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Home : technik_trends : ifa2005 : IFA Berlin 2005

IFA Berlin 2005

IFA 2005: Schauplatz spannender Innovationen
Starkes Wachstum bei Ausstellern und Fläche

Berlin, 30. August 2005 – Die diesjährige IFA (2. – 7.9.) hat sich als weltweiter Wachstumsmotor der Consumer Electronics Industrie weiterentwickelt. Auf 160.000 qm Hallenfläche und zahlreichen Freigeländeflächen präsentieren sich auf der IFA 1.189 Aussteller aus mehr als 40 Ländern. Damit steuert die IFA 2005 einen Aussteller-rekord mit einem Zuwachs von 15 Prozent an. Mit Ausstellungsflächen bis zu 6.000 qm zählen Markenunternehmen wie beispielsweise ARD, Deutsche Telekom AG, LG Electronics, Panasonic, Samsung, Sony, harman consumer group international, Philips und Vestel zu den größten Ausstellern der diesjährigen IFA. Rund die Hälfte der IFA-Aussteller

investiert dabei mehr in ihre Produktpräsentationen und ihre Händlerbereiche. Einen Anstieg erfährt die IFA neben der internationalen Präsenz auch bei der Beteiligung von Ausstellern aus Deutschland.

B i l d e r g a l e r i e

Darüber hinaus haben die Firmen Intel, Ingram Micro und Canon die IFA für sich neu und wieder entdeckt. Intel, größter Halbleiterhersteller der Welt, wird in einer kompletten Halle (7.2) die Produkt-Highlights für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation im Rahmen der Wohnzimmer-Unterhaltung vorstellen. Ingram Micro, weltweit größter Distributor für Technologieprodukte, geht mit seiner Handelsmarke V7-Videoseven für LCD-Fernseher in Halle 1.2. an den Start. Wieder zurückgekehrt auf das Berliner Messegelände ist Canon. Auf 1.400 qm Freigelände wird das neueste Portfolio aus der Welt des Digital Imaging von Canon präsentiert.

Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH betont:
„ Die IFA 2005 ist das einzige weltweite Branchenevent der Consumer Electronics mit Innovationskraft und Wachstumskurs. Gerade mit Ausstellern aus der IT-Branche, die sich erstmals zur IFA bekennen, ebenen wir den Weg für die Herausforderung der digitalen Revolution.“


IFA Trends 2005                        

Zu den spektakulärsten Trends zählt der Generationswechsel der Fernsehgeräte hin zum großen, flachen Heimkino-Bildschirm im Format 16:9. Was sich bereits auf der IFA 2003 als spannende technische Entwicklung abzeichnete, bestimmt im Jahr 2005 nun auch das Marktgeschehen auf breiter Front. Bildschirme mit Diagonalen bis zu 160 Zentimeter und mehr sind auch als Großserien-Produkte keine Exoten mehr.

Die IFA 2005 zeigt schon heute, in welchem Maß High Definition Television (HDTV) die Fernsehzukunft bereichern wird. Hans- Joachim Kamp, Mitglied des Aufsichtsrates der gfu, Vorsitzender des Fachverbands Consumer Electronics im ZVEI und Vorsitzender des
IFA-Vorstandes, betont: „Beflügelt von der allseits spürbaren Digitalisierung und den neuen Displaytechnologien geht die Branche selbstbewusst und optimistisch zur IFA 2005 nach Berlin“.

Die IFA-Aussteller demonstrieren aber auch, mit welchen Medien sich die hoch auflösenden Großbild-Geräte heute schon nutzen lassen. Dazu gehören zum Beispiel die ersten Camcorder, die Digitalvideos in HD-Qualität drehen – oder Digitalkameras, die hoch auflösende Fotos für eindrucksvolle Diashows liefern.

Filme auf HD-Medien werden erst im nächsten Jahr in größerer Auswahl erscheinen. Gleich zwei neue Medienformate stehen dann zur Auswahl: die Blu-ray Disc und die HD-DVD. Die IFA zeigt erste Prototypen von Playern und Recordern für diese neuen Medien.
Die Digitalisierung und damit der Trend zur mehr Qualität schreitet auch bei den Ton-Medien immer weiter voran.

Die Grenzen des technisch Machbaren für den guten Ton demonstriert der Ausstellungsbereich HiFi/High End im Messehallen-Karree rund um den Funkturm. Diese weltweit größte HiFi-Show zeigt unter anderem die teuerste HiFi-Anlage der Welt, eine millionenschwere Kombination aus allem, wovon HiFi-Fans träumen.

Musik für den mobilen Genuss ist ein weiteres, heißes Trendtrema der IFA: MP3-Player, die oft mit winzigen Festplatten Tausende von CD-Titeln für den Transport in der Hosentasche speichern, haben auf der Messe ebenso wie draußen im Markt Hochkonjunktur.

Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) hebt hervor: „Die Produkte der Consumer Electronics sind attraktiv, sie machen Spaß, sie vermitteln Faszination. Wir sind deshalb überzeugt, dass die IFA 2005 mit ihrer einzigartigen Vielfalt an spannenden, hochwertigen und zukunftssicheren Neuheiten einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Nachfrage leistet und die positive Marktentwicklung der Branche weiter verstärkt.“


IFA International Keynotes

Vom 2. – 5. September 2005 spricht täglich ab 9:45 Uhr ein Top-Manager der Consumer Electronics (CE) Branche auf der IFA über die neuesten Produktentwicklungen und Strategien der Zukunft. Thematisch fokussieren die IFA International Keynotes innovative Ideen fürs Leben, die den Menschen nicht nur technolo-gische Fortschritte bieten, sondern auch den Umgang mit der Technik erleichtern. Das hochkarätige Fachforum bietet nationalen wie internationalen Fachbesuchern während der IFA 2005 Gelegenheit, in die Consumer Electronics einzutauchen und Informationen aus erster Hand zu erhalten. Neben Fumio Ohtsubo werden auch Rudy Provoost, CEO Philips Consumer Electronics und EICTA-Präsident, Don MacDonald, Vizepräsident und General Manager Digital Home Group, Intel Corporation sowie Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Telekom AG, sprechen.


Hoch auflösendes Fernsehen in Halle 26

Zur diesjährigen IFA (2.-7.9. 2005) widmet sich ein eigener Ausstellungsbereich in Halle 26 unter dem Motto „TV in new dimension – Come in and enjoy“ dem Trendthema High Definition Television (HDTV). Auf über 10.000 qm präsentieren 80 Aussteller aus 19 Ländern zahlreiche High Definition (HD) Produkte. Bereits vor 20 Jahren konnten sich Besucher der IFA im Technisch-Wissenschaftlichen Programm ein erstes Mal mit dem hoch auflösenden Fernsehen (HDTV) beschäftigen. Zur IFA 2005 geht HDTV als der ultimative Weg zu technisch besseren Bildern in die zweite Runde und gibt einen Ausblick auf die HDTV-Übertragungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006. In Halle 26 wird sich High-Definition Television in seiner Vielseitigkeit auf einer eigenen Aktionsfläche der IFA HDTV Sportsbar mit rund 600 qm dem Publikum präsentieren. Herzstück der IFA HDTV Sportsbar ist ein American Diner im Stil der weltweit bekannten Sportsbars mit rund 30 Flachdisplays. Das Konzept der IFA HDTV Sportsbar wird durch verschiedene Lounge-Ecken, einer Stadion nachempfundenen Tribüne sowie einem Basketball Court abgerundet.


Digital Entertainment & Music

Die IFA Digital Music Lounge in Halle 1.1 richtet sich an alle Musik interessierten und jungen Besucher der IFA 2005. Hier zeigen wichtige Akteure wie die Native Instruments GmbH, die im Markt der Musik- und Audiosoftware zu den führenden Unternehmen zählt, und die Firma Gravis die aktuellsten Trends der Musikszene. Einblick hinter die Kulissen der Berufswelt bieten der Music Media Park mit den IFAtours und jugendnetzberlin.de vom 5. bis 7. September 2005. Unter-nehmen auf dem Messegelände aber auch in Berlin stellen hier Jobperspektiven der Branchen Musik, Medien und Elektronik in der Praxis vor.

Mit Produkten und 20minütigen Bühnenpräsentationen geht Native Instruments an den Start. Produktspezialisten und DJ Kabuki, einer der dienstältesten und bekanntesten Drum&Bass DJs Deutschlands, zeigen die neuesten Profi-DJ-Programme. Zusätzlich werden Workshops angeboten, bei denen Insidertipps gegeben und Fragen beantwortet werden.

Ein besonderes Highlight in diesem Ausstellungsbereich ist die IFA-Podcast-Welt, eine Kooperation von Gravis und Audible. Insider sprechen vom „Podcasting“, gemeint ist das Erstellen von Audiodateien im mp3-Format (Podcast), die dann im Internet zum Download zur Verfügung gestellt werden können. Auf dem Programm stehen Roundtables und Podiumsdiskussionen mit prominenten Gästen.


IFA Reseller Parks in Halle 4.2

Das bereits erfolgreiche Konzept der Reseller-Parks auf der IFA 2003 wird 2005 fortgesetzt. Vom 2. bis 7. September 2005 erhalten Fachhändler in den Reseller Parks IFA Communication und IFA Computing auf rund 790 qm in Halle 4.2 direkten Zugang zu Ausstellern und Fachhandelsinformationen. Einer der wichtigsten Aussteller in diesem Jahr ist Siemens mit fast 100 qm im Reseller Park Communication. Bereits 2003 haben die Reseller Parks die Erwartungen der Aussteller erfüllt, denn hier können sowohl Fachhändler als auch Endverbraucher Informationen sammeln und beraten werden. Die IFA Reseller-Parks 2005 sind erneut in Zusammenarbeit mit dem Messeveranstalter Global FairsTT-Messe (Osnabrück) und den Branchenverbänden thematisch konzipiert worden.


Miss IFA – Botschafterin der weltweit größten CE-Messe

Miss IFA zeigt sich 2005 in ihrem neuen Outfit. Lebendig, weltoffen, attraktiv und weiblich wird sie bei ihren Auftritten im Rahmen der IFA erscheinen. Die maßgeschneiderte Kleidung ist eine Kreation der Berliner Designerin Evelin Brandt, die seit 15 Jahren mit ihrem Label EVELIN BRANDT BERLIN erfolgreich ist.

Seit 2001 verkörpert die Miss IFA die weltgrößte Consumer
Electronics Messe virtuell, entwickelte sich 2003 zu einer realen Figur und steht nun 2005 als lebendiges Key Visual für die IFA 2005. Die junge Frau mit den knallroten Haaren steht im Mittelpunkt der gesamten IFA-Kommunikation. Sie blickt von allen Plakaten und nimmt an Präsentationen, Pressekonferenzen und Aussteller-Terminen teil.


Ausstellung „Albert Einstein – Ingenieur des Universums“ im TWF Halle 5.3

Veranstalter und Organisator der IFA 2005, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik GmbH (gfu) und die Messe Berlin GmbH, erinnern im Einstein-Jahr 2005 an die Eröffnungsrede des weltberühmten Physikers und Nobelpreisträgers Albert Einstein vor 75 Jahren auf der Großen Deutschen Funkausstellung in Berlin. 75 Jahre später präsentiert die Max-Planck-Gesellschaft die Ausstellung „Albert Einstein - Ingenieur des Universums“ auf der IFA. Die Besucher können die Ausstellung, die vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte konzipiert wurde, virtuell begehen und online auf die verschiedenen Medienstationen der Einsteinausstellung zugreifen.

Den IFA-Besuchern wird im Technisch-Wissenschaftliche Forum (TWF) in Halle 5.3 die einmalige Gelegenheit geboten, einerseits auf den historischen Pfaden der Wissenschaftsgeschichte Einsteins zu wandeln und andererseits die rasanten Technikentwicklungen der CE-Branche von heute live zu erleben.     



 


 

Rede zur IFA-Eröffnungspressekonferenz vom 30.08.2005: Dr. Rainer Hecker (30.08.2005)
 
Inhalt des Referats von Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender
der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) anlässlich der IFA-Eröffnungs-Pressekonferenz am 30. August 2005 in Berlin


Neue Erlebnishorizonte – neue Marktchancen

IFA 2005: Schauplatz spannender Innovationen –
Von HDTV bis zur vernetzten Unterhaltungselektronik


Schon heute, wenige Tage vor dem Start der IFA 2005, steht fest: Die weltweite Leitmesse für Consumer-Electronics setzt erneut Maßstäbe. Ich meine damit nicht allein die Eckdaten, mit denen die IFA ihre Wachstumsdynamik schon äußerlich dokumentiert. Auch sie sollten nicht unerwähnt bleiben: Rund 15 Prozent mehr Aussteller als im IFA-Jahr 2003 und ein ebenso hoher Zuwachs an Ausstellungsfläche sind Fakten, auf die wir, wie ich finde, schon jetzt stolz sein dürfen.

Ich spreche aber vor allem von Innovationen, mit denen die digitale Unterhaltung ganz neue Erlebnis-Welten und damit auch ganz neue Marktchancen für die Zukunft erschließt. Dazu zählt der spektakuläre Generationswechsel von den klassischen Röhrenfernsehgeräten hin zu großen, flachen Heimkino-Bildschirmen im breiten Format 16:9. Schon die IFA 2003 dokumentierte diesen Trend eindrucksvoll; in diesem Jahr erleben wir auch den wirtschaftlichen Durchbruch der neuen Technologie zu einem Massenmarkt.

Startschuss für das europäische HDTV
Die neue Technik etablierte in kürzester Zeit eine Erlebnisqualität, die auf der IFA 2005 gleich den nächsten Evolutionsschritt der Consumer Electronics

nach sich zieht – den Übergang zu Medienformaten, die das Potential der neuen, hoch auflösenden Bildschirmgeneration uneingeschränkt nutzen, kurz, den Übergang ins High-Definition-Zeitalter.

So fällt auf der IFA 2005 quasi der Startschuss für hoch auflösendes Fernsehen in Europa. Im November dieses Jahres wird Premiere mit seinen ersten regelmäßigen HDTV-Ausstrahlungen beginnen. Weitere Sender, etwa SAT.1 und ProSieben, beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und dürften in absehbarer Zeit folgen. Auch in anderen europäischen Ländern stehen regelmäßige HDTV-Angebote kurz vor dem Start – etwa von Canal Plus in Frankreich oder von BSkyB in Großbritannien. Schon heute können wir sagen: Das Zukunftsfernsehen HDTV wird dem Endgerätemarkt Impulse verleihen, die eine ähnliche Bedeutung haben werden wie die Einführung des Farbfernsehens Ende der sechziger Jahre.

Mit den HDTV-Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr – Premiere hat bereits angekündigt, alle Spiele in der neuen Technik zu senden – wird das hoch auflösende Fernsehen einen ersten kräftigen Entwicklungsschub erfahren. Einen Vorgeschmack darauf erleben die IFA-Besucher bereits in der Halle 26: Dort können sie in einer „IFA HDTV Sportsbar“ relaxen und auf rund 30 HD-Geräten Sportübertragungen in Stadion-Atmosphäre genießen.

Bei aller Begeisterung für die neue Fernseh-Qualität begegnen wir als IFA-Veranstalter dem Thema HDTV natürlich auch mit gebührendem Augenmaß, indem wir deutlich sagen: HDTV wird nicht gleich von einem Tag auf den anderen unsere etablierten Fernsehsysteme ablösen. Es wird sich über einen längeren Zeitraum hinweg von zunächst einzelnen, zusätzlichen Premium-Angeboten bis hin zu einer Qualitäts-Alternative auf breiter Programmbasis entwickeln.
Ich spreche deshalb auch bewusst von einer Evolution – nicht von einem revolutionären Umbruch. Aber mit der IFA 2005 öffnen wir erstmals unwiderruflich die Tür in die High-Definition-Zukunft – mehr als nur einen Spalt weit. Denn selbst Programmanbieter, die derzeit noch keinen kurzfristigen HDTV-Start angekündigt haben, etwa die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland, bereiten sich schon intensiv darauf vor – mit der schrittweisen Umstellung auf die Programmproduktion in High-Definition-Technik, mit Qualitätsverbesserungen ihrer laufenden digitalen Ausstrahlungen, mit einem stetig wachsenden Anteil an Sendungen im zukunftsweisenden Heimkino-Breitbild-Format 16:9 und last, but not least, auch mit der Ausstrahlung der Fußball-Weltmeisterschaft in 16:9.

„HD ready“: Zukunftssicherheit garantiert
Für alle, die HDTV schon heute genießen wollen, präsentiert die IFA 2005 bereits ein lückenloses Geräteangebot. Dazu zählen Satellitenempfänger, die nach den neuen HDTV-Standards arbeiten und die passenden Schnittstellen für den Anschluss an HDTV-taugliche Fernsehgeräte bieten. Und dazu zählt selbstverständlich eine umfassende Auswahl an hoch auflösenden Fernsehern, die bereits mit ihrer gesamten technischen Ausstattung darauf vorbereitet sind, HDTV-Programme auf ihren Bildschirmen zu zeigen. Diese zukunftssicheren Modelle sind am Logo „HD ready“ zu erkennen: Geräte mit diesem Etikett garantieren den problemlosen Übergang in die Medienzukunft.

Wer ein solches Gerät schon heute anschafft, kann selbst ohne HDTV-Programme bereits High-Definition-Qualität genießen, zum Beispiel mit selbst gedrehten, hoch auflösenden Videos aus einem HD-Camcorder, der mit 1080 Zeilen filmt. Die IFA zeigt gleich mehrere neue Modelle mit dieser faszinierenden Technik. Auch digitale Foto-Kameras sind natürlich eine erstklassige Quelle für moderne Bildschirme: Wer seine Ferienerinnerungen auf einem großen LCD- oder Plasma-Fernseher als Diashow genießt, erlebt die schönsten Momente des Urlaubs noch einmal besonders intensiv.

Sogar Spielfilme aus Hollywoods Traumfabriken sind bereits in High Definition-Qualität zu haben – wenn auch noch nicht in großer Auswahl. Sie beruhen auf aktueller DVD-Technik und sind mit einem besonders effizienten Kompressionsverfahren codiert. Die IFA zeigt erste DVD-Player, die dieses Format abspielen und auf hoch auflösenden Bildschirmen darstellen können.

Ein größeres Repertoire an vorbespielten High-Definition-Medien wird erst im nächsten Jahr erscheinen. Gleich zwei neue Medienformate stehen dann zur Auswahl: die Blu-ray Disc und die HD-DVD. Beide arbeiten mit kurzwelligem blauem Laserlicht, das viel schmalere Datenspuren lesen kann als der rote Laser in DVD-Spielern. Die IFA zeigt bereits die ersten Prototypen von Playern und Recordern für diese neuen Medien – sozusagen als Appetitanreger und zur Vorfreude auf eine Video-Generation mit einer unglaublich faszinierenden Bildqualität, die im wahrsten Sinne des Wortes das Kino ins Wohnzimmer holt.

Und auch die Videospiele stehen vor dem Generationswechsel in die HD-Welt: Konsolen wie die PlayStation 3 oder die Xbox 360, die in diesem bzw. im nächsten Jahr auf den Markt kommen, präsentieren die neuen Spiele-Titel mit interaktiven Abenteuern in High-Definition-Auflösung.

Digitalisierung macht das Fernsehen mobil
Die fortschreitende Digitalisierung macht die Bilder aber nicht nur größer, schöner und schärfer – sie macht sie auch mobil. Dafür steht die überaus erfolgreiche Einführung des Überall-Fernsehens DVB-T, das sich auf der IFA unter anderem mit einer Fülle neuer, interessanter Empfangsgeräte präsentiert, zum Beispiel mit Empfängern im Format von USB-Sticks, die man einfach ans Notebook steckt, um unterwegs Spielfilme oder Nachrichten anschauen und sogar auf der Festplatte mitschneiden zu können.

Darüber hinaus arbeiten Gerätehersteller, Netzbetreiber und Programmanbieter bereits an weiteren Varianten audiovisueller Medien, die speziell auf den mobilen Empfang mit Handys oder PDA-Taschencomputern zugeschnitten sind. Zwei Technologien stehen hierfür zur Verfügung – zum einen DVB-H, das auf dem bewährten DVB-T aufbaut, zum anderen Digital Multimedia Broadcasting, kurz DMB, sozusagen die audiovisuelle Erweiterung des Digitalradios DAB. Über beide Systeme können sich die IFA-Besucher unter anderem im Technisch-Wissenschaftlichen Forum informieren, dem Zukunfts-Schaufenster der Messe in der Halle 5.3.
Wie Medienmacher, Medienpolitiker und Gerätehersteller sich die Einführung und die Marktentwicklung all dieser neuen digitalen Medienplattformen von DVB-H bis HDTV vorstellen – darüber informiert am 5. September eine hochkarätige Expertenrunde, an der auch der Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck in seiner Funktion als Vorsitzender der Rundfunkkommission der Bundesländer teilnimmt. „Neues wagen: Medienpolitik@IFA“ heißt das Motto der Podiumsdiskussion, zu der gfu und ZVEI in die „IFA HDTV Sportsbar“ einladen.

Surround-Hörfunk mit fünf Kanälen
Natürlich profitiert auch der Hörfunk von der Digitalisierung. Jüngstes Beispiel: Von der IFA an strahlt die ARD ihre gesamten Radioprogramme über digitale Tonkanäle des Satelliten-Fernsehsystems DVB-S aus. Dazu nehmen die öffentlich-rechtlichen Radiomacher eigens einen neuen Satellitentransponder in Betrieb. Der Vorteil für alle HiFi-Fans: Mit dem himmlischen Übertragungsweg steht so viel Bandbreite zur Verfügung, dass Programme mit Datenraten bis zu 320 Kilobit pro Sekunde ins Wohnzimmer kommen. Weniger technisch ausgedrückt: Die Übertragungsqualität ist überragend, sie kann sich ohne weiteres mit der Klangqualität digitaler Tonträger messen. Sogar die regelmäßige Ausstrahlung von Programmen mit Raum füllendem digitalem Surround-Sound über fünf Kanäle wird damit möglich – eine besonders reizvolle Übertragungsart für Konzerte, Hörspiele und andere hochkarätige Produktionen.

Musik komprimiert und über das Internet
Neben bewährten und neuen Rundfunk-Infrastrukturen gewinnt auch das Internet immer größere Bedeutung als Plattform für Medieninhalte – populärstes Beispiel ist der Musikvertrieb über das World Wide Web. Passende Player, die sowohl das beliebte Tonformat MP3 als auch die von den Musikanbietern verwendeten Digitalformate abspielen können, zeigt die IFA in unzähligen Varianten. Und sie demonstriert, wie sich die ursprünglich rein musikalischen Entertainer mehr und mehr zu multimedialen
Universalplayern für digitalen Sound, digitale Fotos und digitale Videos entwickeln – oft samt eingebauter Kamera, integriertem Radioteil und einem Mikrofon für Sprachaufnahmen.

So präsentiert sich der MP3-Boom auch als besonders plastisches Anschauungsmaterial für die viel zitierte Konvergenz von Medien, Techniken und Gerätearten. Sogar in die Kommunikationselektronik ist die MP3-Musik längst vorgedrungen: Die IFA 2005 zeigt das erste Handy, in dem eine Festplatte mit einer Kapazität von drei Gigabyte rotiert – für tönende Archive, die rund 1.000 Musiktitel fassen.

Die größte HiFi-Schau der Welt
Da werden vermutlich selbst eingefleischte HiFi-Fans schwach, aber sie haben auf der IFA auch noch eine Fülle anderer lohnender Ziele. Denn immerhin stellt das Hallenkarree rund um den Funkturm – einschließlich der großen Messehalle 9 – nichts weniger dar als die größte HiFi-Schau der Welt. Und Superlative gelten auch für die Qualität der Exponate. So demonstriert hier die teuerste HiFi-Anlage der Welt die Grenzen des technisch Machbaren – eine millionenschwere Kombination aus allem, wovon wahre HiFi-Fans träumen.

Innovationen bei digitalen Kameras und Camcordern
Auch Hobbyfotografen begegnen auf der IFA ihren Traumgeräten – schicken neuen Digitalkameras für immer eindrucksvollere Bilder. Auflösungen bis zu sechs, acht oder gar neun Megapixel sind keine Seltenheit – nicht einmal bei extrem kompakten Kamera-Modellen, die kaum größer sind als eine Zigarettenschachtel. Außerdem haben die Hersteller die Reaktionszeiten verbessert: Die Kameras lösen schneller aus und fangen auch Motive ein, die früher längst aus dem Sucher verschwunden waren. Und höhere Lichtempfindlichkeit sorgt selbst dann noch für klare Bilder, wenn das Tageslicht allmählich zur Neige geht. Manche Modelle fotografieren sogar mit komfortablen Bildstabilisatoren, die jeden Verwackler stoppen.

Wer seine Urlaubserinnerungen lieber in bewegten Bildern konserviert, der findet auf der IFA interessante neue Camcorder in allen erdenklichen Varianten – und vor allem: mit technischen Leistungsmerkmalen, die vor wenigen Jahren noch kostspieligen, halbprofessionellen Geräten vorbehalten waren. Dazu zählen zum Beispiel Aufnahme-Sensoren mit drei separaten Chips für jede der drei Grundfarben, die überragende Bildqualität liefern mit satten, außerordentlich natürlichen Farben.

Zu ausgesprochenen Trendsettern entwickeln sich in diesem Jahr Camcorder-Modelle, die nicht mehr mit einer Cassette, sondern mit einem acht Zentimeter kleinen Mini-DVD-Rohling als Aufnahmemedium arbeiten. Die Vorzüge der kompakten Scheibe liegen auf der Hand: Lästiges Vor- und Zurückspulen entfällt, und das Speichermedium lässt sich ohne weitere Kopier-Arbeiten sofort in jedem DVD-Player abspielen. Aber auch andere moderne Speichermedien gewinnen in der Camcorder-Technik immer mehr an Bedeutung, zum Beispiel winzige Festplatten. Die allerkleinsten Geräte für digitale Videos, zugeschnitten auf die Tasche im Freizeit-Hemd, speichern die Bilder sogar auf Chipkarten, also ganz ohne Mechanik.

Unterhaltungselektronik im Netz
Gilt es schließlich, die eigenen Digitalaufnahmen nachzubearbeiten und zu archivieren, kommt heute unweigerlich ein PC ins Spiel – auch das gehört zur Konvergenz in der digitalen Medienwelt. Immer häufiger übernimmt der Computer bestimmte Aufgaben der digitalen Unterhaltung, sei es als Verwalter digitaler Fotosammlungen oder als zentraler Speicher für digitale Musik und Videos. Die logische Folge: Geräte der Unterhaltungselektronik haben immer öfter eine Schnittstelle, die früher allein den PCs vorbehalten war – den Netzwerkanschluss. So können sie auf Bilder, Ton und Videos zugreifen, die auf der Computerfestplatte gespeichert sind, um sie über den Fernsehbildschirm und die HiFi-Anlage wiederzugeben.

Der Trend zur vernetzten Unterhaltungselektronik – ganz gleich ob über klassische Ethernet-Kabelverbindungen, drahtlose Funknetze oder gar über die im Haus vorhandenen Strom- und Antennenleitungen – funktioniert mittlerweile sogar immer öfter ganz ohne PC. Futuristische Fernsehgeräte beispielsweise, auf der IFA sind sie bereits zu sehen, können über ein Heimnetzwerk direkten Kontakt zum Internet aufnehmen oder Festplatten im Netzwerk anzapfen, die als selbständige Medienserver Videos und Musik zur Wiedergabe parat halten. Morgen werden diese Teilaufgaben in Geräte der Unterhaltungselektronik integriert werden. Moderne HiFi-Anlagen haben die Festplatte für die Musikarchivierung gleich selbst an Bord, um die tönende Sammlung anderen Endgeräten über das Heimnetzwerk zur Wiedergabe im ganzen Haus zur Verfügung zu stellen. Dass sie nebenbei auch noch Internet-Radiodienste über den DSL-Hausanschluss empfangen können, versteht sich da fast schon von selbst.

Gerätekonzepte nach den Bedürfnissen der Nutzer
Der Trend zur Vernetzung zeigt besonders deutlich: Die Techniken klassischer Unterhaltungselektronik und die Lösungen aus dem Bereich der Informationstechnologie lassen sich immer weniger voneinander trennen. Dies führt zu einer immer engeren Kooperation, aber durchaus auch zu einem gewissen Wettbewerb zwischen Industriezweigen mit unterschiedlichen Wurzeln. Wir – damit spreche ich als Repräsentant der Unterhaltungselektronik-Industrie im klassischen Sinn – nehmen diesen Wettbewerb offen und selbstbewusst an. So begrüßen wir ausdrücklich die IFA-Präsenz bedeutender Unternehmen aus dem Bereich der Informationstechnologie, die mit ihrem Engagement für die digitale Unterhaltung einen wertvollen Beitrag zur gemeinsamen Entwicklung neuer Technologien und Märkte leisten.

Gleichzeitig vertrauen wir aber auch auf unsere spezifischen, gewachsenen Stärken, mit denen wir stets leistungsfähige Technologie in zuverlässige, ästhetische und vor allem einfach zu bedienende Gerätekonzepte eingebunden haben, die sich konsequent an den Bedürfnissen ihrer Nutzer orientieren.

Kunden achten verstärkt auf Qualität
Ein weiteres Bedürfnis der Kunden geht wieder eindeutig zu mehr Qualität. So registrieren wir ein wachsendes Vertrauen in die Unterhaltungselektronik-Produkte bewährter Marken mit hochwertigen Angeboten. Gleich mehrere aktuelle Marktuntersuchungen belegen diese Trendwende. So konstatiert der GfK-Handelsexperte Wolfgang Twarda: "Die Geiz ist geil-Welle, die vor zwei Jahren noch fast alles überrollte, ebbt ab. Der Verbraucher schaut nicht mehr nur auf billig.
Qualität, Beständigkeit und Service würden für den Verbraucher wieder wichtiger. Davon können Markenhersteller und der gute Fachhandel profitieren.“

Ebenfalls von der GfK stammt das Ergebnis, dass sich die Vertriebskanäle stabilisieren konnten. Im Klartext heißt dies, dass die Discounter keine Zuwächse mehr verbuchen. Das Gegenteil ist der Fall: Der Wert-Anteil an CE, IT, TK-Produkten beim Umsatz der Discounter ging von 20 % in 2003 auf 13 % in 2004 zurück, obwohl die Aktionsanzahl 2004 gestiegen ist. Auch Fachpublikationen warnen aufgrund von Testergebnissen davor, CE-Geräte beim Discounter zu kaufen.

Fazit: Der Erfolg der CE-Industrie basiert nicht zuletzt auch auf den starken Marken und dem Vertrieb über den qualifizierten Handel. Handel und Industrie haben die größte Erfahrung im Umgang mit den Konsumenten und kennen deren Bedürfnisse. Sie bieten bedienerfreundliche Konzepte und wohnzimmertaugliche Lösungen. Hier schließt sich der Kreis: Die Verbindung von Industrie und Handel ist auch ein zentraler Erfolgsfaktor der IFA.

IFA ist Konjunkturprogramm
Der nachhaltige Erfolg dieser Ausrichtung ist auf der IFA 2005 praktisch mit Händen zu greifen: Die Produkte der Consumer-Electronics sind attraktiv, sie machen Spaß, sie vermitteln Faszination – kurzum: Man will sie einfach haben. Wir sind deshalb überzeugt, dass die IFA 2005 mit ihrer einzigartigen Vielfalt an spannenden, hochwertigen und zukunftssicheren Neuheiten einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Nachfrage leistet. Sie wird die positive Marktentwicklung unserer Branche weiter verstärken – ganz im Sinn ihrer bewährten Rolle als Konjunkturprogramm.


                                                                             

Berlin, 27. August 2005 – Vier von fünf verkauften Kameras arbeiten bereits digital - Tendenz steigend. Die deutsche Fotobranche hofft auf acht Millionen verkaufte Digitalkameras bis zum Jahresende, was einem Wachstum von knapp 15 Prozent gegenüber Vorjahr entsprechen würde. Auf der IFA 2005 in Berlin sind alle Neuheiten zu bestaunen, die den beispiellosen Siegeszug der Digitaltechnik auch in Zukunft fortsetzen sollen.

Markierten bis vor kurzem noch Modelle mit zwei oder drei Megapixeln die Einsteigerklasse, so spendieren die Hersteller ihren Kompakt-Kameras nun mindestens vier Millionen Pixel – als Reaktion auf die wachsende Konkurrenz durch Foto-Handys. Anspruchsvollere Kunden mit größerem Geldbeutel können sich über sechs bis sieben Millionen Bildpunkte freuen; ja auf der IFA 2005 werden sogar Modelle mit acht bis neun Megapixeln zu sehen sein, die trotzdem nicht größer als eine Zigarettenschachtel sind. Für Ausdrucke im beliebten Format 10 mal 15 Zentimeter wären zwar auch weniger Bildpunkte ausreichend, doch Detailreichtum schadet nie – zum Beispiel bei Vergrößerungen. Neben der Auflösung haben die Hersteller die Reaktionszeiten verbessert: Die Kameras lösen nun schneller aus und fangen auch Motive ein, die früher längst aus dem Sucher verschwunden waren. Höhere Lichtempfindlichkeit sorgt zudem für weniger Schnee im Bild, wenn’s vor der Linse mal schummrig wird.

Vom Trend zu besserer Ausstattung bei gleichzeitig sinkenden Preisen profitieren nicht zuletzt die Spiegelreflex-Kameras: Sie sind inzwischen für deutlich unter 1.000 Euro inklusive Objektiv erhältlich. Qualitätsbewusste Käufer können also auch in der Königsklasse auf digitale Technik umsteigen. Die hohe Auflösung der Kameras verlangt allerdings nach immer mehr Speicherplatz. Ein Foto mit acht Megapixeln belegt zwischen drei und vier Megabyte auf der Karte. Da auch hier die Preise rapide fallen, sind Speicherkarten mit ein Gigabyte Fassungsvermögen aber schon für weniger als 100 Euro zu haben. Sie bieten Platz für mindestens 250 Aufnahmen mit acht Megapixel Auflösung – oder 400 Bilder von einer Fünf-Megapixel-Kamera.

Ein Hauptvorteil der digitalen Fotografie ist natürlich die schnelle Verfügbarkeit der Aufnahmen. Deshalb ist auf der IFA 2005 auch jede Menge Zubehör zu sehen, das aus virtuellen Bildern solche zum Angucken und Anfassen macht. Kleine, tragbare Fotodrucker zum Beispiel, die auf Wunsch die Bilddaten sogar drahtlos per Bluetooth empfangen. Oder elektronische Bilderrahmen, die den Inhalt einer Speicherkarte auf ihrem LCD-Bildschirm als Diashow zeigen.




                                                                                                                                                                              

 DVB-T auf Erfolgskurs
 
Akzeptanz der neuen Technik übertrifft Erwartungen

Berlin, 25. August 2005 - Der technische Generationswechsel vom analogen zum digitalen Antennen-Fernsehen DVB-T schreitet in großen Schritten voran. Nachdem im Großraum Berlin zur IFA 2003 bereits die Umstellung komplett vollzogen wurde, folgten 2004 die Regionen Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen und das Rhein-Main-Gebiet. Damit können bereits 38 Millionen Menschen, also fast die Hälfte aller Bundesbürger, das digitale Antennenfernsehen empfangen. Mit den beiden bayerischen Regionen, die im Mai 2005 umgestellt wurden, und mit Mitteldeutschland (Halle/Leipzig, Erfurt/Weimar), die am 5. Dezember dieses Jahres folgen wird, wächst die technische Reichweite für DVB-T auf 47 Millionen potentielle Fernseh-Zuschauer an.

Die Akzeptanz der neuen Technik übertraf selbst optimistische Erwartungen der Geräteindustrie und der Programmanbieter. Vom Systemstart in Berlin bis Ende 2004 wurden mehr als 1,5 Millionen DVB-T-Empfänger verkauft. Für 2005 rechnen die Marktforscher mit 1,8 Millionen verkauften Geräten.

Die Gründe für diese Erfolgsgeschichte liegen auf der Hand:

• Das digitale Antennenfernsehen bietet eine ganz neue Programmvielfalt. Stellte die analoge Ausstrahlung zwischen drei und acht Programmen zur Wahl, so lässt die digitale Übertragung derzeit eine Auswahl von über 20 Programmen zu.

• Komfortable digitale Programmführer oder multimediale Angebote begleiten die Sendungen und sogar die Ausstrahlung von digitalem Mehrkanal-Ton für die Raum füllende Wiedergabe über eine Heimkino-Anlage ist möglich.

• Das digitale Antennenfernsehen macht mobil: Es funktioniert mit kleinen, handli-
chen portablen Geräten ebenso wie mit speziellen Empfängern fürs Auto.

Die Bildqualität des terrestrischen Digitalfernsehens ist klar überlegen: Der Analog-Empfang mit einer Zimmerantenne klappte meist nur mit Doppelkonturen, Geisterbildern oder dem berüchtigten Schnee auf der Mattscheibe. Der digitale Empfang dagegen sorgt für klare, ruhige und gestochen scharfe Fernsehbilder.

Die Gerätehersteller engagieren sich immer stärker für die neue Technik – mit einer Vielzahl von attraktiven Empfänger-Konzepten. Zur Komplettausstattung hochwertiger Fernsehgeräte gehört auch ein bereits ab Werk integriertes digitales Empfangsteil für DVB-T, das zusätzliche Set-Top-Boxen überflüssig macht und den Bedienkomfort wesentlich erhöht. Zur IFA 2005 werden viele solcher TV-Geräte vorgestellt, die mit eingebautem Digital-Empfangsteil erhältlich oder für den Digital-Empfang einfach und problemlos nachrüstbar sind. Für mobile Anwendungen machen Steckkarten-Empfangsteile Notebooks oder Taschencomputer zum Fernseh-Gerät.

Die Vorteile des digitalen Antennenfernsehens haben die Bundesbürger überzeugt. Inzwischen nutzen deutlich mehr Haushalte die Terrestrik als Empfangsweg als vor der Umstellung. So hat DVB-T zu einer Stärkung der terrestrischen Empfangsebene geführt.



IFA- NEWSTICKER, 4.September 2005 (04.09.2005)
Aufbruch in eine neue Unterhaltungsära


Mit der neuen Ära der digitalen Unterhaltungstechnik ist auch eine neue Ära des Entertainment angebrochen. Diese These stellte Don MacDonald, Vice President and General Manager, Digital Home Group, INTEL CORPORATION, in seiner IFA International Keynote „The Heart of Your Digital Life: Intel“ am Morgen des dritten Messetags auf. Und er belegte dies anhand einiger Beispiele. So betrage der Umsatz aus dem Klingeltongeschäft in den USA mehr als vier Milliarden Dollar. Interaktion beim Fernsehen und neue Handy-Dienste sind weitere Beispiele. Mit der neuen Gerätetechnik einher gehen auch neue Vertriebssysteme wie der Download von Musik und Videos über das Internet auf den heimischen Computer. Interessant dabei: Die Servicefirmen machen den Einkauf für die Kunden einfacher und besser als dies Raubkopie-Anbieter können.

MacDonald verwies in seiner Keynote nachdrücklich darauf, dass die Geräte einfach zu bedienen sein müssen. So habe es beispielsweise lange gedauert, bis die Hersteller den Ein/Aus-Schalter am Computer von hinten nach vorn verlegten. Der Vizepräsident forderte Entwickler und Hersteller auf, dass auch die Geräte der Unterhaltungselektronik auf Knopfdruck funktionieren. Dies sei eine große Herausforderung, auf die die Industrie reagieren müsse.


ARD startet Rundfunk in Dolby Digital 5.1

Zur IFA 2005 hat die ARD nach einer zweijährigen Erprobungsphase die Übertragung von Rundfunksendungen in Surround-Klangqualität gestartet. Zunächst wird vom Bayerischen Rundfunk, dem Südwestrundfunk und dem Westdeutschen Rundfunk ein entsprechendes Programm in Mehrkanaltechnik (Dolby Digital 5.1) über den ASTRA 1H-Satelliten ausgestrahlt, sagte Martin Wöhr, Leiter Studioproduktion und Betrieb der BR-Hauptabteilung Produktion und Sendung, auf dem Technisch-Wissenschaftlichen Forum (TWF) der IFA. Nachdem bisher für die Einstellung der Radioprogramme noch das TV-Gerät benötigt wird, sollen in Kürze entsprechend optimierte DVB-S Set-up-Boxen mit größerem Display auf den Markt kommen. Durch die Nutzung von Radiotext-Plus können dann auch bei Musiksendungen Titel und Interpreten angezeigt werden.

Als erster Sender wird der Bayerische Rundfunk ab dem 7. Oktober alle Live-Übertragungen von Konzerten seines Symphonieorchesters auch in Mehrkanaltechnik anbieten. Das ist nur der Anfang: „Nach 40 Jahren Stereo eröffnen sich auch im Hörspiel den Produzenten und Regisseuren ganz andere Raumsituationen“, sagte Wöhr.

Halle 5.3 Kontakt: Martin Wöhr,
Telefon: +49/171/557 14 01, E-Mail: martin.woehr@brnet.de


Weltpremiere für Blucom interactive

ASTRA Platform Services, eine Tochtergesellschaft des gleichnamigen Satellitenbetreibers, setzt auf die Bluetooth-Technologie zur drahtlosen Datenübertragung über kurze Distanzen. Auf der IFA stellt das Unternehmen die Weltpremiere „Blucom interactive“ vor. Bei dieser Innovation wird die Dialogfähigkeit eines Bluetooth-Mobiltelefons über eine Set-Top-Box mit der Fernseh- oder Radionutzung kombiniert. Neben Informationen wie Programmhinweisen, Wetterberichten, Lottozahlen oder Sportergebnissen ermöglicht „Blucom interactive“ auch Interaktionsformen wie Voting, Downloads, Werbung oder Chats.

Bei der interaktiven Einbindung des Zuschauers in das laufende Programm ist der Empfang der Daten für den Konsumenten kostenlos, da keine Verbindung zu einem Mobilfunknetz aufgebaut werden muss. Der Rückkanal erfolgt dann per SMS oder GPRS. Am ASTRA-Stand werden die Möglichkeiten von „Blucom interactive“ mit verschiedenen TV-Programmanbietern demonstriert.

Halle 26, Stand 117, Kontakt: Friedrich-Karl Reichardt,
Telefon: +49/170/45 85 622, E-Mail: Friedrich-Karl.Reichardt@ses-astra.com


Pressekonferenz der japanischen Messe CEATEC

Kazuo Kaneko, Präsident der japanischen Elektronik- und Informationstechnologie Industrie (JEITA) begrüßte die zahlreich erschienenen Pressevertreter und äußerte sich sehr zufrieden über die Unterstützung der CEATEC durch die IFA. Auch Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, betonte die zahlreichen Synergie-Effekte, die sich aus der Zusammenarbeit der beiden Messen ergeben. Präsident Kaneko führte weiter aus, dass zum derzeitigen Stand 523 Firmen und Organisationen angemeldet seien. Im Zuge der immer weiter voranschreitenden Internationalisierung werde die CEATEC dieses Jahr auch verstärkt Dolmetscher für Gäste und Journalisten aus dem Ausland bereit stellen. Schwerpunkte in diesem Jahr werden die neuen Geschäftsmodelle sein, die sich aus der zunehmenden Verbreitung kabelloser Netzwerke ergeben.

Auch auf sicherheitsrelevante Anwendungen und Biometrie ist der Fokus gerichtet. Digital Broadcasting und Flat Panel-Displays bestimmen bereits seit geraumer Zeit den Markt für Unterhaltungselektronik und werden auch dieses Jahr neue Impulse erleben. Außerdem teilte Kaneko mit, dass die CEATEC 2005 der erste öffentliche Auftritt für Sir Howard Stringer als Präsident und CEO von Sony sein wird.

Die CEATEC 2005 wird vom 4.10.05 bis zum 8.10.05 auf dem Gelände der Makuhari Messe in Tokio stattfinden.


Viel Andrang bei der Telekom

Als Publikumsmagnet hat sich bereits während der ersten Messetage die Halle 6.2 erwiesen, wo sich die DEUTSCHE TELEKOM AG mit einer umfangreichen Angebotspalette, ihren neuen Produkten und einem bunten Unterhaltungsprogramm präsentiert. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Telekom-Sprecher Hans-Martin Lichtenthäler. Besonders das Bühnenprogramm mit den Moderatoren Aleksandra Bechtel, Michael Leopold, Oliver Pocher und Marc Sauber hat sich als Publikumsmagnet erwiesen. Am Sonntag um 16.15 Uhr wird hier eine Delegation des Deutschen Fußball-Bundes mit Oliver Bierhoff, Michael Ballack und Gerhard Mayer-Vorfelder erwartet. Für Montag haben sich um 11.30 Uhr Günter Netzer sowie um 12.15 Uhr Andreas Klöden, Zweiter der Tour de France 2004, angesagt. Um 15.15 Uhr tritt die Party-Newcomer-Band Banaroo auf, deren neues Album bereits über Musicload erhältlich ist. Auf besonderes Interesse der Hallenbesucher stoßen die neuen webnwalk-Geräte, der TV-Empfang per Handy und das in einem Audi A8 installierte Digital Surround Radio. Zu den Highlights gehören auch die TV-Liveschaltungen ins Berliner T-Com-Haus, wo alle neuen Serviceangebote für den vernetzten Haushalt gebündelt in realer Umgebung demonstriert werden. Einige davon, wie das innovative Family Whiteboard, kann man auf der IFA testen. Begehrt ist auch die neue T-Online 6.0-Software.

Halle 6.2, Kontakt: Hans-Martin Lichtenthäler,
Telefon: +49/300/36 41 00 501, E-Mail: hans-martin.lichtenthaeler@telekom.de


Mobile Media im Handy

„Mobile Media“ werden nach dem Fernsehen im Jahre 1930 und dem Internet im Jahre 1990 das nächste Massenmedium. Diese Überzeugung äußerte Dr. HELMUT STEIN, Mitglied des Vorstandes und Leiter der Arbeitsgruppe M3 der DEUTSCHE TV-PLATTFORM auf der Pressekonferenz der „Plattform“ am ersten IFA-Tag. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: Die neuen digitalen Technologien würden jetzt drahtlose Breitband-Übertragung, die TV-tauglich ist, auf kleine, für die Jackentasche geeignete Empfangsgeräte ermöglichen.

Das Marktpotenzial wird sehr hoch geschätzt. So geht Samsung für 2006 von einer Nachfrage von weltweit fünf Millionen DVB-H-Geräten aus. ITM, das Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht prognostiziert für 2010 etwa 125 Millionen Nutzer.

Um die mobile Medienzukunft in die Praxis umsetzen zu können, müssen zwei bislang eigenständige Medien zusammenfinden: der Rundfunk, im Fachjargon die „Broadcastwelt“, und die Mobilfunkbetreiber, die so genannten „Mobile Operators“. Und das ist nicht ganz einfach, wie Stein berichtete. Haben doch beide im heutigen Markt völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle, die sie naturgemäß auch auf die neue Medienwelt übertragen möchten.

Kontakt: Dr. Michael Thiele, Telefon: +49/171/4749406,
E-Mail: info@tv-plattform.de


EISA prämiert Produkt-Highlights zum IFA-Start

Die EISA, Europas größte Multimedia-Presseorganisation, hat in einer Abstimmung der Chefredakteure von 52 führenden Fachzeitschriften aus 18 europäischen Ländern die besten elektronischen Geräte 2005-2006 ausgewählt. Die Preisverleihung fand am 1.9, im Rahmen einer Gala im Hotel Adlon statt. Ausgezeichnet wurden 47 beispielhafte Einzelprodukte von 31 Herstellern. Die Veranstaltung wurde von Susanne Philipp, bekannt aus Fernsehen und Werbung, moderiert.
In enger Zusammenarbeit mit der gfu Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik will die EISA den IFA-Besuchern, die neuesten Produktentwicklungen der Unterhaltungselektronik nahe bringen.

Da die Mitglieder der EISA Journalisten sind, ist die Organisation immer auf der Höhe der Zeit. Die aktuellen Entwicklungen der Technik werden ständig beobachtet und die Award-Kategorien entsprechend angepasst. Zusätzlich zu den Besten ihrer Klasse in den Sparten Foto, Audio, Heimkino, Video und Mobile Elektronik hat die EISA dieses Jahr zum ersten Mal Europas „Green TV des Jahres“ gekürt: den Panasonic TX-28PN1. Mit dieser Auszeichnung werden geringer Stromverbrauch und hohe Recyclingfähigkeit belohnt. Zwei weitere Auszeichnungen hat die EISA 2005 geschaffen, um das rasante Eindringen der Informationstechnologie in die klassischen Medienformate zu würdigen. Der erste Preis in der Kategorie „European Media Phone of the Year“ ging an das Nokia N90 Media-Handy. Zum ersten „European Network Player of the Year“ wurde der D-Link Media Player DSM-320RD gewählt. Er bildet die kabellose Verbindung zwischen klassischem HiFi und der multimedialen Welt der PCs.

Kontakt: Jorge Gonçalves, Telefon: +351/917/233108,
E-Mail: jorge.goncalves@eisa-awards.org

Fotos EISA-Award
www.eisa-awards.org/ifa 2005
EISA Gala Awards Ceremony Pictures


Minifestplatten als neues Bling

Die beiden winzigen Festplatten „Mikey“ und „Slim“ als Mode-Accessoires Blings genannt von HITACHI GLOBAL STORAGE TECHNOLOGIES kombinieren verschiedene Eigenschaften, die sie für mobile Geräte prädestinieren: hohe Kapazität bei geringer Größe, einfache Integration durch den ZIF-Konnector, CE-ATA-Schnittstelle, geringer Energieverbrauch für längeren Batteriebetrieb und große Schockresistenz.

„Kleine Festplatten mit hoher Kapazität sind in tragbaren Geräten mittlerweile zum unverzichtbaren Accessoire geworden. Bezogen auf MP3-Spieler, Camcorder oder auch Mobiltelefone hat sich die Festplatte tatsächlich zum neuen Bling entwickelt“, so BILL HEALY, Senior Vice President Marketing bei Hitachi GST. „Mikey und Slim vereinen geringe Größe mit riesiger Kapazität und das wird die Mobilgerätewelt verändern, indem neue Anwendungen von Geräten wie Smartphones mit Festplatten erst ermöglicht werden.“ Die ersten Prototypen solcher Geräte sind bereits entwickelt. Einige davon werden noch dieses Jahr in den Läden zu kaufen sein.

Freigelände, Stand 2121, Kontakt: Uwe Kemmer,
Telefon: +49/6131/7208556,
E-Mail: uwe.kemmer@hitachigst.com


Neutrales Informations- und Logistikportal

Mit „InfoTip RTS“ (Repair Tracking Service) verfügt der Fachhandel für Unterhaltungselektronik erstmals über ein Hersteller übergreifendes und Diensleister neutrales Informations- und Logistikportal. Koordination, Abwicklung und Verfolgung von Service- und Reparaturaufträgen können jetzt komfortabel und zentral über eine gemeinsame, für den Anwender kostenlose Plattform der Hersteller vorgenommen werden. Darauf verwies Theo Ubbens, Geschäftsführer der INFO TIP SERVCE Gmbh, am zweiten IFA-Tag gegenüber der Presse.

Bislang gab es keine Software-Tools, die es Hersteller und Handel ermöglichten, Aufwand und damit Kosten für das Handling von Zentral- und Tausch-Reparaturen zu begrenzen und dabei der fortschreitenden Vernetzung im Bereich Servicelogistik Rechnung zu tragen. Das bisher mit Abstand größte Einzelprojekt in der Firmengeschichte von InfoTip stellt nach gut einjähriger Entwicklungszeit und ausgiebigen Tests den angeschlossenen Fachbetrieben ein solches Tool zur Verfügung. Mit Hilfe des RTS-Portals kann der Fachhandel nun auch Reparaturen entgegennehmen, die er nicht selbst durchführen kann.

Halle 2.1, Stand 106, Kontakt: Theo Ubbens,
Telefon: +49/151/12244744, E-Mail: theo.ubbens@infotip.de


Erster HD ready-Beamer für die Wand von LG

Er projiziert Bilder von hoher Brillanz und ist dabei selbst optisch sehr ansprechend: der neue 16:9-HD ready-DLP™-Projektor AN110 von LG. Dank der herstellereigenen patentierten L-Optik ist ein Beamer erstmals so flach, dass man ihn an die Wand hängen kann. Sein exklusives Design in den Farben Perlweiß und edel mattiertem Schwarz macht den High-End-Projektor zum I-Tüpfelchen in der Lifestyle-Wohnung.

Der LG AN110 ist das Ergebnis zweier innovationsstarker Partner. Elektronikkonzern LG hat die Weltneuheit unter Einsatz der neuesten Wide XGA DLP™-Projektionstechnologie von Texas Instruments verwirklicht. Diese Technologie bietet höchste Bildqualität bei Heimkinoprojektoren. So ist die Helligkeit mit 1.100 ANSI-Lumen und der Kontrast von 3.000:1 optimal auf das Heimkinoerlebnis ausgerichtet. Noch weiter verbessert wird das Seherlebnis durch die Bildoptimierungs-Technologie New XD™-Engine von LG. Diese intensiviert unter anderem den Kontrast von digitalen Bildern und sorgt für lebensechte Schärfe bis ins letzte Detail.

Halle 11.2, Stand 101, Kontakt: Sandra Kuhlmann,
Telefon: +49/160/2515846,
E-Mail: sandra.kuhlmann@eurorscgabc.de


Brennen von Double Layer-Medien

Bei der neuen Produkt-Generation der DVD-Rekorder von LITE-ON fällt sofort das verbesserte, so genannte BlueStar-Design ins Auge. Es verleiht den Geräten einen speziellen, modernen Look. Doch auch im Inneren hat sich einiges getan. So bieten die neuen Produkte optional DivX-Unterstützung, wählbare Festplatten-Größen und das Top-Modell beherrscht sogar das Brennen von Double-Layer-Medien. Die AllWrite-Technology, durch die Rekorder sowohl DVD+R(W) und DVD-R(W) als auch CD-R unterstützen, ist ebenfalls wieder an Bord. Zunächst gibt es zwei Versionen des neuen Rekorders: ein Modell ohne internen Speicher, das andere mit einer 160-GB-Festplatte. Später folgen weitere Geräte mit 80- und mit 250-GB-Festplatte. Das Top-Modell, der LVW-5055GDL+, bietet eine 250-GB-Festplatte und wird DivX sowie das Brennen von Double Layer-Medien mit 8,5 Gigabyte unterstützen.

Halle 26, Stand 103, Kontakt: Till Konstanty,
Telefon: +49/171/5271298, E-Mail: till@konstant.de


Nokia zeigt Prototyp eines DVB-H-Mobiltelefons

Die Version des Nokia Internet-Mobiltelefons 7710, die der Hersteller am Gemeinschaftsstand des Berlin-Potsdamer DVB-H-Pilotprojektes zeigt, gibt es nirgendwo zu kaufen. Der Prototyp verfügt über eine neue Rückwand.

Sie beinhaltet den Empfänger, mit dem zwölf verschiedene TV-Programme in einer Qualität auf den Screen gebracht werden, die den Betrachter selbst den Ball bei einem Fußballspiel erkennen lässt. „Wir wollen dem Endverbraucher zeigen, was im kommenden Jahr möglich sein wird und nutzen die Messe, um Kontakte zu potentiellen Partnern zu knüpfen“, sagt Kai Froese, Sales Manager Mobile TV der Nokia GmbH. Wie die tatsächlichen Empfangsgeräte aussehen werden, die rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft verfügbar sein sollen, steht noch nicht fest. Immerhin haben sich 41 Prozent der 500 Teilnehmer eines Pilotversuchs in Finnland ihre Bereitschaft erklärt, mobile TV-Dienste zu abonnieren. 58 Prozent vertraten die Meinung, dass solche Angebote gerne angenommen würden, jeder Zweite wäre bereit, bis zu zehn Euro monatlich dafür auszugeben. Die Testteilnehmer nutzten die mobilen Dienste meist außerhalb der üblichen Sendezeiten im Durchschnitt rund 20 Minuten pro Tag.

Halle 4.2, Stand 119, Kontakt: Eva Heller
Telefon: +49/211/94 12 75 89, E-Mail: eva.heller@nokia.com


Schnellste DVD-RAM vorgestellt

Das RECORDABLE DVD COUNCIL (RDVDC), dem 80 internationale Firmen angehören, stellt zusammen mit der RAM Promotion Group (RAMPRG) auf der IFA die schnellste DVD-RAM der Welt vor.

Die 16X DVD-RAM ermöglicht gegenüber der bisherigen 5X DVD-RAM eine mehr als halbierte Dubbing-Zeit. Vertreter der Hersteller Hitachi-Maxell und Panasonic kündigten an, dass sie das neue Speichermedium noch in diesem Jahr auf den Markt bringen werden. Zeitgleich wollen beide Unternehmen auch entsprechende Brenner-Laufwerke für den PC-Einsatz liefern. Der Weltmarktanteil der DVD-Brenner-Laufwerke am Gesamtmarkt für Optical Disc Drives wird sich von gegenwärtig 36 Prozent bis 2008 auf rund 60 Prozent erhöhen, sagte Takayuki Maruhashi von Techno Systems Research (TSR) Tokio. Dabei gehe der Trend immer mehr zum Super-Multi-Gerät für alle DVD-Formate. Im zweiten Quartal 2006 werde bereits jedes zweite Laufwerk diesem Standard entsprechen.

Halle 1.1, Stand 221, Kontakt: Zara Gibb,
Telefon (mobil): +44/7960/136 921, E-Mail: zgibb@uk.peppercom.com


Handy-Headset für Stereo-Musikgenuss

Pünktlich zur IFA 2005 präsentiert SENNHEISER Communications drei neue Telekommunikations-Headsets für den großen Trend im Handy-Segment: Ein Mobiltelefon ist nicht mehr länger nur ein Mobiltelefon es ist MP3-Player, Radio und vieles mehr. „Sennheiser bietet mit den neuen Modellen erstmals Stereo-Musikgenuss in Kombination mit einem hochwertigen Mikrofon.

Die drei Modelle MM10, MM30 und MM50 erfüllen als herkömmliche und professionelle In-Ear-Lösung oder als Nackenband-Modell die hohen Klangansprüche stylingbewusster Musikliebhaber“, sagt PR-Managerin Edelgard Marquardt. Wer Wert auf Musik lege, werde von der hohen Soundqualität der Sennheiser-Neuheiten profitieren und das volle Potenzial seines mobilen Begleiters ausschöpfen können. Der schnelle Wechsel zum nächsten eingehenden Telefonat bleibe dabei natürlich auch gewährleistet, betont die PR-Managerin.

Halle 15.1, Stand 108, Kontakt: Edelgard Marquardt,
Telefon: +49/172/5197329, E-Mail: marquare@sennheiser.com


IFA-Neuheiten bei Tatung

Trotz über 8 Milliarden Dollar Jahresumsatz und 35.000 Mitarbeitern weltweit ist der Name TATUNG bisher erst wenigen Endverbrauchern ein Begriff. Kein Wunder, denn bisher fungierte das Unternehmen in erster Linie als Zulieferer von Firmen wie Hewlett-Packard, JVC oder Fujitsu-Siemens. Auf der diesjährigen IFA präsentiert Tatung allerdings seine Vision vom digitalen Lifestyle und unterstreicht damit seine Ambitionen, unter eigenem Namen qualitativ hochwertige Unterhaltungselektronik für den anspruchsvollen Käufer zu fertigen. Die Produkte profitieren dabei von der 80jährigen Firmenerfahrung.

Das tragbare Media Center V620 von Tatung ist der ideale Begleiter für alle Gelegenheiten: Mit einer Festplattenkapazität von 20 Gigabyte und einer Displaygröße von 3,5 Zoll eignet sich das Multimediatalent optimal zum Betrachten von Videodateien auf langen Zugreisen. Für die musikalische Untermalung ausgedehnter Spaziergänge ist ebenfalls gesorgt.

Mit dem LCD-Fernseher V37ELBB schickt Tatung sein Flaggschiff ins Rennen um die Käufergunst: Dank des 37 Zoll-Bildschirms im 16:9-Breitbildformat ist der Betrachter hautnah dabei. Die Zukunftssicherheit wird durch den DVB-T-Tuner und eine HDMI-Schnittstelle garantiert. Tatung ist bereit für HDTV und für den deutschen Markt.

Auf der IFA zeigt Tatung zum ersten Mal sein Smartphone, das im vierten Quartal 2005 auf dem deutschen Markt erscheinen soll.

Halle 3.2, Stand 106, Kontakt: Sandra Wimmer,
Telefon: +49/175/4052875, E-Mail: sandra.wimmer@tatung.de


Weltneuheit mit integriertem Multituner

TechniSat präsentiert auf der IFA 2005 mit seiner neuen LCD-Produktlinie eine Weltneuheit. Highlight des TechniSat HD-Vision 32 so der Name des ersten Modells, das ab Oktober in den Handel kommt ist der integrierte Multituner.

Er eignet sich für die digitalen Empfangswege Satellit, terrestrisch und Kabel (DVB-S, -T und -C) ebenso wie für analoges Kabel- und Antennenfernsehen sowie für UKW/FM. Darüber hinaus besitzt das Gerät zwei HDMI-Anschlüsse inklusive HDCP, eine USB 2.0-Schnittstelle, einen CI-Slot und einen Kartenleser.

Der HD-Vision 32 erfüllt zudem alle technischen und lizenzrechtlichen Voraussetzungen für das Fernsehen nach dem HDTV-Standard (HD-ready). Auch hinsichtlich der Ausstattung mit Mehrwertdiensten ist der HD-Vision 32 gut gerüstet. So verfügt er über den TechniSat-eigenen Komfort-EPG „SiehFern INFO“, den Programmlistenmanager ISIPRO, automatisches Software-Update und den TechniSat Autoinstall-Assistenten, der die Erstinbetriebnahme zum Kinderspiel macht.

Halle 2.1, Stand 220, Kontakt: Tyrone Winbush,
Telefon: +49/170/2847124, E-Mail: presse@technisat.de



EVENT-HIGHLIGHTS mit Promis auf der IFA 2005


DJs legen bei Sennheiser auf

Wer schon immer mal einem „echten“ DJ über die Schulter schauen wollte, ist auf der IFA genau richtig. Denn am Sennheiser-Stand in Halle 15.1 legen zwei Profis auf, und zwar täglich um 11, 13, 15 und 17 Uhr etwa eine halbe Stunde lang. Noch bis einschließlich Sonntagabend können die IFA-Besucher den Berliner DJ LOWDOWN live erleben, in der Bundeshauptstadt bereits recht bekannt und in der Szene weiter aufstrebend.

Seine Spezialität sind Mix und Scratch von House-Musik. Richtig bekannt ist HARDY HARD, Berliner Techno-DJ, der zum Beispiel schon mit Westbam zusammengearbeitet hat. Er war unter anderem bei der Love Parade und beim Mayday in den Westfalenhallen mit von der Partie.


Michael Ballack, Oliver Bierhoff und Gerhard Meyer-Vorfelder auf der IFA

Auch der Kapitän unserer Nationalmannschaft möchte IFA-Luft schnuppern und die zahlreichen technischen Innovationen unter die Lupe nehmen: Ab 16:15 Uhr findet sich der Ballakrobat Michael Ballack zusammen mit DFB-Teamchef Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Gerhard Meyer-Vorfelder am Stand der Telekom in Halle 6.2 am Stand 101 ein.

Dort ist eine virtuelle Fußball-Arena aufgebaut: Grasgrüner Boden, Anstoßpunkt, Fankurve, Stadionsprecher und WM-Maskottchen Goleo inklusive. Der Stand mit der Fläche eines halben Fußballfelds bietet Platz für zahlreiche Fans, die der DFB-Delegation einen würdigen Empfang bereiten.

Halle 6.2, Stand 101, Kontakt: Hans-Martin Lichtenthäler,
Telefon: +49/30/364100501, E-Mail: hans-martin.lichtenthaeler@telekom.de


Popstar Ayman ist fasziniert von IFA-Neuheiten

Mit „Mein Stern“ verewigte sich der Schmusesänger Ayman am Pophimmel und schuf eine Kuschelhymne der Extraklasse. Auf der IFA gab er am Messestand des ZDF einige seiner Songs zum Besten und freute sich sehr, auf der IFA zu sein:

„An der IFA faszinieren mich die technischen Neuheiten, die hier jedes Mal präsentiert werden. Es herrscht immer eine neue Atmosphäre, die Deko ist immer wieder anders und dadurch wird es immer wieder spannend. Prima war auf jeden Fall auch mein Auftritt vor dem tollen IFA-Publikum. Und das Allercoolste ist natürlich, dass die IFA jedes Mal in Berlin stattfindet!“


Schauspieler Stephen Dürr gibt Autogramme am ARD-Stand

Der aus zahlreichen TV-Serien bekannte Schauspieler Stephen Dürr wird am Montag, dem 5. September 2005 am ARD-Stand die Autogrammwünsche seiner Fans erfüllen. Neben Rollen in „Unter uns“, „SK-Babies“ und „Die Wache“ spielte der charismatische Jungschauspieler auch in dem Kinofilm „Kill you twice“ mit.
Stephen Dürr engagiert sich auch sozial sehr stark: Auf der Website www.dky.de widmet er sich den Problemen von Kids und Jugendlichen, die nicht mit ihren Problemen klarkommen und im Ozean der Gefühle zu versinken drohen. Die Abkürzung ‚dky steht für ‚dont kill yourself und verdeutlicht das Anliegen des ambitionierten Projekts: Selbstmord ist keine Lösung, es gibt immer einen Ausweg.

Halle 6.2, Stand 202, Kontakt: Tanja Schrenk,
Telefon: +49/177/6879776, E-Mail: tanja.schrenk@rbb-online.de


Die Bewohner der Lindenstraße ziehen auf die IFA um

Zumindest einen Tag lang wohnen Else Kling, Mutter Beimer und Co. nicht in der Lindenstraße in München, sondern sorgen für einen Massenauflauf der Serienstars am Messestand der ARD: Am Sonntag, dem 4. September 2005 zwischen 14:00 und 16:00 Uhr versammeln sich nahezu alle der bekannten und beliebten Schauspieler auf der IFA. Auch Hans W. Geißendörfer, geistiger Vater des Serien-Dauerbrenners, wird vor Ort sein.

Für viele Zuschauer sind Darsteller wie Marie-Luise Marjan, Joachim Hermann Luger oder Andrea Spatzek untrennbar mit ihren Lindenstraßen-Charakteren verschmolzen. Die anschließende Autogrammstunde ab 16:00 Uhr ist deshalb ein echtes Highlight.

Folgende Lindenstraßen-Darsteller werden anwesend sein:
Domna Adamopoulou, Jo Bolling, Ludwig Haas, Knut Hinz, Hermes Hodolides, Joachim Hermann Luger, Marie-Luise Marjan, Bill Mockridge, Sontje Peplow, Franz Rampelmann, Marianne Rogée, Rebecca Siemoneit-Barum, Andrea Spatzek, Amorn Surangkanjanajai, Georg Uecker, Claus Vincon, Sybille Waury, Birgitta Weizenegger, Moritz Zielke, Hans W. Geißendörfer, Ulrich Deppendorf

Halle 6.2, Stand 202, Kontakt: Tanja Schrenk,
Telefon: +49/177/6879776, E-Mail: tanja.schrenk@rbb-online.de


Albert Einstein Ingenieur des Universums

1930 eröffnete Albert Einstein die IFA mit den im Laufe der Jahre zahlreich zitierten Worten „Sehr geehrte An- und Abwesende…“ 75 Jahre später präsentiert die Max-Planck-Gesellschaft die Ausstellung „Albert Einstein Ingenieur des Universums“. Besucher der IFA können die Ausstellung virtuell in Halle 5.3 am Stand 12 begehen und online auf die Medienstationen der Einstein-Ausstellung zugreifen.

Am Montag, dem 5. September 2005 treffen sich um 13 Uhr am Stand der Einstein-Ausstellung mehrere hochkarätige Gäste zu einer Gesprächsrunde Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Prof. Dr. Jürgen Renn, Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte werden sich mit dem Thema „Open Access Freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ beschäftigen. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Dr. Alexander Grossmann.

Täglich um 16:00 Uhr findet außerdem das Einstein-Quiz statt, bei dem attraktive Sachpreise verlost werden.

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H.S.
Quelle und Fotos: IFA Berlin         -           PressePortal        -          www.ifa-berlin.de