
verlegten. Der Vizepräsident forderte Entwickler und Hersteller auf,
dass auch die Geräte der Unterhaltungselektronik auf Knopfdruck
funktionieren. Dies sei eine große Herausforderung, auf die die
Industrie reagieren müsse.
ARD startet Rundfunk in Dolby Digital 5.1
Zur IFA 2005 hat die ARD
nach einer zweijährigen Erprobungsphase die Übertragung von
Rundfunksendungen in Surround-Klangqualität gestartet. Zunächst wird
vom Bayerischen Rundfunk, dem Südwestrundfunk und dem Westdeutschen
Rundfunk ein entsprechendes Programm in Mehrkanaltechnik (Dolby Digital
5.1) über den ASTRA 1H-Satelliten ausgestrahlt, sagte Martin Wöhr,
Leiter Studioproduktion und Betrieb der BR-Hauptabteilung Produktion
und Sendung, auf dem Technisch-Wissenschaftlichen Forum (TWF) der IFA.
Nachdem bisher für die Einstellung der Radioprogramme noch das TV-Gerät
benötigt wird, sollen in Kürze entsprechend optimierte DVB-S
Set-up-Boxen mit größerem Display auf den Markt kommen. Durch die
Nutzung von Radiotext-Plus können dann auch bei Musiksendungen Titel
und Interpreten angezeigt werden.
Als erster Sender wird der
Bayerische Rundfunk ab dem 7. Oktober alle Live-Übertragungen von
Konzerten seines Symphonieorchesters auch in Mehrkanaltechnik anbieten.
Das ist nur der Anfang: „Nach 40 Jahren Stereo eröffnen sich auch im
Hörspiel den Produzenten und Regisseuren ganz andere Raumsituationen“,
sagte Wöhr.
Halle 5.3 Kontakt: Martin Wöhr, Telefon: +49/171/557 14 01, E-Mail: martin.woehr@brnet.de
Weltpremiere für Blucom interactive
ASTRA
Platform Services, eine Tochtergesellschaft des gleichnamigen
Satellitenbetreibers, setzt auf die Bluetooth-Technologie zur
drahtlosen Datenübertragung über kurze Distanzen. Auf der IFA stellt
das Unternehmen die Weltpremiere „Blucom interactive“ vor. Bei dieser
Innovation wird die Dialogfähigkeit eines Bluetooth-Mobiltelefons über
eine Set-Top-Box mit der Fernseh- oder Radionutzung kombiniert. Neben
Informationen wie Programmhinweisen, Wetterberichten, Lottozahlen oder
Sportergebnissen ermöglicht „Blucom interactive“ auch
Interaktionsformen wie Voting, Downloads, Werbung oder Chats.
Bei
der interaktiven Einbindung des Zuschauers in das laufende Programm ist
der Empfang der Daten für den Konsumenten kostenlos, da keine
Verbindung zu einem Mobilfunknetz aufgebaut werden muss. Der Rückkanal
erfolgt dann per SMS oder GPRS. Am ASTRA-Stand werden die Möglichkeiten
von „Blucom interactive“ mit verschiedenen TV-Programmanbietern
demonstriert.
Halle 26, Stand 117, Kontakt: Friedrich-Karl Reichardt, Telefon: +49/170/45 85 622, E-Mail: Friedrich-Karl.Reichardt@ses-astra.com
Pressekonferenz der japanischen Messe CEATEC
Kazuo Kaneko, Präsident der japanischen Elektronik- und Informationstechnologie Industrie (JEITA) begrüßte die zahlreich erschienenen Pressevertreter und äußerte sich sehr zufrieden über die Unterstützung der CEATEC
durch die IFA. Auch Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe
Berlin, betonte die zahlreichen Synergie-Effekte, die sich aus der
Zusammenarbeit der beiden Messen ergeben. Präsident Kaneko führte
weiter aus, dass zum derzeitigen Stand 523 Firmen und Organisationen
angemeldet seien. Im Zuge der immer weiter voranschreitenden
Internationalisierung werde die CEATEC dieses Jahr auch verstärkt
Dolmetscher für Gäste und Journalisten aus dem Ausland bereit stellen.
Schwerpunkte in diesem Jahr werden die neuen Geschäftsmodelle sein, die
sich aus der zunehmenden Verbreitung kabelloser Netzwerke ergeben.
Auch
auf sicherheitsrelevante Anwendungen und Biometrie ist der Fokus
gerichtet. Digital Broadcasting und Flat Panel-Displays bestimmen
bereits seit geraumer Zeit den Markt für Unterhaltungselektronik und
werden auch dieses Jahr neue Impulse erleben. Außerdem teilte Kaneko
mit, dass die CEATEC 2005 der erste öffentliche Auftritt für Sir Howard
Stringer als Präsident und CEO von Sony sein wird.
Die CEATEC 2005 wird vom 4.10.05 bis zum 8.10.05 auf dem Gelände der Makuhari Messe in Tokio stattfinden.
Viel Andrang bei der Telekom
Als Publikumsmagnet hat sich bereits während der ersten Messetage die Halle 6.2 erwiesen, wo sich die DEUTSCHE TELEKOM AG
mit einer umfangreichen Angebotspalette, ihren neuen Produkten und
einem bunten Unterhaltungsprogramm präsentiert. „Wir sind sehr
zufrieden“, sagt Telekom-Sprecher Hans-Martin Lichtenthäler. Besonders
das Bühnenprogramm mit den Moderatoren Aleksandra Bechtel, Michael
Leopold, Oliver Pocher und Marc Sauber hat sich als Publikumsmagnet
erwiesen. Am Sonntag um 16.15 Uhr wird hier eine Delegation des
Deutschen Fußball-Bundes mit Oliver Bierhoff, Michael Ballack und
Gerhard Mayer-Vorfelder erwartet. Für Montag haben sich um 11.30 Uhr
Günter Netzer sowie um 12.15 Uhr Andreas Klöden, Zweiter der Tour de
France 2004, angesagt. Um 15.15 Uhr tritt die Party-Newcomer-Band
Banaroo auf, deren neues Album bereits über Musicload erhältlich ist.
Auf besonderes Interesse der Hallenbesucher stoßen die neuen
webnwalk-Geräte, der TV-Empfang per Handy und das in einem Audi A8
installierte Digital Surround Radio. Zu den Highlights gehören auch die
TV-Liveschaltungen ins Berliner T-Com-Haus, wo alle neuen
Serviceangebote für den vernetzten Haushalt gebündelt in realer
Umgebung demonstriert werden. Einige davon, wie das innovative Family
Whiteboard, kann man auf der IFA testen. Begehrt ist auch die neue
T-Online 6.0-Software.
Halle 6.2, Kontakt: Hans-Martin Lichtenthäler, Telefon: +49/300/36 41 00 501, E-Mail: hans-martin.lichtenthaeler@telekom.de
Mobile Media im Handy
„Mobile
Media“ werden nach dem Fernsehen im Jahre 1930 und dem Internet im
Jahre 1990 das nächste Massenmedium. Diese Überzeugung äußerte Dr.
HELMUT STEIN, Mitglied des Vorstandes und Leiter der Arbeitsgruppe M3
der DEUTSCHE TV-PLATTFORM auf der Pressekonferenz der
„Plattform“ am ersten IFA-Tag. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: Die
neuen digitalen Technologien würden jetzt drahtlose
Breitband-Übertragung, die TV-tauglich ist, auf kleine, für die
Jackentasche geeignete Empfangsgeräte ermöglichen.
Das
Marktpotenzial wird sehr hoch geschätzt. So geht Samsung für 2006 von
einer Nachfrage von weltweit fünf Millionen DVB-H-Geräten aus. ITM, das
Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht
prognostiziert für 2010 etwa 125 Millionen Nutzer.
Um die
mobile Medienzukunft in die Praxis umsetzen zu können, müssen zwei
bislang eigenständige Medien zusammenfinden: der Rundfunk, im
Fachjargon die „Broadcastwelt“, und die Mobilfunkbetreiber, die so
genannten „Mobile Operators“. Und das ist nicht ganz einfach, wie Stein
berichtete. Haben doch beide im heutigen Markt völlig unterschiedliche
Geschäftsmodelle, die sie naturgemäß auch auf die neue Medienwelt
übertragen möchten.
Kontakt: Dr. Michael Thiele, Telefon: +49/171/4749406, E-Mail: info@tv-plattform.de
EISA prämiert Produkt-Highlights zum IFA-Start
Die EISA,
Europas größte Multimedia-Presseorganisation, hat in einer Abstimmung
der Chefredakteure von 52 führenden Fachzeitschriften aus 18
europäischen Ländern die besten elektronischen Geräte 2005-2006
ausgewählt. Die Preisverleihung fand am 1.9, im Rahmen einer
Gala im Hotel Adlon statt. Ausgezeichnet wurden 47 beispielhafte
Einzelprodukte von 31 Herstellern. Die Veranstaltung wurde von Susanne
Philipp, bekannt aus Fernsehen und Werbung, moderiert. In enger
Zusammenarbeit mit der gfu Gesellschaft für Unterhaltungs- und
Kommunikationselektronik will die EISA den IFA-Besuchern, die neuesten
Produktentwicklungen der Unterhaltungselektronik nahe bringen.
Da
die Mitglieder der EISA Journalisten sind, ist die Organisation immer
auf der Höhe der Zeit. Die aktuellen Entwicklungen der Technik werden
ständig beobachtet und die Award-Kategorien entsprechend angepasst.
Zusätzlich zu den Besten ihrer Klasse in den Sparten Foto, Audio,
Heimkino, Video und Mobile Elektronik hat die EISA dieses Jahr zum
ersten Mal Europas „Green TV des Jahres“ gekürt: den Panasonic
TX-28PN1. Mit dieser Auszeichnung werden geringer Stromverbrauch und
hohe Recyclingfähigkeit belohnt. Zwei weitere Auszeichnungen hat die
EISA 2005 geschaffen, um das rasante Eindringen der
Informationstechnologie in die klassischen Medienformate zu würdigen.
Der erste Preis in der Kategorie „European Media Phone of the Year“
ging an das Nokia N90 Media-Handy. Zum ersten „European Network Player
of the Year“ wurde der D-Link Media Player DSM-320RD gewählt. Er bildet
die kabellose Verbindung zwischen klassischem HiFi und der
multimedialen Welt der PCs.
Kontakt: Jorge Gonçalves, Telefon: +351/917/233108, E-Mail: jorge.goncalves@eisa-awards.org
Fotos EISA-Award www.eisa-awards.org/ifa 2005 EISA Gala Awards Ceremony Pictures
Minifestplatten als neues Bling
Die beiden winzigen Festplatten „Mikey“ und „Slim“ als Mode-Accessoires Blings genannt von HITACHI GLOBAL STORAGE TECHNOLOGIES
kombinieren verschiedene Eigenschaften, die sie für mobile Geräte
prädestinieren: hohe Kapazität bei geringer Größe, einfache Integration
durch den ZIF-Konnector, CE-ATA-Schnittstelle, geringer
Energieverbrauch für längeren Batteriebetrieb und große
Schockresistenz.
„Kleine Festplatten mit hoher Kapazität sind
in tragbaren Geräten mittlerweile zum unverzichtbaren Accessoire
geworden. Bezogen auf MP3-Spieler, Camcorder oder auch Mobiltelefone
hat sich die Festplatte tatsächlich zum neuen Bling entwickelt“, so
BILL HEALY, Senior Vice President Marketing bei Hitachi GST. „Mikey und
Slim vereinen geringe Größe mit riesiger Kapazität und das wird die
Mobilgerätewelt verändern, indem neue Anwendungen von Geräten wie
Smartphones mit Festplatten erst ermöglicht werden.“ Die ersten
Prototypen solcher Geräte sind bereits entwickelt. Einige davon werden
noch dieses Jahr in den Läden zu kaufen sein.
Freigelände, Stand 2121, Kontakt: Uwe Kemmer, Telefon: +49/6131/7208556, E-Mail: uwe.kemmer@hitachigst.com
Neutrales Informations- und Logistikportal
Mit
„InfoTip RTS“ (Repair Tracking Service) verfügt der Fachhandel für
Unterhaltungselektronik erstmals über ein Hersteller übergreifendes und
Diensleister neutrales Informations- und Logistikportal. Koordination,
Abwicklung und Verfolgung von Service- und Reparaturaufträgen können
jetzt komfortabel und zentral über eine gemeinsame, für den Anwender
kostenlose Plattform der Hersteller vorgenommen werden. Darauf verwies
Theo Ubbens, Geschäftsführer der INFO TIP SERVCE Gmbh, am zweiten IFA-Tag gegenüber der Presse.
Bislang
gab es keine Software-Tools, die es Hersteller und Handel ermöglichten,
Aufwand und damit Kosten für das Handling von Zentral- und
Tausch-Reparaturen zu begrenzen und dabei der fortschreitenden
Vernetzung im Bereich Servicelogistik Rechnung zu tragen. Das bisher
mit Abstand größte Einzelprojekt in der Firmengeschichte von InfoTip
stellt nach gut einjähriger Entwicklungszeit und ausgiebigen Tests den
angeschlossenen Fachbetrieben ein solches Tool zur Verfügung. Mit Hilfe
des RTS-Portals kann der Fachhandel nun auch Reparaturen
entgegennehmen, die er nicht selbst durchführen kann.
Halle 2.1, Stand 106, Kontakt: Theo Ubbens, Telefon: +49/151/12244744, E-Mail: theo.ubbens@infotip.de
Erster HD ready-Beamer für die Wand von LG
Er
projiziert Bilder von hoher Brillanz und ist dabei selbst optisch sehr
ansprechend: der neue 16:9-HD ready-DLP™-Projektor AN110 von LG.
Dank der herstellereigenen patentierten L-Optik ist ein Beamer erstmals
so flach, dass man ihn an die Wand hängen kann. Sein exklusives Design
in den Farben Perlweiß und edel mattiertem Schwarz macht den
High-End-Projektor zum I-Tüpfelchen in der Lifestyle-Wohnung.
Der
LG AN110 ist das Ergebnis zweier innovationsstarker Partner.
Elektronikkonzern LG hat die Weltneuheit unter Einsatz der neuesten
Wide XGA DLP™-Projektionstechnologie von Texas Instruments
verwirklicht. Diese Technologie bietet höchste Bildqualität bei
Heimkinoprojektoren. So ist die Helligkeit mit 1.100 ANSI-Lumen und der
Kontrast von 3.000:1 optimal auf das Heimkinoerlebnis ausgerichtet.
Noch weiter verbessert wird das Seherlebnis durch die
Bildoptimierungs-Technologie New XD™-Engine von LG. Diese intensiviert
unter anderem den Kontrast von digitalen Bildern und sorgt für
lebensechte Schärfe bis ins letzte Detail.
Halle 11.2, Stand 101, Kontakt: Sandra Kuhlmann, Telefon: +49/160/2515846, E-Mail: sandra.kuhlmann@eurorscgabc.de
Brennen von Double Layer-Medien
Bei der neuen Produkt-Generation der DVD-Rekorder von LITE-ON
fällt sofort das verbesserte, so genannte BlueStar-Design ins Auge. Es
verleiht den Geräten einen speziellen, modernen Look. Doch auch im
Inneren hat sich einiges getan. So bieten die neuen Produkte optional
DivX-Unterstützung, wählbare Festplatten-Größen und das Top-Modell
beherrscht sogar das Brennen von Double-Layer-Medien. Die
AllWrite-Technology, durch die Rekorder sowohl DVD+R(W) und DVD-R(W)
als auch CD-R unterstützen, ist ebenfalls wieder an Bord. Zunächst gibt
es zwei Versionen des neuen Rekorders: ein Modell ohne internen
Speicher, das andere mit einer 160-GB-Festplatte. Später folgen weitere
Geräte mit 80- und mit 250-GB-Festplatte. Das Top-Modell, der
LVW-5055GDL+, bietet eine 250-GB-Festplatte und wird DivX sowie das
Brennen von Double Layer-Medien mit 8,5 Gigabyte unterstützen.
Halle 26, Stand 103, Kontakt: Till Konstanty, Telefon: +49/171/5271298, E-Mail: till@konstant.de
Nokia zeigt Prototyp eines DVB-H-Mobiltelefons
Die
Version des Nokia Internet-Mobiltelefons 7710, die der Hersteller am
Gemeinschaftsstand des Berlin-Potsdamer DVB-H-Pilotprojektes zeigt,
gibt es nirgendwo zu kaufen. Der Prototyp verfügt über eine neue
Rückwand.
Sie beinhaltet den Empfänger, mit dem zwölf
verschiedene TV-Programme in einer Qualität auf den Screen gebracht
werden, die den Betrachter selbst den Ball bei einem Fußballspiel
erkennen lässt. „Wir wollen dem Endverbraucher zeigen, was im kommenden
Jahr möglich sein wird und nutzen die Messe, um Kontakte zu
potentiellen Partnern zu knüpfen“, sagt Kai Froese, Sales Manager
Mobile TV der Nokia GmbH. Wie die tatsächlichen Empfangsgeräte aussehen
werden, die rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft verfügbar sein
sollen, steht noch nicht fest. Immerhin haben sich 41 Prozent der 500
Teilnehmer eines Pilotversuchs in Finnland ihre Bereitschaft erklärt,
mobile TV-Dienste zu abonnieren. 58 Prozent vertraten die Meinung, dass
solche Angebote gerne angenommen würden, jeder Zweite wäre bereit, bis
zu zehn Euro monatlich dafür auszugeben. Die Testteilnehmer nutzten die
mobilen Dienste meist außerhalb der üblichen Sendezeiten im
Durchschnitt rund 20 Minuten pro Tag.
Halle 4.2, Stand 119, Kontakt: Eva Heller Telefon: +49/211/94 12 75 89, E-Mail: eva.heller@nokia.com
Schnellste DVD-RAM vorgestellt
Das RECORDABLE DVD COUNCIL
(RDVDC), dem 80 internationale Firmen angehören, stellt zusammen mit
der RAM Promotion Group (RAMPRG) auf der IFA die schnellste DVD-RAM der
Welt vor.
Die 16X DVD-RAM ermöglicht gegenüber der bisherigen
5X DVD-RAM eine mehr als halbierte Dubbing-Zeit. Vertreter der
Hersteller Hitachi-Maxell und Panasonic kündigten an, dass sie das neue
Speichermedium noch in diesem Jahr auf den Markt bringen werden.
Zeitgleich wollen beide Unternehmen auch entsprechende
Brenner-Laufwerke für den PC-Einsatz liefern. Der Weltmarktanteil der
DVD-Brenner-Laufwerke am Gesamtmarkt für Optical Disc Drives wird sich
von gegenwärtig 36 Prozent bis 2008 auf rund 60 Prozent erhöhen, sagte
Takayuki Maruhashi von Techno Systems Research (TSR) Tokio. Dabei gehe
der Trend immer mehr zum Super-Multi-Gerät für alle DVD-Formate. Im
zweiten Quartal 2006 werde bereits jedes zweite Laufwerk diesem
Standard entsprechen.
Halle 1.1, Stand 221, Kontakt: Zara Gibb, Telefon (mobil): +44/7960/136 921, E-Mail: zgibb@uk.peppercom.com
Handy-Headset für Stereo-Musikgenuss
Pünktlich zur IFA 2005 präsentiert SENNHEISER Communications
drei neue Telekommunikations-Headsets für den großen Trend im
Handy-Segment: Ein Mobiltelefon ist nicht mehr länger nur ein
Mobiltelefon es ist MP3-Player, Radio und vieles mehr. „Sennheiser
bietet mit den neuen Modellen erstmals Stereo-Musikgenuss in
Kombination mit einem hochwertigen Mikrofon.
Die drei Modelle
MM10, MM30 und MM50 erfüllen als herkömmliche und professionelle
In-Ear-Lösung oder als Nackenband-Modell die hohen Klangansprüche
stylingbewusster Musikliebhaber“, sagt PR-Managerin Edelgard Marquardt.
Wer Wert auf Musik lege, werde von der hohen Soundqualität der
Sennheiser-Neuheiten profitieren und das volle Potenzial seines mobilen
Begleiters ausschöpfen können. Der schnelle Wechsel zum nächsten
eingehenden Telefonat bleibe dabei natürlich auch gewährleistet, betont
die PR-Managerin.
Halle 15.1, Stand 108, Kontakt: Edelgard Marquardt, Telefon: +49/172/5197329, E-Mail: marquare@sennheiser.com
IFA-Neuheiten bei Tatung
Trotz über 8 Milliarden Dollar Jahresumsatz und 35.000 Mitarbeitern weltweit ist der Name TATUNG
bisher erst wenigen Endverbrauchern ein Begriff. Kein Wunder, denn
bisher fungierte das Unternehmen in erster Linie als Zulieferer von
Firmen wie Hewlett-Packard, JVC oder Fujitsu-Siemens. Auf der
diesjährigen IFA präsentiert Tatung allerdings seine Vision vom
digitalen Lifestyle und unterstreicht damit seine Ambitionen, unter
eigenem Namen qualitativ hochwertige Unterhaltungselektronik für den
anspruchsvollen Käufer zu fertigen. Die Produkte profitieren dabei von
der 80jährigen Firmenerfahrung.
Das tragbare Media Center V620
von Tatung ist der ideale Begleiter für alle Gelegenheiten: Mit einer
Festplattenkapazität von 20 Gigabyte und einer Displaygröße von 3,5
Zoll eignet sich das Multimediatalent optimal zum Betrachten von
Videodateien auf langen Zugreisen. Für die musikalische Untermalung
ausgedehnter Spaziergänge ist ebenfalls gesorgt.
Mit dem
LCD-Fernseher V37ELBB schickt Tatung sein Flaggschiff ins Rennen um die
Käufergunst: Dank des 37 Zoll-Bildschirms im 16:9-Breitbildformat ist
der Betrachter hautnah dabei. Die Zukunftssicherheit wird durch den
DVB-T-Tuner und eine HDMI-Schnittstelle garantiert. Tatung ist bereit
für HDTV und für den deutschen Markt.
Auf der IFA zeigt Tatung zum ersten Mal sein Smartphone, das im vierten Quartal 2005 auf dem deutschen Markt erscheinen soll.
Halle 3.2, Stand 106, Kontakt: Sandra Wimmer, Telefon: +49/175/4052875, E-Mail: sandra.wimmer@tatung.de
Weltneuheit mit integriertem Multituner
TechniSat
präsentiert auf der IFA 2005 mit seiner neuen LCD-Produktlinie eine
Weltneuheit. Highlight des TechniSat HD-Vision 32 so der Name des
ersten Modells, das ab Oktober in den Handel kommt ist der integrierte
Multituner.
Er eignet sich für die digitalen Empfangswege
Satellit, terrestrisch und Kabel (DVB-S, -T und -C) ebenso wie für
analoges Kabel- und Antennenfernsehen sowie für UKW/FM. Darüber hinaus
besitzt das Gerät zwei HDMI-Anschlüsse inklusive HDCP, eine USB
2.0-Schnittstelle, einen CI-Slot und einen Kartenleser.
Der
HD-Vision 32 erfüllt zudem alle technischen und lizenzrechtlichen
Voraussetzungen für das Fernsehen nach dem HDTV-Standard (HD-ready).
Auch hinsichtlich der Ausstattung mit Mehrwertdiensten ist der
HD-Vision 32 gut gerüstet. So verfügt er über den TechniSat-eigenen
Komfort-EPG „SiehFern INFO“, den Programmlistenmanager ISIPRO,
automatisches Software-Update und den TechniSat
Autoinstall-Assistenten, der die Erstinbetriebnahme zum Kinderspiel
macht.
Halle 2.1, Stand 220, Kontakt: Tyrone Winbush, Telefon: +49/170/2847124, E-Mail: presse@technisat.de
EVENT-HIGHLIGHTS mit Promis auf der IFA 2005
DJs legen bei Sennheiser auf
Wer
schon immer mal einem „echten“ DJ über die Schulter schauen wollte, ist
auf der IFA genau richtig. Denn am Sennheiser-Stand in Halle 15.1 legen
zwei Profis auf, und zwar täglich um 11, 13, 15 und 17 Uhr etwa eine
halbe Stunde lang. Noch bis einschließlich Sonntagabend können die
IFA-Besucher den Berliner DJ LOWDOWN live erleben, in der Bundeshauptstadt bereits recht bekannt und in der Szene weiter aufstrebend.
Seine Spezialität sind Mix und Scratch von House-Musik. Richtig bekannt ist HARDY HARD,
Berliner Techno-DJ, der zum Beispiel schon mit Westbam
zusammengearbeitet hat. Er war unter anderem bei der Love Parade und
beim Mayday in den Westfalenhallen mit von der Partie.
Michael Ballack, Oliver Bierhoff und Gerhard Meyer-Vorfelder auf der IFA
Auch
der Kapitän unserer Nationalmannschaft möchte IFA-Luft schnuppern und
die zahlreichen technischen Innovationen unter die Lupe nehmen: Ab
16:15 Uhr findet sich der Ballakrobat Michael Ballack zusammen mit
DFB-Teamchef Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Gerhard Meyer-Vorfelder
am Stand der Telekom in Halle 6.2 am Stand 101 ein.
Dort ist
eine virtuelle Fußball-Arena aufgebaut: Grasgrüner Boden, Anstoßpunkt,
Fankurve, Stadionsprecher und WM-Maskottchen Goleo inklusive. Der Stand
mit der Fläche eines halben Fußballfelds bietet Platz für zahlreiche
Fans, die der DFB-Delegation einen würdigen Empfang bereiten.
Halle 6.2, Stand 101, Kontakt: Hans-Martin Lichtenthäler, Telefon: +49/30/364100501, E-Mail: hans-martin.lichtenthaeler@telekom.de
Popstar Ayman ist fasziniert von IFA-Neuheiten
Mit
„Mein Stern“ verewigte sich der Schmusesänger Ayman am Pophimmel und
schuf eine Kuschelhymne der Extraklasse. Auf der IFA gab er am
Messestand des ZDF einige seiner Songs zum Besten und freute sich sehr,
auf der IFA zu sein:
„An der IFA faszinieren mich die
technischen Neuheiten, die hier jedes Mal präsentiert werden. Es
herrscht immer eine neue Atmosphäre, die Deko ist immer wieder anders
und dadurch wird es immer wieder spannend. Prima war auf jeden Fall
auch mein Auftritt vor dem tollen IFA-Publikum. Und das Allercoolste
ist natürlich, dass die IFA jedes Mal in Berlin stattfindet!“
Schauspieler Stephen Dürr gibt Autogramme am ARD-Stand
Der
aus zahlreichen TV-Serien bekannte Schauspieler Stephen Dürr wird am
Montag, dem 5. September 2005 am ARD-Stand die Autogrammwünsche seiner
Fans erfüllen. Neben Rollen in „Unter uns“, „SK-Babies“ und „Die Wache“
spielte der charismatische Jungschauspieler auch in dem Kinofilm „Kill
you twice“ mit. Stephen Dürr engagiert sich auch sozial sehr
stark: Auf der Website www.dky.de widmet er sich den Problemen von Kids
und Jugendlichen, die nicht mit ihren Problemen klarkommen und im Ozean
der Gefühle zu versinken drohen. Die Abkürzung ‚dky steht für ‚dont
kill yourself und verdeutlicht das Anliegen des ambitionierten
Projekts: Selbstmord ist keine Lösung, es gibt immer einen Ausweg.
Halle 6.2, Stand 202, Kontakt: Tanja Schrenk, Telefon: +49/177/6879776, E-Mail: tanja.schrenk@rbb-online.de
Die Bewohner der Lindenstraße ziehen auf die IFA um
Zumindest
einen Tag lang wohnen Else Kling, Mutter Beimer und Co. nicht in der
Lindenstraße in München, sondern sorgen für einen Massenauflauf der
Serienstars am Messestand der ARD: Am Sonntag, dem 4. September 2005
zwischen 14:00 und 16:00 Uhr versammeln sich nahezu alle der bekannten
und beliebten Schauspieler auf der IFA. Auch Hans W. Geißendörfer,
geistiger Vater des Serien-Dauerbrenners, wird vor Ort sein.
Für
viele Zuschauer sind Darsteller wie Marie-Luise Marjan, Joachim Hermann
Luger oder Andrea Spatzek untrennbar mit ihren
Lindenstraßen-Charakteren verschmolzen. Die anschließende
Autogrammstunde ab 16:00 Uhr ist deshalb ein echtes Highlight.
Folgende Lindenstraßen-Darsteller werden anwesend sein: Domna
Adamopoulou, Jo Bolling, Ludwig Haas, Knut Hinz, Hermes Hodolides,
Joachim Hermann Luger, Marie-Luise Marjan, Bill Mockridge, Sontje
Peplow, Franz Rampelmann, Marianne Rogée, Rebecca Siemoneit-Barum,
Andrea Spatzek, Amorn Surangkanjanajai, Georg Uecker, Claus Vincon,
Sybille Waury, Birgitta Weizenegger, Moritz Zielke, Hans W.
Geißendörfer, Ulrich Deppendorf
Halle 6.2, Stand 202, Kontakt: Tanja Schrenk, Telefon: +49/177/6879776, E-Mail: tanja.schrenk@rbb-online.de
Albert Einstein Ingenieur des Universums
1930
eröffnete Albert Einstein die IFA mit den im Laufe der Jahre zahlreich
zitierten Worten „Sehr geehrte An- und Abwesende…“ 75 Jahre später
präsentiert die Max-Planck-Gesellschaft die Ausstellung „Albert
Einstein Ingenieur des Universums“. Besucher der IFA können die
Ausstellung virtuell in Halle 5.3 am Stand 12 begehen und online auf
die Medienstationen der Einstein-Ausstellung zugreifen.
Am
Montag, dem 5. September 2005 treffen sich um 13 Uhr am Stand der
Einstein-Ausstellung mehrere hochkarätige Gäste zu einer Gesprächsrunde
Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung und Prof. Dr. Jürgen Renn, Direktor am
Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte werden sich mit dem
Thema „Open Access Freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“
beschäftigen. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Dr. Alexander
Grossmann.
Täglich um 16:00 Uhr findet außerdem das Einstein-Quiz statt, bei dem attraktive Sachpreise verlost werden.
<##scr#ipt## language="JavaScript">
H.S. Quelle und Fotos: IFA Berlin
- PressePortal
- www.ifa-berlin.de |